Anders streiten lernen
Thomas-Morus-Akad. (Verlag)
978-3-89198-118-4 (ISBN)
Inhalt
Kapitel Seite
1. Einführung und Überblick 7
2. Theoretische Grundlagen und Leitlinien 9
2.1 Was ist eigentlich ein Konflikt? 9
2.2 Eine hilfreiche Konflikthaltung und ihre Feinde 10
2.3 Konfliktarten 11
2.4 Konfliktstufen 11
2.5 Ebenen des Konflikts und der Konfliktbearbeitung 12
2.6 Mögliche Konfliktausgänge 13
2.7 Schuld als Barriere bei der Konfliktlösung 14
2.8 Konstruktive Konfliktlösungsansätze 14
2.9 Das Verfahren der Mediation 15
2.10 Der Prozess der Mediation 15
2.11 Konfliktlösungen in der Schule 17
- Förderung der Konfliktfähigkeit in der Schule 17
- Konfliktlösung zwischen Tür und Angel 18
- Streitschlichtung – Konflikte gewaltfrei und selbstverantwortlich lösen 19
2.12 Mediation in der Schule ist wirksam 21
2.13 Mediation und Religion – Umkehren und Versöhnen 21
2.14 Zusammenfassung: Merkmale der Mediation in der Schule 25
3. Das Bensberger Mediations-Modell – BMM 27
3.1 Zur Entwicklung des Modells 27
3.2 Die Intentionen des Modells 28
3.3 Leitgedanken – Werte und Fähigkeiten 30
3.4 Nachhaltigkeit – ein langes Leben der Mediation in
pädagogischen Einrichtungen 30
3.5 Das Besondere des Bensberger Mediations-Modells 32
3.6 Ausbildung von Schulmediatoren 33
3.7 Vernetzung von Mediation in pädagogischen Einrichtungen 34
4. Klassenprogramm für Mediation in der Sekundarstufe 35
4.1 Integration von Übungen zum sozialem Lernen 35
4.2 Bausteine für das Klassenprogramm 35
4.3 Anders Streiten lernen im Klassenverband.
Von Streitgeschichten bis zum Hosentaschenbuch 36
5. Ausbildung der Streitschlichter 49
5.1 Bausteine für die Ausbildung 49
5.1.1 Fähigkeiten eines Schlichters 49
5.1.2 Nonverbale Kommunikation 50
5.1.3 Verbale Kommunikation 52
5.1.4 Aktives Zuhören 56
5.1.5 Einführung in das Rollenspiel 57
5.2 Training des Leitfadens 59
5.2.1 Training des 1. Schritts 59
5.2.2 Training des 1. und 2. Schritts 61
5.2.3 Training des 1., 2. und 3. Schritts 61
5.2.4 Training des 1. bis 3. und 4. Schritts 62
5.2.5 Co-Schlichtung mit größeren Gruppen 63
6. Organisation in der Schule 65
6.1 Schlichter gewinnen 66
6.2 Schlichter begleiten 67
6.3 Kollegium und Schulleitung motivieren 68
6.4 Jüngere Schüler einführen und begleiten 69
6.5 Schlichtung in der Schulzeit organisieren 71
6.6 Eltern einbeziehen 72
6.7 Gewinne 73
6.8 Streitschlichtung für das Schulhalbjahr planen 74
6.9 Bilanz 75
7. Konfliktgespräch mit Elementen aus der Mediation und Vorgespräch 79
7.1 „Erst-Hilfe“ im Streit 79
7.2 Vorbereitung einer Mediation
Gespräch mit den einzelnen Konfliktparteien 80
8. Das ABC zur Implementierung in der Schule 83
9. Materialien 89
Übersicht über die Materialien 89
Materialien M 1 bis M 66 91
10. Literaturhinweise mit Kurzkommentar 173
11. Autorinnen und Autoren 177
Vorwort Diese Publikation der Thomas-Morus-Akademie Bensberg schließt den Kreis der Veröffentlichungen zur Schulmediation. Seit 1996 bietet die Akademie Trainings für Lehrerinnen und Lehrer aus den unterschiedlichen Schulformen und -stufen zu den Themen Schulmediation und Streitschlichtung an. Die Entwicklung begann mit der Sekundarstufe I, setzte sich fort in der Grundschule und führte schließlich zu Angeboten für die Kindertagesstätten, Förderschulen und Berufsschulen. Die grundgelegten Konzeptionen und die entwickelten Materialien konnten in der Bensberger Studie 11 „Kinder lösen Konflikte selbst! Mediation in der Grundschule“, die in der Zwischenzeit in der 5. Auflage (2009) vorliegt, und in der Bensberger Studie 16 „Kinder bauen Brücken zueinander. Das Bensberger Mediations-Modell in Kindertagesstätten“ (2005) dargelegt