Fremde Welt Nox Band III (eBook)
148 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-27319-1 (ISBN)
Sven Icy Kuschmitz, Jg. 1990, begann früh Geschichten über die Fremde Welt Nox zu schreiben. Erste Veröffentlichung 2013. Bevorzugte Lektüre: Comics wie die "Abrafaxe", »Winx Club«, »Yoko Tsuno« u. Bücher wie »Monster High«, »Wendy, Mia and Me und Ever After High «. Sven Icy Kuschmitz aus dem Altenburger Land, ein aufgeweckter Mensch, zeigt Haltung. Doch sein soziales Umfeld erschwert ihm das Leben, aber seine Mutter steht voll hinter ihm. ?Die Realität ist grausam?, sagt er, begründet auch darin, dass er von Kindheit an multipel erkrankt ist und auf Unverständnis, Ablehnung und Ignoranz stößt. Mit Sprüchen wie ?Ein Buch kann doch jeder schreiben? wird sein Lebensinhalt kleingeredet. Gern verliert er sich in eine andere Welt - ?eine bessere?, wie er meint. ?Mein Geist und meine Seele sind dann weit weg von der Erde?. Dort umgibt er sich mit imaginären Wesen, hört, sieht, empfindet Dinge, Geschöpfe, Geschehnisse auf eine Art, wie sie anderen verwehrt ist. Aber ?Meine ganze Freude ist das Schreiben?. Autoren Foto: Fotostudio Hirsch. 04626 Schmölln. www.fotostudio-hirsch.de
Sven Icy Kuschmitz, Jg. 1990, begann früh Geschichten über die Fremde Welt Nox zu schreiben. Erste Veröffentlichung 2013. Bevorzugte Lektüre: Comics wie die "Abrafaxe", »Winx Club«, »Yoko Tsuno« u. Bücher wie »Monster High«, »Wendy, Mia and Me und Ever After High «. Sven Icy Kuschmitz aus dem Altenburger Land, ein aufgeweckter Mensch, zeigt Haltung. Doch sein soziales Umfeld erschwert ihm das Leben, aber seine Mutter steht voll hinter ihm. ›Die Realität ist grausam‹, sagt er, begründet auch darin, dass er von Kindheit an multipel erkrankt ist und auf Unverständnis, Ablehnung und Ignoranz stößt. Mit Sprüchen wie ›Ein Buch kann doch jeder schreiben‹ wird sein Lebensinhalt kleingeredet. Gern verliert er sich in eine andere Welt - ›eine bessere‹, wie er meint. ›Mein Geist und meine Seele sind dann weit weg von der Erde‹. Dort umgibt er sich mit imaginären Wesen, hört, sieht, empfindet Dinge, Geschöpfe, Geschehnisse auf eine Art, wie sie anderen verwehrt ist. Aber ›Meine ganze Freude ist das Schreiben‹. Autoren Foto: Fotostudio Hirsch. 04626 Schmölln. www.fotostudio-hirsch.de
Auf nach Nox
Am Wochenende nach Ostern war es so weit: Die Freunde bereiteten sich für die Reise nach Nox vor. All das, was sie mitzunehmen gedachten, stellten sie im Hof von Zeldas Zuhause zusammen, einschließlich des Katzenfutters in einer Frischhaltebox. Zeldas Zepter sowie Arthurs und Pascals Waffen steckten in einem großen Rucksack. Die Eltern der drei waren dazugekommen, neugierig darauf, wie das mit dem Portstein funktioniert; außerdem wollten sie sich auch ordentlich von ihren Kindern verabschieden.
Kurz vor der Abreise nahm man sich noch einmal herzlich in die Arme, drückte einander, gute Ratschläge wurden erteilt … und mit Küssen auf Wange und Stirn verabschiedeten sich Eltern und Kinder voneinander.
Arthur und Pascal hoben die Box hoch, Zelda übernahm den Rucksack. „Passt gut auf euch auf!“, rief Zeldas Mama ihnen nochmals zu. – „Ja, danke, machen wir“, versicherten die drei … und die Reise begann. Sie berührten den Portstein, der daraufhin aufleuchtete und sie auf ihre wunderbare Reise nach Nox mitnahm.
