Karibu Afrika
Begleitheft
Seiten
2002
Ubooks (Hersteller)
978-3-935798-39-6 (ISBN)
Ubooks (Hersteller)
978-3-935798-39-6 (ISBN)
- Titel ist leider vergriffen;
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In dem Buch „Karibu Afrika" wird ein Leben vorgestellt, das sich in Vielem von dem unsrigen unterscheidet. Wir lernen Menschen kennen, die allein schon durch ihre dunkle Hautfarbe unheimlich anders aussehen. Was wissen Kinder über Afrika und seine Bewohner?
Über die Vielfalt der Medien haben sie sicher einiges an Bildern und Informationen gespeichert, jedoch in der Regel zufällig, bruchstückhaft und ungeordnet, wodurch die Gefahr besteht, in das Klischeehafte abzugleiten. Damit sich die gewonnenen Vorstellungen nicht zu Vorurteilen verdichten, ist es sinnvoll, Kindern bereits in der Grundschule die Möglichkeit zu geben, sich ein wirklichkeitsgetreues Bild von einer fremden Kultur zu machen.
Dies gilt grundsätzlich für den gesamten Bereich des interkulturellen Lernens. Somit ist es notwendig, eine Auswahl zu treffen, die der aktuellen Klassensituation entspricht oder sich an den Möglichkeiten einer pädagogischen Umsetzung orientiert.
Gerade Afrika eignet sich als Lernfeld besonders gut, weil sich die Kontraste zum Leben in unserer westlichen Industriegesellschaft eindrucksvoll herausarbeiten lassen und das Thema zudem zahlreiche Gelegenheiten zu handlungsorientiertem Arbeiten bietet. Nun könnte man allerdings die Frage stellen, warum solch ein Thema bereits in den ersten beiden Jahrgangsstufen behandelt werden sollte, insbesondere, wenn man die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen dieser Altersgruppe berücksichtigt. Befinden sich Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren doch immer noch in einer halbwegs magischen Vorstellungswelt, in der sie die Umgebung als Ganzheit und sich selbst als Mittelpunkt in ihr erleben! Erst allmählich, mit der Entwicklung des analytischen Denkens, beginnt das Kind Unterschiede als solche zu hinterfragen.
Ist dann ein Thema mit interkulturellem Inhalt nicht noch verfrüht? Wir meinen nein! Vielmehr sollte die große Unvoreingenommenheit und Aufgeschlossenheit, die jüngere Schüler und Schülerinnen in Bezug auf das Fremde und Exotische mitbringen, als Ausgangspunkt für interkulturelle Erziehung genutzt werden. So können die Grundlagen für Verständnis und Toleranz geschaffen werden und rassistisches Gedankengut wird auf keinen fruchtbaren Boden mehr treffen!
In diesem Sinn fordert auch der neue bayerische Lehrplan mit Nachdruck interkulturelle Erziehung von Anfang an. Diese muss aber behutsam eingeführt werden und darf nichts problematisieren, was für Kinder noch gar kein Problem darstellt. Eine schwierige Aufgabe!
Wir haben viel über den methodischen Weg nachgedacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass Kinder in erster Linie aus Ihrer eigenen (Kinder-)Perspektive mit der fremden Kultur bekannt gemacht werden sollten. Nicht beschönigend, aber mit vielen greifbaren, positiven Erlebnissen wie Spielen, Essen, Musik...
Denn was wir mit einem Gefühl von Wohlbehagen aufnehmen, das werden wir nicht so leicht unreflektiert ablehnen und was wir kennen, das muss uns keine Angst machen!
Das Buch „Karibu Afrika" sowie das ergänzende Begleitheft sind so konzipiert, dass beinahe jedes Kapitel zu einer Handlung einlädt, die das Gelesene praktisch umsetzt. So kann die Geschichte für Kinder und Lehrkräfte zu einem echten Erlebnis, zu einer Reise in das fremde Land werden.
