Kreolisierung versus Hybridisierung
Zwei theoretische Konzepte im Vergleich
Seiten
2008
|
2. Aufl.
GRIN Verlag
978-3-640-19557-2 (ISBN)
GRIN Verlag
978-3-640-19557-2 (ISBN)
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Ethnologie / Volkskunde, Note: 1,0, Universität Bayreuth (Ethnologisches Institut), Veranstaltung: Seminar, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nicht erst mit den Vorgängen, die im allgemeinen mit "Globalisierung" bezeichnet
werden und die in erster Linie eine Vernetzung der Welt auf der Ebene der
Wirtschaft, Technik und Kommunikation hervorgebracht haben, lässt sich die
Welt als eine Welt im Wandel bezeichnen. Schon durch wichtige Ereignisse wie
den Sklavenhandel und die Kolonialisierung insbesondere in Afrika und
Südamerika haben sich in vielen Teilen der Welt Situationen ergeben, die in den
Kultur- und auch Sprachwissenschaften im Allgemeinen mit "Kulturkontakt"
umschrieben werden. Durch diese einschneidenden Begebenheiten haben sich
durch Vermischung nicht nur neue Sprachen sondern auch neue Identitäten,
ethnische Gruppen und Kulturen entwickelt und fühlen sich zum Teil weiterhin im
Wandel begriffen.
Um diesen Kulturkontakt und Kulturwandel zu beschreiben und in Worte zu
fassen, haben sich in den Kulturwissenschaften und speziell in der Ethnologie
Kategorien entwickelt, die den Vermischungsprozess erfassen. Dazu gehören
Konzepte wie Kreolisierung, Pidginisierung, Hybridität oder auch Synkretismus,
die eine Aufnahme in die theoretische Debatte in der Ethnologie erfahren haben.
Bei den genannten Theorien handelt es sich zumeist um Adaptionen aus
anderen wissenschaftlichen Richtungen, die in die Kulturwissenschaft übertragen
wurden.
In der vorliegenden Arbeit soll es nun darum gehen, zwei dieser Konzepte -
Kreolisierung und Hybridisierung - vorzustellen und einem Vergleich zu
unterziehen. Dabei stellen sich folgende Fragen: Wo haben die Theorien ihren
Ursprung und was ist ihre eigentliche Bedeutung? Wie findet die Adaption in der
Ethnologie statt und mit welcher Bedeutung werden die Konzepte hier belegt? Ist
die Übernahme in die Kulturwissenschaften in dieser Form sinnvoll? Lassen sich
die beschriebenen Konzepte vergleichen, haben sie verschiedene Inhalte oder
sind sie in ihren Aussagen eigentlich eher Deckungsgleich?
[...]
werden und die in erster Linie eine Vernetzung der Welt auf der Ebene der
Wirtschaft, Technik und Kommunikation hervorgebracht haben, lässt sich die
Welt als eine Welt im Wandel bezeichnen. Schon durch wichtige Ereignisse wie
den Sklavenhandel und die Kolonialisierung insbesondere in Afrika und
Südamerika haben sich in vielen Teilen der Welt Situationen ergeben, die in den
Kultur- und auch Sprachwissenschaften im Allgemeinen mit "Kulturkontakt"
umschrieben werden. Durch diese einschneidenden Begebenheiten haben sich
durch Vermischung nicht nur neue Sprachen sondern auch neue Identitäten,
ethnische Gruppen und Kulturen entwickelt und fühlen sich zum Teil weiterhin im
Wandel begriffen.
Um diesen Kulturkontakt und Kulturwandel zu beschreiben und in Worte zu
fassen, haben sich in den Kulturwissenschaften und speziell in der Ethnologie
Kategorien entwickelt, die den Vermischungsprozess erfassen. Dazu gehören
Konzepte wie Kreolisierung, Pidginisierung, Hybridität oder auch Synkretismus,
die eine Aufnahme in die theoretische Debatte in der Ethnologie erfahren haben.
Bei den genannten Theorien handelt es sich zumeist um Adaptionen aus
anderen wissenschaftlichen Richtungen, die in die Kulturwissenschaft übertragen
wurden.
In der vorliegenden Arbeit soll es nun darum gehen, zwei dieser Konzepte -
Kreolisierung und Hybridisierung - vorzustellen und einem Vergleich zu
unterziehen. Dabei stellen sich folgende Fragen: Wo haben die Theorien ihren
Ursprung und was ist ihre eigentliche Bedeutung? Wie findet die Adaption in der
Ethnologie statt und mit welcher Bedeutung werden die Konzepte hier belegt? Ist
die Übernahme in die Kulturwissenschaften in dieser Form sinnvoll? Lassen sich
die beschriebenen Konzepte vergleichen, haben sie verschiedene Inhalte oder
sind sie in ihren Aussagen eigentlich eher Deckungsgleich?
[...]
| Reihe/Serie | Akademische Schriftenreihe |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 72 g |
| Einbandart | geheftet |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie ► Volkskunde |
| ISBN-10 | 3-640-19557-4 / 3640195574 |
| ISBN-13 | 978-3-640-19557-2 / 9783640195572 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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