Ökonomische Theorie der Demokratie
Seiten
1993
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-146171-2 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-146171-2 (ISBN)
Kann Demokratie als Prozess und Politik analog zur Ökonomie als Markt verstanden werden? Anthony Downs will ein Demokratie-Modell des Wähler- und Regierungsverhaltens schaffen. Dazu legt er die Ziele fest, die Regierungen, Parteien und Interessenverbände sowie die Wähler verfolgen können und klärt, welche Folgerungen für Demokratie-Forschung und -Verständnis gezogen werden müssen.
Anthony Downs' inzwischen klassisches Demokratie-Modell des Wähler- und Regierungsverhaltens orientiert sich an der ökonomischen Theorie. Er nimmt an, dass politische Parteien und Wähler in der Verfolgung bestimmter, deutlich spezifizierter Ziele optimal handeln. So treffen die Wähler unter Ungewissheit über den Wahlvorgang und die zukünftige Regierungsbildung ihre Wahl nach dem mutmaßlichen Nutzen. Die Regierung versucht, mit Hilfe der Manipulation des Budgets ihre Wiederwahl zu erreichen.Ideologien der Parteien auf der einen Seite, Interessengruppen auf der anderen stellen den Wählern bzw. der Regierung Informationen zur rationalen Entscheidungsfindung zur Verfügung. Dabei wird deutlich, dass Mehrparteiensysteme und Verhältniswahlrecht jedes Wahl-Kalkül unlösbar werden lassen. Auf die weiteren Folgerungen für Demokratie-Forschung und -Verständnis geht Downs im letzten Teil seines Werkes ausführlich ein.
Anthony Downs' inzwischen klassisches Demokratie-Modell des Wähler- und Regierungsverhaltens orientiert sich an der ökonomischen Theorie. Er nimmt an, dass politische Parteien und Wähler in der Verfolgung bestimmter, deutlich spezifizierter Ziele optimal handeln. So treffen die Wähler unter Ungewissheit über den Wahlvorgang und die zukünftige Regierungsbildung ihre Wahl nach dem mutmaßlichen Nutzen. Die Regierung versucht, mit Hilfe der Manipulation des Budgets ihre Wiederwahl zu erreichen.Ideologien der Parteien auf der einen Seite, Interessengruppen auf der anderen stellen den Wählern bzw. der Regierung Informationen zur rationalen Entscheidungsfindung zur Verfügung. Dabei wird deutlich, dass Mehrparteiensysteme und Verhältniswahlrecht jedes Wahl-Kalkül unlösbar werden lassen. Auf die weiteren Folgerungen für Demokratie-Forschung und -Verständnis geht Downs im letzten Teil seines Werkes ausführlich ein.
1952 Promotion; 1962 Habilitation; ab 1964 Inhaber des Lehrstuhl für Politische Wissenschaft I an der Universität Mannheim; 1989 Emeritierung.
Geboren 1930; 1956 Promotion an der Stanford University; war u.a. Professor an der University of Chicago, Analyst der RAND Corporation und Präsident der Real Estate Research Corporation; seit 1977 Senior Fellow für Ökonomische Studien an der Brookings Institution in Washington D.C.
| Erscheint lt. Verlag | 8.12.1993 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Die Einheit der Gesellschaftswissenschaften |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 163 x 231 mm |
| Gewicht | 475 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Erwachsenenbildung |
| Wirtschaft ► Volkswirtschaftslehre | |
| Schlagworte | Demokratie • Demokratietheorie • Downs, Anthony • Politische Ökonomie • Wahlverhalten |
| ISBN-10 | 3-16-146171-1 / 3161461711 |
| ISBN-13 | 978-3-16-146171-2 / 9783161461712 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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