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Einen Tod entwerfen

Tagebuch eines Selbstmords
Buch | Softcover
152 Seiten
2010
Edition.fotoTAPETA Berlin (Verlag)
978-3-940524-09-6 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Einen Tod entwerfen - Roberta Tatafiore
CHF 17,90 inkl. MwSt
Die, die sie kannten, rühmten ihr Lachen, ihre Energie, ihre scharfe Intelligenz, ihre Lebensfreude und Fähigkeit, Freundschaften zu schließen - und zu beenden. Roberta Tatafiore war eine streitbare Feministin, sie war Publizistin und Soziologin des Geschäfts mit dem Sex. Eine der einflussreichsten Figuren der römischen Frauenbewegung, sie gründete zusammen mit italienischen Prostituierten eine Zeitschrift, die die Grenzen einreißen sollte zwischen "anständigen Frauen" und den "Huren", sie schrieb für Zeitungen der Linken, sie schrieb für Zeitungen der Rechten - eine radikale Liberale, allein ihrem ganz eigenen Begriff von Freiheit verpflichtet. Im April 2009 hat sie ihrem Leben ein Ende gesetzt.Kann es ein Akt der Freiheit sein, sich selbst das Leben nehmen? Welche Gründe kann es dafür geben, wenn man nicht todkrank ist, nicht gepackt von plötzlicher Verzweiflung, nicht handelt in einem Moment des Wahns? Sondern bei vollem Bewusstsein, klar und überlegt. Tatafiore beschreibt den Weg von der Entscheidung bis zum letzten Schritt. Nachdem sie einen tödlichen Cocktail aus Tabletten und Drogen und Alkohol geschluckt hatte, starb sie vor einen Jahr in Rom. Drei Monate davor führte sie noch Tagebuch, und diesen Text schickte sie mit der letzten Post an wenige Freundinnen und Freunde.

Roberta Tatafiore, 1943 – 2009, eine der schillerndsten Figuren des italienischen Feminismus, Mitbegründerin der Università delle Donne in Rom, Gründerin einer Prostituierten-Zeitschrift, Mitarbeiterin zahlreicher Zeitungen, mehrere Bücher über das Geschäft mit dem Sex, streitbare Publizistin, Journalistin, Soziologin – beging im April 2009 Selbstmord.

„Ein Duell mit dem Tod, das sie drei Monate lang in dieser überaus aufmerksamen, klaren Sprache führt, fast als wolle sie in jeder denkbaren Form – auch ästhetisch – die Würde ihres Abschieds verteidigen, frei von diesem Ballast an Ressentiments, der jeden Selbstmord begleitet …“ la Repubblica

"Die Tage gleiten dem Winter davon. In dem windgeschützten Garten der Piazza Dante hat die Luft schon etwas Laues. Ich werde es gerade so schaffen, noch das Erwachen des Frühlings zu schnuppern. Aber Inglourious Basterds werde ich sicher verpassen ..."

Erscheint lt. Verlag 18.6.2010
Illustrationen Nazario Del Poz
Nachwort Andreas Rostek
Übersetzer Andreas Rostek
Vorwort Stefania Giorgi
Sprache deutsch
Original-Titel La parola fine
Maße 130 x 220 mm
Gewicht 227 g
Einbandart Englisch Broschur
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Sozialwissenschaften Soziologie Gender Studies
Sozialwissenschaften Soziologie Spezielle Soziologien
Schlagworte Feminismus • Italien • Selbstmord • Selbstmord; Berichte/Erinnerungen • Selbstmord / Suizid; Berichte/Erinnerungen • Suizid; Berichte/Erinnerungen • Tagebuch
ISBN-10 3-940524-09-3 / 3940524093
ISBN-13 978-3-940524-09-6 / 9783940524096
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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