Hans Kelsen und die offene Gesellschaft
VS Verlag für Sozialwissenschaften
978-3-531-17423-5 (ISBN)
- Titel erscheint in neuer Auflage
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Kindheit wird von kulturellen Mustern geprägt. Wie können Kinderpsychotherapeuten, Kindergärtnerinnen, Erzieherinnen, Eltern ... aktiv mit der kulturellen Vielfalt in unserer Gesellschaft umgehen? Professor Heidi Keller und ihr Team haben zwei grundlegende kulturelle Muster identifiziert, die durch die sozialen Erfahrungen im ersten Lebensjahr angelegt werden und deren Kenntnis sich in der Praxis als äußerst hilfreich erwiesen haben. Sie werden in diesem Buch gut verständlich und praxisnah aufbereitet.
Geschrieben für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Erzieherinnen, Kindergärtnerinnen, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Eltern, interessierte Laien.
Hans Kelsens "Staatslehre ohne Staat" und "Volk" ist eine bedeutsame politische Theorie, vielleicht sogar die Verfassungstheorie der offenen Gesellschaft in der postnationalen Moderne: Ob Zuwanderungsgesellschaft oder europäische Integration - mit ihr lassen sich genau die aktuellen demokratie- und verfassungstheoretischen Herausforderungen pluralistischer Gesellschaften erfassen, an denen die tradierten Staats- und Verfassungslehren bis in die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts hinein scheitern. Kelsens modern-demokratische Konzeption einer Bürgerschaft als Rechtsgenossenschaft bedarf weder der "Souveränität" noch der "homogenen Nation"; sie ist daher auch die für das zeitgemäße Verständnis des Grundgesetzes adäquate Staats- und Verfassungstheorie.
ORR Dr. Robert Chr. van Ooyen: Studium in Wien, Duisburg, Basel und Bonn; 1998-2001 Professor (Vertretung) an der Universität Duisburg; seitdem Dozent an der Fachhochschule des Bundes; 2006/07 zudem Lehrauftrag an der FU Berlin.
Staat und pluralistische Gesellschaft bei Kelsen - Der Streit um die Staatsgerichtsbarkeit in Weimar aus demokratietheoretischer Sicht: Triepel - Kelsen - Schnitt - Leibholz - Die "Kopftuch-Entscheidung" des Bundesverfassungsgerichts zwischen Pluralismustheorie und Staatstheologie - Homogenes Staatsvolk statt europäische Bürgerschaft: Das Bundesverfassungsgericht zitiert Heller, meint Schmitt und verwirft Kelsens postnationales Konzept demokratischer Rechtsgenossenschaft - Die fehlende Kelsen-Rezeption in Deutschland - Politiktheoretische Implikationen der Lehren von Kelsen und Smend - Demokratische Partizipation statt Integration: Normativ-staatstheoretische Begründung eines generellen Ausländerwahlrechts nach Kelsen. - Totalitarismustheorie gegen Kelsen und Schmitt: Eric Voegelins "politische Religionen" als Kritik an Rechtspositivismus und politischer Theologie - Zum neuen Staatsangehörigkeitsrecht. Ein Rekurs auf Hans Kelsen
| Erscheint lt. Verlag | 21.9.2010 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 190 S. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 168 x 240 mm |
| Gewicht | 380 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Theorie |
| Schlagworte | Bund • Bundesrepublik Deutschland • Bundesverfassungsgericht • Demokratie • Demokratietheorie • Deutschland • Europäische Integration • Fraenkel, Ernst • Kelsen, Hans • Moderne • Pluralismus • Politik • Politische Theorie • Recht • Schmitt, Carl • Staat • Staatslehre • Staatstheorie • Staatswissenschaft • Totalitarismus • Verfassungsgericht • Verfassungsgerichtsbarkeit • Verfassungslehre • Verfassungstheorie |
| ISBN-10 | 3-531-17423-1 / 3531174231 |
| ISBN-13 | 978-3-531-17423-5 / 9783531174235 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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