Vereintes Wissen
Die Volkskunde und ihre gesellschaftliche Verankerung. Ein Buch zum 100. Geburtstag der Sektion Basel der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde
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In der Zeit um 1900 zählte der Einbezug von Laienforschern zu den spezifischen Merkmalen der – damals noch jungen – Disziplin Volkskunde. Akademiker riefen in Zeitungsannoncen breite Bevölkerungskreise dazu auf, sich in den Dienst der volkskundlichen Materialsammlung zu stellen. Die Kooperation zwischen Wissenschaft und „Volk“ wurde in neu gegründeten, privatrechtlichen Vereinigungen organisiert.
Für den Austausch und die Vermittlung von ethnografischem Wissen spielten nebst der landesweit operierenden Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV) auch deren regionale Sektionen eine wichtige Rolle. Jene in Basel ist mit Gründungsjahr 1910 die älteste. An ihrer hundertjährigen Geschichte lässt sich nicht nur die inhaltliche Entwicklung im Fach, sondern ganz generell die Bedeutung des Vereinswesens für die Positionierung von Wissenschaft im gesellschaftlichen Raum ablesen.
Für den Austausch und die Vermittlung von ethnografischem Wissen spielten nebst der landesweit operierenden Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde (SGV) auch deren regionale Sektionen eine wichtige Rolle. Jene in Basel ist mit Gründungsjahr 1910 die älteste. An ihrer hundertjährigen Geschichte lässt sich nicht nur die inhaltliche Entwicklung im Fach, sondern ganz generell die Bedeutung des Vereinswesens für die Positionierung von Wissenschaft im gesellschaftlichen Raum ablesen.
Marius Risi, geboren 1972, studierte und promovierte an der Universität Basel. Er forschte in den letzten Jahren schwerpunktmässig zum kulturellen Wandel in Alpenregionen, zu Begriff und Praxis der Volkskultur und zum ethnografischen Film. Seit 2009 leitet er das Institut für Kulturforschung Graubünden in Chur.
Die Autorinnen und Autoren untermauern eindrücklich die These, wonach außeruniversitäre Einflüsse und hier besonders in Vereinen organisierte Laien einen entscheidenden Beitrag zur Wissenschaftsentwicklung geleistet haben. [...] Die vorliegende Publikation [...] zeigt den großen Anteil, den Laien dazu beigetragen haben, dass Volkskunde gesellschaftlich verankert war und ist. – Christina Niem in: Zeitschrift für Volkskunde, 2. 2011.
| Reihe/Serie | culture [kylty:r] Schweizer Beiträge zur Kulturwissenschaft. ; 4 |
|---|---|
| Zusatzinfo | mit zahlreichen Abbildungen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 235 mm |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie ► Volkskunde |
| Schlagworte | Allgemeines, Theorien und Methoden • Laienforscher • Regionale Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde seit 1910 • Vereinswesen • Vermittlung von ethnografischem Wissen • Volkskundliche Materialsammlungen |
| ISBN-10 | 3-8309-2401-1 / 3830924011 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-2401-2 / 9783830924012 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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