Die Sonne im Land der Tiermenschen war soeben aufgegangen. Einige von ihnen waren bereits aufgestanden und liefen neugierig nach draußen, um zu sehen, wer so früh am Morgen ihr Dorf besuchte.
„Hallo, wir sind wieder da!“, rief Arthur und winkte ihnen zu. Diejenigen unter ihnen, die schon munter waren, freuten sich über die Maßen, ihre Menschenfreunde wiederzusehen. Die aber begaben sich zunächst zu Sallys Haus in der Hoffnung, sie dort auch anzutreffen.
Zelda klopfte an und ging, nachdem niemand reagierte, hinein. Sally lag noch in ihrem Bett und schlief, leise schnurrend. „Sollen wir sie aufwecken?“ – „Nein, Zelda, lass sie weiterschlafen; in der Zwischenzeit bereiten wir für sie das Frühstück zu und überraschen sie damit“, schlug Arthur vor und stellte, unterstützt von Pascal, die Box mit dem Katzenfutter in Sallys Küche ab.
„Und was gibt’s sonst noch zum Frühstück?“, überlegte Pascal. Arthur schaute in der Vorratskammer nach, ob er da fündig werden würde. „Sie hat nicht mehr viel vorrätig, die Kammer ist fast leer. Nur noch diesen Schinken, etwas Salami, ein kleines Stück Käse, einen Kanten Brot und Gewürze“, zählte Arthur auf.
„Oje, da kann man ja nicht allzu viel daraus machen. Aber ich habe da eine Idee. Wir können doch was vom Katzenfutter für sie zubereiten.“ – „Gut, Zelda.“ Und schon machten sich die Jungs ans Werk. Sie holten zwei Teller und eine Schüssel für die Milch. Auf den einen Teller kam das Futter aus der Dose, auf den anderen trockenes Futter zum Knabbern. In die Schüssel füllten sie Milch, speziell für Katzen. Den Rest stellten sie wieder in die Box und diese in die kühle Vorratskammer.
Sally war unterdessen aufgewacht und wankte, noch ziemlich schlaftrunken, in ihr Waschzimmer. Dass Besuch im Haus war, hatte sie noch nicht mitbekommen. Sie zog sich an, kämmte ihr Haare … und vernahm plötzlich Geräusche aus der Küche. „Ist da jemand?“, rief sie in Richtung Küche. „Mama, bist du hier?“ Keine Antwort. Sie ergriff ihre Waffen und ging langsam Richtung Küche, den Geräuschen entgegen in der Annahme, ein wildes Tier oder, schlimmer, ein Einbrecher wäre im Haus. Sie riss den Vorhang beiseite … und da standen Arthur und Pascal, die sie mit eine herzhaften Buh erschreckten. Sally erschreckte sich dermaßen, dass sie in die Luft sprang, einen Satz zurück machte, auf ihrem Hintern landete und Arthur und Pascal böse anknurrte. Aber nur für einen kurzen Augenblick. Die Jungs lachten aus vollem Hals, halfen ihr auf die Beine – und Sally stimmte in das Lachen mit ein.
„Na, hast du dich erschreckt?“ Pascal konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. – „Erschreckt? Ich hätte mir beinah in die Hose gemacht“, antwortete Sally.
„Komm, Sally, wir haben Frühstück für dich mitgebracht“, ermunterte Zelda sie, dirigierte sie auf ihren Platz und stellte die Teller und die Schüssel mit Milch vor sie hin.
„Was ist das denn?“ – „Sally, dies ist was zum Knabbern und das hier ist Rindfleisch mit Soße, dazu Milch, extra für Katzen.“ Zuerst schlabberte Sally etwas von der Milch. „Hm, die schmeckt aber gut“, stellte sie fest und leckte sich die Lippen. Dann probierte sie vom Trockenfutter. „Hm, lecker“, meinte sie, während sie an einer der kleinen Figuren knapperte. Für das Rindfleisch mit Soße nahm sie den von Zelda bereitgelegten Löffel. „Oh, ist das gut. Wollt ihr auch was davon abhaben oder darf ich das alles allein essen?“ – „Nein, das ist alles für dich. Iss ruhig alles auf, wir essen auf der Erde so was nicht, das ist ein Essen, extra für Katzen zusammengestellt.“ Worauf Sally ganz verwundert dreinschaute. „Zelda, Warum esst ihr denn diese leckeren Sachen nicht?“ – „Wir Menschen essen solche Art Speisen nicht. Das ist halt nur für Katzen“, antwortete Zelda schulterzuckend.
