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Warum die Zukunft uns noch braucht

(Autor)

Buch | Hardcover
247 Seiten
2010
Suhrkamp (Verlag)
978-3-518-42206-9 (ISBN)
CHF 27,85 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
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Jaron Lanier, der den Begriff der "virtuellen Realität" erfunden hat, stellt in seinem neuen Buch dar, wie das World Wide Web die Individualität jedes einzelnen von uns bedroht, vermindert oder gar zerstört.Wie kein zweiter hat Jaron Lanier die revolutionären Veränderungen vorausgesagt, die mit dem Internet einhergehen und die alle Aspekte unseres Lebens betreffen: Arbeit und Freizeit, Handel und Wandel, Kommunikation und Sexualität, das kollektive wie das individuelle Leben. Wie kein zweiter warnt er vor den Gefahren des permanenten Online-Seins, vor dem Verlust an Subjektivität in der Anonymität des Netzes. Die eigene Intelligenz und das Urteil des einzelnen von Computeralgorrithmen bedroht. Technologisches Design, das File-Sharing, der Kult ums Facebook, die permanente Erreichbarkeit und oft filterlose Präsentation des Eigenen bedrohen die Kultur des Dialogs, der Eigenheit und Verborgenheit, aus denen die Individualität sich speist.Lanier zeigt die Bedrohungen in vielen Facetten auf und plädiert für einen neuen maßvollen Umgang mit dem Internet. Computer sollen, so sein leidenschaftliches Plädoyer, die Humanität verbessern, nicht ersetzen.Jaron Lanier gilt als Begründer der "virtuelle Realität" Technologie. Er lehrt als "Scholar at Large for Live Labs, Microsoft Corporation" in Berkeley, Kalifornien, und ist als Musiker und bildender Künstler international hervorgetreten. Seine Beiträge fanden auch in der deutschen Presse großes Echo."Ein provozierendes, gewiss kontroverses Buch . . . Leuchtend, kraftvoll, und überzeugend." The New York Times"Poetisch und prophetisch . . . das wichtigste Buch des Jahres." The Times (London)

Jaron Lanier, 1960 geboren, gilt als Erfinder des Begriffs »virtuelle Realität«. Er lehrt als Scholar at Large for Live Labs, Microsoft Corporation in Berkeley, Kalifornien, und ist als Musiker und bildender Künstler international hervorgetreten. Seine Beiträge fanden auch in der deutschen Presse großes Echo.

Michael Bischoff, geboren 1949, studierte Mathematik und Soziologie und war Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag. Seit 1977 übersetzt er Literatur aus dem Französischen und Englischen, u.a. von Émile Durkheim, Michel Foucault, Isaiah Berlin und Richard Sennett.

»Laniers Kritik ist die Kritik eines Individualisten, der mit Grauen sieht, wie die Buntheit der Existenzen in einige wenige Standards gepresst wird. Nichtsdestotrotz bringt Lanier seine Leser zum Nachdenken über den eigenen Umgang mit dem Medium Internet. Und die Lektüre seines Buches lohnt allein schon wegen des reichen Hintergrundwissens des Autors.«
Matthias Eckoldt, Deutschlandfunk 14.02.2011

Erscheint lt. Verlag 11.10.2010
Übersetzer Michael Bischoff
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Original-Titel You are not a Gadget. A Manifesto
Maße 142 x 218 mm
Gewicht 422 g
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik Politik / Gesellschaft
Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Medienwissenschaft
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte Gesellschaftlicher Wandel • Internet • Virtuelle Realität
ISBN-10 3-518-42206-5 / 3518422065
ISBN-13 978-3-518-42206-9 / 9783518422069
Zustand Neuware
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