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Extrem gewalttätige Gesellschaften

Massengewalt im 20. Jahrhundert
Buch | Hardcover
576 Seiten
2011
DVA (Verlag)
978-3-421-04321-4 (ISBN)
CHF 55,95 inkl. MwSt
Die bahnbrechende Studie zur Massengewalt im 20. Jahrhundert
Massengewalt zählt zu den verstörendsten Phänomenen der Gegenwart. Während herkömmliche Erklärungsversuche vor allem die Rolle des Staats und der ideologischen Voraussetzungen untersuchen, fragt Christian Gerlach nach den sozialen Bedingungen der Massentötungen. Anhand von Geschehnissen u.a. in Armenien, Bangladesch, Griechenland und Indonesien untersucht Gerlach die Bedeutung sozioökonomischen Drucks und sozialer Mobilität in betroffenen Gesellschaften. Aus ihnen folgen vielfältige Motive für Gewalt. Begriffe wie "Genozid" oder "ethnische Säuberung" verschleiern in ihrer Eindimensionalität die Unterschiedlichkeit der Gewaltakte, der Täter und Opfer. Mit seiner differenzierten Analyse leistet Christian Gerlach einen wichtigen Beitrag zur zeithistorischen Aufklärung.
Die bahnbrechende Studie zur Massengewalt im 20. Jahrhundert

Massengewalt zählt zu den verstörendsten Phänomenen der Gegenwart. Während herkömmliche Erklärungsversuche vor allem die Rolle des Staats und der ideologischen Voraussetzungen untersuchen, fragt Christian Gerlach nach den sozialen Bedingungen der Massentötungen. Anhand von Geschehnissen u.a. in Armenien, Bangladesch, Griechenland und Indonesien untersucht Gerlach die Bedeutung sozioökonomischen Drucks und sozialer Mobilität in betroffenen Gesellschaften. Aus ihnen folgen vielfältige Motive für Gewalt. Begriffe wie »Genozid« oder »ethnische Säuberung« verschleiern in ihrer Eindimensionalität die Unterschiedlichkeit der Gewaltakte, der Täter und Opfer. Mit seiner differenzierten Analyse leistet Christian Gerlach einen wichtigen Beitrag zur zeithistorischen Aufklärung.

Christian Gerlach, geboren 1963, ist weltweit einer der besten Kenner der Geschichte von Massengewalt und Genozid. Nach Forschungs- und Lehrtätigkeiten u. a. an der Nationaluniversität Singapur, der Universität Freiburg sowie der University of Pittsburgh hat er seit 2008 den Lehrstuhl für Zeitgeschichte in globaler Perspektive am Historischen Institut der Universität Bern inne. In früheren Buchveröffentlichungen befasste sich Christian Gerlach mit Wirtschafts- und Vernichtungspolitik während des Zweiten Weltkriegs.

»Wer das Phänomen Massengewalt verstehen will, der kommt um diese 575 Seiten nicht herum.« Tages-Anzeiger, 30.06.2011

»Wer das Phänomen Massengewalt verstehen will, der kommt um diese 575 Seiten nicht herum.«

»Die Qualität von Gerlachs faktengesättigter Darstellung ist der globale Blick, der die nationalgeschichtlichen Beschränkungen in den Analysen von Gewaltexzessen überwinden will.«

»Ein beklemmendes, aber interessantes und lesenswertes Buch.«

»Die Qualität von Christian Gerlachs faktengesättigter Studie ist der globale Blick, der nationalgeschichtliche Beschränkungen überwinden will.«

»Ein unerlässlicher Impulsgeber für künftige Forschungen, die größeren und tiefgründigeren Zusammenhängen in Konflikten gewidmet sein sollten.«

»Für die historische Gewalt-Forschung ist diese Studie ein wichtiger Diskussionsbeitrag, gerade mit Blick auf die Verbrechen des 20. Jahrhunderts.«

»De[r] wohl empirisch und methodisch ehrgeizigste[] Vergleich in der Gewaltforschung.«

Erscheint lt. Verlag 27.6.2011
Übersetzer Kurt Baudisch
Verlagsort München
Sprache deutsch
Original-Titel Extremly Violent Societies: Mass Violence in the Twentieth-Century World
Maße 162 x 234 mm
Gewicht 922 g
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik Politik / Gesellschaft
Geschichte Allgemeine Geschichte 1918 bis 1945
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Militärgeschichte
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Armenien • Bangladesch • Bürgerkrieg • Genozid • Geschichte • Gewalt • Griechenland • Holocaust • Indonesien • Masse • Massenmord • Mord • NS-Deutschland • Politische Gewalt • Ruanda
ISBN-10 3-421-04321-3 / 3421043213
ISBN-13 978-3-421-04321-4 / 9783421043214
Zustand Neuware
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