Sally hatte ausgiebig gespeist und informierte ihre Besucher darüber, dass heute der Tag sei, an dem Hecuba bei ihr vorbeikommen wollte. „Sie kommt immer einmal in der Woche her, um zu sehen, wie es mir geht. Sie fragt auch immer nach euch und wann ihr wieder mal hier seid.“ – „Aha. Und heute ist also der Tag, an dem sie kommt?“, fragte Arthur überflüssigerweise. – „Ja, sie kommt alle sieben Tage, immer so um die Mittagszeit herum. Sie wird sich freuen euch zu sehen. Sie hat euch sehr vermisst, ebenso wie Prinzessin Cindy.“
„Ja schön, es ist nur so, wie wollen diesmal nach Vive reisen, um nach Saffi zu schauen. Wenn jedoch Hecuba heute hierher kommt, brauchen wir sie ja nicht noch in Vive zu besuchen, sondern können sofort zu Saffi gehen. Anschließend wollen wir ins Tal des Mondes aufbrechen, zu den Mondelfen reisen. Wir haben da noch ein paar Fragen an die Hohepriesterin, denn nach der Mondsilbertaufe hat sich für uns so einiges geändert“, klärte Zelda sie auf. – „Ja, das habe ich auch bemerkt. Ich kann jetzt des Nachts noch besser sehen und ich auch spüren, wie sich die Pflanzen fühlen. Außerdem leuchten meine Augen richtig hell in der Nach.“ – „So richtig hell? Ist uns noch gar nicht aufgefallen“, sprach Pascal verwundert, „aber vielleicht ist das auch nur bei dir so, weil du sowieso andere Augen hast als wir. Und außerdem ist’s ja taghell, deine Augen aber leuchten ja nur in der Nacht.“
„Wisst ihr, was ich von Hecuba bekommen habe?“ Sally blickte in die Runde. – „Keine Ahnung. Was denn?“, fragte Zelda neugierig. – „Ich habe von ihr ein kleines Büchlein bekommen, in dem viel Wissenswertes über die Elfen steht. Es wurde geschrieben von einer Menschenfrau, die ein Jahr bei den Elfen gewohnt hat“, antwortete Sally stolz.
Nun setzten sie sich an den Tisch in der Stube, und Sally beschrieb, was sie aus dem Buch erfahren hatte und zeigte dieses den Freunden. „Also, hier in dem Buch stehen Dinge drin, die erklären, was bei Elfen als normal gilt, bei uns aber nicht. Wusstet ihr, dass es bei den Elfen unhöflich ist, wenn die Weibchen oder Frauen, egal von welchem Volk, bekleidet sind?“ Sallys Zuhörer wunderten sich ein bisschen, dann aber auch wieder nicht.
Sally fuhr fort: „Zum Beispiel steht auch darinnen, dass Elfenweibchen ihren Busen als ganz natürlichen Teil ihres Körpers ansehen. Will man etwa die Aufmerksamkeit einer unaufmerksamen Elfe erringen, so kratzt man, egal ob männlich oder weiblich, an deren Busen. Dann merkt sie, dass jemand was von ihr möchte. Männchen allerdings dürfen nicht gezielt an die Brust eines Weibchens fassen, das würde dieses als unangenehm empfinden. Was auch normal ist. Wenn das eine Weibchen einem anderen Weibchen etwas verspricht, so fasst ersteres mit der rechten Hand an die Seite der linken Brust der anderen. Nimmt das andere Weibchen an, so macht dieses es umgekehrt auch so.
Es wird auch beschrieben, dass Begrüßungen von weiblich zu weiblich, männlich zu männlich und weiblich zu männlich sich unterscheiden.
Begrüßen sich zwei Elfenmännchen, geben sie sich entweder einen Handschlag mit angewinkeltem Ellenbogen in Richtung Erde oder aber die Hand und klopfen sich dabei auf die Schulter.
