Im Schatten der Globalisierung
Strukturpolitik, Netzwerke und Gewerkschaften in altindustriellen Regionen
2023
|
2., überarb. Aufl. 2023
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-531-16898-2 (ISBN)
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Strukturpolitik, Netzwerke und Gewerkschaften in altindustriellen Regionen
Im "Schatten der Globalisierung" haben sich seit den 1990er Jahren in vielen Regionen Netzwerke herausgebildet, die versuchen, den wirtschaftlichen Strukturwandel innovativ und kooperativ zu bewältigen. Am Beispiel von drei alten Industrieregionen - Chemnitz, Dortmund und Nürnberg - analysiert die Studie die Leistungsfähigkeit industriepolitischer Netze. Die Autoren gelangen zu einem zwiespältigen Befund. Einerseits identifizieren sie beträchtliche Steuerungsleistungen der Netzwerke, andererseits wir deutlich, dass die sozialen Folgen von Globalisierung und Strukturwandel durch regionalpolitische Anstrengungen allein nicht zu bewältigen sind. Mit Blick auf die Zukunft formulieren die Wissenschaftler einen brisanten Befund: Erfolgreiche Steuerungsleistungen regionaler Netze beruhen auf einer ausgewogenen Balance von ökonomischer Effizienz und sozialer Integration. Doch ausgerechnet diese Balance droht in den aktuellen Varianten eines aggressiven "Wettbewerbsregionalismus" mehr und mehr verloren zu gehen. Die Autoren plädieren daher für eine Neuorientierung regionaler Industrie- und Strukturpolitik.
Im "Schatten der Globalisierung" haben sich seit den 1990er Jahren in vielen Regionen Netzwerke herausgebildet, die versuchen, den wirtschaftlichen Strukturwandel innovativ und kooperativ zu bewältigen. Am Beispiel von drei alten Industrieregionen - Chemnitz, Dortmund und Nürnberg - analysiert die Studie die Leistungsfähigkeit industriepolitischer Netze. Die Autoren gelangen zu einem zwiespältigen Befund. Einerseits identifizieren sie beträchtliche Steuerungsleistungen der Netzwerke, andererseits wir deutlich, dass die sozialen Folgen von Globalisierung und Strukturwandel durch regionalpolitische Anstrengungen allein nicht zu bewältigen sind. Mit Blick auf die Zukunft formulieren die Wissenschaftler einen brisanten Befund: Erfolgreiche Steuerungsleistungen regionaler Netze beruhen auf einer ausgewogenen Balance von ökonomischer Effizienz und sozialer Integration. Doch ausgerechnet diese Balance droht in den aktuellen Varianten eines aggressiven "Wettbewerbsregionalismus" mehr und mehr verloren zu gehen. Die Autoren plädieren daher für eine Neuorientierung regionaler Industrie- und Strukturpolitik.
Klaus Dörre ist Direktor des Forschungsinstituts Arbeit Bildung Partizipation e.V. (FIAB) an der Ruhr-Universität Bochum und Privatdozent an der Universität Göttingen.
Altindustrielle Regionen im radikalen Strukturwandel - Netzwerkanalyse: Struktur, Organisationsform und Austauschbeziehungen regionaler Kooperationsverbünde - Politikfeldanalyse I: Wirtschaftsförderung, Clusterpolitik, regionale Governance - Politikfeldanalyse II: Regionale Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik - Politikfeldanalyse III: Betriebliche Modernisierung und Sanierung - Der Blick vom Turm: Lässt sich radikaler Strukturwandel steuern?
| Erscheint lt. Verlag | 22.5.2023 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Forschung Gesellschaft |
| Co-Autor | Birgit Beese |
| Zusatzinfo | Etwa 305 S. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 400 g |
| Themenwelt | Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Mikrosoziologie |
| Sozialwissenschaften ► Soziologie ► Spezielle Soziologien | |
| Schlagworte | Altindustrielle Regionen • Cluster • Globalisierung • Regionalisierung |
| ISBN-10 | 3-531-16898-3 / 3531168983 |
| ISBN-13 | 978-3-531-16898-2 / 9783531168982 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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