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Gerechte Ausgrenzung?

Wohlfahrtsproduktion und die neue Lust am Strafen
Buch | Softcover
372 Seiten
2011
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-17808-0 (ISBN)
CHF 62,95 inkl. MwSt
Wie punitiv ist Soziale Arbeit?
Wie realistisch ist das Bild einer zunehmend punitiv geprägten Praxis sozialer Wohlfahrtsproduktion? Durch die Neufassung institutioneller sozialer Dienstleistungen ist in den vergangenen Jahren der Eindruck einer zunehmenden Lust am Strafen entstanden. Tatsächlich ist zu prüfen, ob und in welchem Umfang Punitivität als neue Maxime verstanden wird, die den gegenwärtigen Umgang mit sozialen Problemen steuert. In dem Band wird eine bewusst nach einzelnen Handlungszusammenhängen differenzierende und theoretisch informierte Diskussion geführt, um auf (möglicherweise) punitive Tendenzen aufmerksam zu machen.

Dr. Bernd Dollinger ist Professor für Sozialpädagogik an der Universität Siegen.

Henning Schmidt-Semisch ist Diplom-Kriminologe und Soziologe.

Aus dem Inhalt:
Stationen der Wohlfahrtsproduktion - Normalität und Normalitätstheorien - Punitivität in der Diskussion - Altenarbeit und Eigenverantwortung - Bildung und selbstverschuldeter Ausschluss - Drogenkonsum - Kindeswohlgefährdung - Schule und sozialer Ausschluss u.a.

Erscheint lt. Verlag 31.8.2011
Zusatzinfo 372 S. 10 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 485 g
Themenwelt Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Schlagworte Ausschluss • Bestrafung • Hartz IV • Soziale Arbeit • Wohlfahrt • Wohlfahrtsproduktion
ISBN-10 3-531-17808-3 / 3531178083
ISBN-13 978-3-531-17808-0 / 9783531178080
Zustand Neuware
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