Begrüßen sich ein Elfenmännchen und ein Elfenweibchen, geben sie sich die Hand.
Und begegnen sich zwei Elfenweibchen, so umarmen sie sich. Und da spielt auch der Geruch des Geschlechtsorgans eine Rolle; diesem kann man entnehmen, ob das Weibchen gesund oder aber krank ist. Einem Weibchen ist auch erlaubt, am Geschlechtsorgan des anderen Weibchens zu riechen – nicht aber einem Männchen. Der Körpergeruch, er wird hauptsächlich vom Geschlecht einer Elfe bestimmt, zeigt sozusagen den...
| Erscheint lt. Verlag | 27.4.2021 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Fremde Welt Nox | Fremde Welt Nox |
| Verlagsort | Ahrensburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Literatur ► Fantasy / Science Fiction ► Fantasy |
| Sonstiges ► Geschenkbücher | |
| Schlagworte | ab 12 Jahre • Abenteuer • Alleria • Allianz • amazon • anduin • Anführer • Anführerin • ardenwald • Arthur • Azeroth • baine • Barbie • Bastion • Baum • Bibi • Birgit • Blizzard • Blocksberg • Bones • Bräutigam • Brigitte • Buch • Bully • Classic • Club • darnassus • der • DES • Deutsch • Disney • Eisenschmiede • Elfe • Elfen • Elfie • Elune • emune • erotick • Erotik • Fantasy • Fee • Feen • Forschung • Fremde • Fun • Funny • Galaxie • Game • Gedichte • Geschichte • Glaube • Gott • Göttin • Groß • Grusel • Harrison • Harry • Hecuba • Heinz • Hekuba • Held • herbag • Herr • Hexe • Hobbit • hohepristerin • Horde • Horror • Icy • Jaina • JK • j r r tolkeen • Jungend • Jungendbuch • Kaldorei • kalindor • Karl • kenguru • Kinder • Kinderbuch • King • König • Königin • Krieg • kuschmitz • Lesbisch • Lesen • Lisa • Lissi • Luna • Magie • Magier • maldraxxus • Maluna • Manifest • Märchen • Mond • Mondes • Mondschein • Musa • nachelfchen • Nachtelfen • nachtfa • nöbdenitz • NOx • of • ogrimmar • östliche Königreiche • PASCAL • Planet • Potter • prachtmeer • prudemoore • quwesten • Reise • Reisen • Religion • Relligion • Ringe • Rowling • Sabrina • Sally • Schattenland • Schiff • Schmölln • self publisch • Sex • Silbermond • Spiel • Stadt • Stephen • Sterne • Sturmwind • Super • Sven • Sylvanas • teldrassil • Tempel • Thrall • Throns • Tina • Toll • Tot • tredition • Tyra • Tyrande • Urlaub • USA • valera • Verlag • vive • Wald • Warcraft • warian • Wasser • Welt • Welten • Weltenbaum • Wendy • whisperwind • Windläufer • Winx • Wisperwind • Wissen • Witch • World • Wow • wrynn • yee • Zauberer • Zelda • Zepter • Zeremonie • Zwerg |
| ISBN-10 | 3-347-27319-2 / 3347273192 |
| ISBN-13 | 978-3-347-27319-1 / 9783347273191 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Kopierschutz: Adobe-DRM
Adobe-DRM ist ein Kopierschutz, der das eBook vor Mißbrauch schützen soll. Dabei wird das eBook bereits beim Download auf Ihre persönliche Adobe-ID autorisiert. Lesen können Sie das eBook dann nur auf den Geräten, welche ebenfalls auf Ihre Adobe-ID registriert sind.
Details zum Adobe-DRM
Dateiformat: EPUB (Electronic Publication)
EPUB ist ein offener Standard für eBooks und eignet sich besonders zur Darstellung von Belletristik und Sachbüchern. Der Fließtext wird dynamisch an die Display- und Schriftgröße angepasst. Auch für mobile Lesegeräte ist EPUB daher gut geeignet.
Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen eine
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen eine
Geräteliste und zusätzliche Hinweise
Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.
aus dem Bereich