Preußisch – deutsch – belgisch
Nationale Erfahrung und Identität. Leben an der deutsch-belgischen Grenze im 19. Jahrhundert
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Ziel dieser Studie ist es, nationale Erfahrung und Identität an der deutsch-belgischen Grenze im 19. Jahrhundert nachzuzeichnen und zu analysieren. Wie verlief jener von den Grenzbewohnern geprägte und die Grenzbewohner prägende Prozess der Nationalisierung, der beim Eintritt in das 20. Jahrhundert eine alltäglich erfahrbare „Gesinnungsgrenze“ hinterlassen sollte?
Um den Stellenwert des nationalen Erfahrens und Empfindens für die Region so zuverlässig wie möglich aufzuzeigen, stützt sich die Arbeit unter anderem auf Ego-Dokumente, Gemeindechroniken, Vereins- und Polizeiakten sowie die aussagekräftigen Zeitungen des Grenzlandes.
Ziel dieser Studie ist es, nationale Erfahrung und Identität an der deutsch-belgischen Grenze im 19. Jahrhundert nachzuzeichnen und zu analysieren. Der subjektiven Sicht, dem Erfahren und Empfinden des Nationalen in den Kreisen Eupen und Malmedy – seit 1815 zu Preußen gehörend und als Folge des Ersten Weltkriegs 1920 an Belgien übertragen – kommt dabei zentrale Bedeutung zu. Entscheidend ist, wie die Menschen an der willkürlich gezogenen Grenze das Deutsch-Sein erlernen konnten und sollten, es in der alltäglichen Lebensführung und Lebensdeutung umsetzten oder auch verweigerten, es dem Belgisch-Sein wertend gegenüberstellten.
Wie verlief jener von den Grenzbewohnern geprägte und die Grenzbewohner prägende Prozess der Nationalisierung, der beim Eintritt in das 20. Jahrhundert eine alltäglich erfahrbare „Gesinnungsgrenze“ hinterlassen sollte?
Um den Stellenwert des nationalen Erfahrens und Empfindens für die Region so zuverlässig wie möglich aufzuzeigen, stützt sich die Arbeit unter anderem auf Ego-Dokumente, Gemeindechroniken, Vereins- und Polizeiakten sowie die aussagekräftigen Zeitungen des Grenzlandes.
Um den Stellenwert des nationalen Erfahrens und Empfindens für die Region so zuverlässig wie möglich aufzuzeigen, stützt sich die Arbeit unter anderem auf Ego-Dokumente, Gemeindechroniken, Vereins- und Polizeiakten sowie die aussagekräftigen Zeitungen des Grenzlandes.
Ziel dieser Studie ist es, nationale Erfahrung und Identität an der deutsch-belgischen Grenze im 19. Jahrhundert nachzuzeichnen und zu analysieren. Der subjektiven Sicht, dem Erfahren und Empfinden des Nationalen in den Kreisen Eupen und Malmedy – seit 1815 zu Preußen gehörend und als Folge des Ersten Weltkriegs 1920 an Belgien übertragen – kommt dabei zentrale Bedeutung zu. Entscheidend ist, wie die Menschen an der willkürlich gezogenen Grenze das Deutsch-Sein erlernen konnten und sollten, es in der alltäglichen Lebensführung und Lebensdeutung umsetzten oder auch verweigerten, es dem Belgisch-Sein wertend gegenüberstellten.
Wie verlief jener von den Grenzbewohnern geprägte und die Grenzbewohner prägende Prozess der Nationalisierung, der beim Eintritt in das 20. Jahrhundert eine alltäglich erfahrbare „Gesinnungsgrenze“ hinterlassen sollte?
Um den Stellenwert des nationalen Erfahrens und Empfindens für die Region so zuverlässig wie möglich aufzuzeigen, stützt sich die Arbeit unter anderem auf Ego-Dokumente, Gemeindechroniken, Vereins- und Polizeiakten sowie die aussagekräftigen Zeitungen des Grenzlandes.
Sebastian Scharte, Jahrgang 1976, Studium der Volkskunde/Europäischen Ethnologie, Neueren und Neuesten Geschichte sowie Mittleren Geschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Promotion in Volkskunde/ Europäischer Ethnologie 2008, ist pädagogischer Mitarbeiter beim Willi-Eichler-Bildungswerk in Köln.
Ik wil eindingen met negmaals mijn waardering uit te spreken voor dit vernieuwend werk, dat hiaten opvult in het historisch onderzoek over deze streek en het Rijnland. Deze microstudie over een grensgebiet tijdens de bloeiperiode van het nationalisme kan ook, zoals de auteur zelf in de inleiding stelt [..], meer dieptescherpte verlenen aan werken die op het heden zijn georienteerd. – Marcel Van den Berg in: Volkskunde, 2/2012
| Reihe/Serie | Beiträge zur Volkskultur in Nordwestdeutschland ; 115 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 240 mm |
| Gewicht | 456 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Ethnologie ► Volkskunde |
| Schlagworte | 19./20. Jahrhundert • Belgien • Belgien, Geschichte; Sozial-/Wirtschafts-Geschichte • Belgisch-Sein • Deutschland, Geschichte; Sozial-/Wirtschafts-Geschichte • Deutsch-Sein • Eupen • Gesinnungsgrenze • Grenzbewohner • Kulturwissenschaft • Lebensdeutung • Lebensführung • Lebensführung • Malmedy • Migration und Interkulturelle Kommunikation • Nachbar • Nation • Nationale Identität • Nationalismus • Neutral-Moresnet • Preußen • Preußen |
| ISBN-10 | 3-8309-2406-2 / 3830924062 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-2406-7 / 9783830924067 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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