werden. Zuletzt erschienen als Bensberger Studie 17 „Konflikte lösen lernen. Das Bensberger Mediations-Modell in Förderschulen“ (2009) und als Studie 19 „Mediation für junge Erwachsene. Das Bensberger Mediations-Modell in Berufsschulen“ (2009). Die Veröffentlichung für die Sekundarstufe wurde bislang in vier Auflagen im PZ Rheinland-Pfalz publiziert. Für Redaktion und Layout waren Norbert und Franz Diehl verantwortlich. Durch ihr kompetentes und engagiertes Handeln haben sie wesentlich zur Verbreitung und zum Erfolg des Modells beigetragen. Das in dieser Veröffentlichung dargestellte Konzept, welches Ausgangspunkt und Mittelpunkt der Angebote zur Streitschlichtung darstellt, ist in den letzten Jahren auf Grundlage einer umfangreichen Praxiserfahrung und durch die Einbindung in das Bensberger Mediations-Modell überarbeitet worden. Somit stellt die vorliegende Publikation eine Aktualisierung des inhaltlichen Anfangs dar. In diesem Sinne schließt sich ein Kreis. Angesichts der zahlreichen Neuerungen und Präzisierungen ist die Bensberger Studie im Vergleich zur PZ-Information Rheinland Pfalz eine völlig neue Bearbeitung. Wie ein roter Faden ziehen sich die Leitlinien des Bensberger Mediations-Modells von der Kindertagesstätte, über Grund- und Förderschule sowie die Sekundarstufe bis hin zum Einsatz des Modells in der Berufsschule. Gleiche Impulse und Rituale stellen die Verknüpfung zum Modell her, Differenzierung ermöglicht ein angepasstes Eingehen auf die verschiedenen Altersgruppen und zur Verfügung stehenden Lernkompetenzen. Im Sinne einer konstruktiven Konfliktkultur legt das Modell im Vergleich zur vorangegangenen Veröffentlichung für die Sekundarstufe einige neue Schwerpunkte: Sowohl bei den Übungen zur Prävention wie bei der Vermittlung im Konflikt, in der Intervention, wird der Rollenwechsel eingesetzt, um den anderen besser zu verstehen. Neu ist auch die Einführung eines Klassenprogramms, das alle Schüler einer Klasse mit den Elementen der Mediation vertraut macht und sie auf eine Mediation im Konfliktfall vorbereitet. Dort vermitteln schließlich ausgebildete Schülerschlichter (Peer-Mediatoren) im Konflikt. Die eigentliche Streitschlichtung wird durch das Klassenprogramm unterstützt. Die Erstellung der Veröffentlichung hat einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen. Weiterentwicklungen, die seit Jahren in der Praxis und in den Trainings vermittelt wurden, mussten einer Praxisüberprüfung unterzogen werden, so dass Texte überarbeitet und gegengelesen werden mussten. Den Autorinnen und Autoren Günther Braun, Wolfgang Hünicke, Martina Regniet. Gaby Schuster-Mehlich und Andreas Würbel danke ich für den großen Einsatz bei der Entwicklung dieser Bensberger Studie 18. Andreas Würbel danke ich zudem für die redaktionelle Betreuung und technische Bearbeitung dieser Veröffentlichung. Wolfgang Isenberg
| Erscheint lt. Verlag | 10.3.2010 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Bensberger Studien ; 18 |
| Illustrationen | Andreas Würbel |
| Mitarbeit |
Mitglied der Redaktion: Andreas Würbel |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 297 mm |
| Gewicht | 475 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Schulpädagogik / Sekundarstufe I+II |
| Schlagworte | Bensberger Mediations-Modell • Hardcover, Softcover / Pädagogik/Sekundarstufe I, II • Konflikte • Mediation • Streitschlichtung • Thomas-Morus-Akademie Bensberg |
| ISBN-10 | 3-89198-118-X / 389198118X |
| ISBN-13 | 978-3-89198-118-4 / 9783891981184 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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