Handbuch Lernen und Lern-Behinderungen
Aneignungsprobleme - Neues Verständnis von Lernen - Integrationspädagogische Lösungsansätze
Seiten
1996
Julius Beltz GmbH & Co. KG (Verlag)
978-3-407-83135-4 (ISBN)
Julius Beltz GmbH & Co. KG (Verlag)
978-3-407-83135-4 (ISBN)
- Titel ist leider vergriffen;
keine Neuauflage - Artikel merken
Das Handbuch setzt sich kritisch mit der so genannten Lernbehinderten-Pädagogik auseinander. Lernen wird neu definiert und der Lernbehinderungs-Begriff als Konstrukt identifiziert.
Das Handbuch setzt sich kritisch mit der so genannten Lernbehinderten-Pädagogik auseinander. Lernen wird neu definiert und der Lernbehinderungs-Begriff als Konstrukt identifiziert.
Seit langer Zeit liegen entwicklungspsychologische, lern- und sozialisationstheoretische Erkenntnisse vor, die es nicht länger zulassen, den bisherigen Lernbehinderungs-Begriff aufrechtzuerhalten und Kinder in Schulen für Lernbehinderte auszusondern. Das Handbuch setzt sich deshalb kritisch mit der so genannten Lernbehinderten-Pädagogik auseinander. Im ersten Teil des Handbuchs erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem System der Lernbehindertenpädagogik. Der zweite Teil enthält Beiträge zu einem veränderten Verständnis von Lernen, zu alternativen Organisationsformen und Lernkonzepten, die als Lernhilfen Lernschwierigkeiten und Aussonderung vermeiden können. Schließlich wird dargelegt, dass Lernprobleme als Aneignungsschwierigkeiten mit dem Lernen inhärent gegeben sind, also Allgemeinheitscharakter haben. Den Schluss bildet die Forderung nach Überwindung der Ausgrenzung von Kindern, die bisher in Schulen für Lernbehinderte eingewiesen wurden und künftig in Regelschulen integrativ unterrichtet werden sollten.
Das Handbuch setzt sich kritisch mit der so genannten Lernbehinderten-Pädagogik auseinander. Lernen wird neu definiert und der Lernbehinderungs-Begriff als Konstrukt identifiziert.
Seit langer Zeit liegen entwicklungspsychologische, lern- und sozialisationstheoretische Erkenntnisse vor, die es nicht länger zulassen, den bisherigen Lernbehinderungs-Begriff aufrechtzuerhalten und Kinder in Schulen für Lernbehinderte auszusondern. Das Handbuch setzt sich deshalb kritisch mit der so genannten Lernbehinderten-Pädagogik auseinander. Im ersten Teil des Handbuchs erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem System der Lernbehindertenpädagogik. Der zweite Teil enthält Beiträge zu einem veränderten Verständnis von Lernen, zu alternativen Organisationsformen und Lernkonzepten, die als Lernhilfen Lernschwierigkeiten und Aussonderung vermeiden können. Schließlich wird dargelegt, dass Lernprobleme als Aneignungsschwierigkeiten mit dem Lernen inhärent gegeben sind, also Allgemeinheitscharakter haben. Den Schluss bildet die Forderung nach Überwindung der Ausgrenzung von Kindern, die bisher in Schulen für Lernbehinderte eingewiesen wurden und künftig in Regelschulen integrativ unterrichtet werden sollten.
Hans Eberwein, Jg. 1937, Dr. phil., ist Professor an der Freien Universität Berlin, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie, Arbeitsbereich Schulpädagogik/Integrationspädagogik.
| Erscheint lt. Verlag | 1.9.1996 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beltz Handbuch |
| Verlagsort | Weinheim |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 174 x 245 mm |
| Gewicht | 895 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Sonder-, Heil- und Förderpädagogik |
| Schlagworte | Lernbehindertenpädagogik • Lernbehinderung • Schulversagen |
| ISBN-10 | 3-407-83135-8 / 3407831358 |
| ISBN-13 | 978-3-407-83135-4 / 9783407831354 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
was Eltern und Pädagogen wissen müssen
Buch | Softcover (2023)
Kohlhammer (Verlag)
CHF 47,60
das Struktur-Lege-Verfahren als Kompass
Buch | Softcover (2024)
modernes lernen (Verlag)
CHF 33,50