Über die Vielfalt der Medien haben sie sicher einiges an Bildern und Informationen gespeichert, jedoch in der Regel zufällig, bruchstückhaft und ungeordnet, wodurch die Gefahr besteht, in das Klischeehafte abzugleiten. Damit sich die gewonnenen Vorstellungen nicht zu Vorurteilen verdichten, ist es sinnvoll, Kindern bereits in der Grundschule die Möglichkeit zu geben, sich ein wirklichkeitsgetreues Bild von einer fremden Kultur zu machen.
Dies gilt grundsätzlich für den gesamten Bereich des interkulturellen Lernens. Somit ist es notwendig, eine Auswahl zu treffen, die der aktuellen Klassensituation entspricht oder sich an den Möglichkeiten einer pädagogischen Umsetzung orientiert.
Gerade Afrika eignet sich als Lernfeld besonders gut, weil sich die Kontraste zum Leben in unserer westlichen Industriegesellschaft eindrucksvoll herausarbeiten lassen und das Thema zudem zahlreiche Gelegenheiten zu handlungsorientiertem Arbeiten bietet. Nun könnte man allerdings die Frage stellen, warum solch ein Thema bereits in den ersten beiden Jahrgangsstufen behandelt werden sollte, insbesondere, wenn man die entwicklungspsychologischen Voraussetzungen dieser Altersgruppe berücksichtigt. Befinden sich Kinder im Alter von sechs bis acht Jahren doch immer noch in einer halbwegs magischen Vorstellungswelt, in der sie die Umgebung als Ganzheit und sich selbst als Mittelpunkt in ihr erleben! Erst allmählich, mit der Entwicklung des analytischen Denkens, beginnt das Kind Unterschiede als solche zu hinterfragen.
Ist dann ein Thema mit interkulturellem Inhalt nicht noch verfrüht? Wir meinen nein! Vielmehr sollte die große Unvoreingenommenheit und Aufgeschlossenheit, die jüngere Schüler und Schülerinnen in Bezug auf das Fremde und Exotische mitbringen, als Ausgangspunkt für interkulturelle Erziehung genutzt werden. So können die Grundlagen für Verständnis und Toleranz geschaffen werden und rassistisches Gedankengut wird auf keinen fruchtbaren Boden mehr treffen!
In diesem Sinn fordert auch der neue bayerische Lehrplan mit Nachdruck interkulturelle Erziehung von Anfang an. Diese muss aber behutsam eingeführt werden und darf nichts problematisieren, was für Kinder noch gar kein Problem darstellt. Eine schwierige Aufgabe!
Wir haben viel über den methodischen Weg nachgedacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass Kinder in erster Linie aus Ihrer eigenen (Kinder-)Perspektive mit der fremden Kultur bekannt gemacht werden sollten. Nicht beschönigend, aber mit vielen greifbaren, positiven Erlebnissen wie Spielen, Essen, Musik...
Denn was wir mit einem Gefühl von Wohlbehagen aufnehmen, das werden wir nicht so leicht unreflektiert ablehnen und was wir kennen, das muss uns keine Angst machen!
Das Buch „Karibu Afrika" sowie das ergänzende Begleitheft sind so konzipiert, dass beinahe jedes Kapitel zu einer Handlung einlädt, die das Gelesene praktisch umsetzt. So kann die Geschichte für Kinder und Lehrkräfte zu einem echten Erlebnis, zu einer Reise in das fremde Land werden.
| Illustrationen | Andrea Ebert |
|---|---|
| Zusatzinfo | zahlr. schw.-w. Abb. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 210 x 279 mm |
| Einbandart | geheftet |
| Themenwelt | Schulbuch / Wörterbuch ► Unterrichtsvorbereitung ► Unterrichts-Handreichungen |
| Schlagworte | Afrika, Tansania, Dschungel, fremde Kultur • HC/Schule, Lernen/Unterrichtsvorbereitung/Unterrichtsmaterialien, Handreichungen • Integration, interkulturelles Lernen, Afrikareise • Unterrichtsmaterial, Karibu, Kopiervorlagen • Vorurteile, Hautfarbe, afrikanische Kultur |
| ISBN-10 | 3-935798-39-3 / 3935798393 |
| ISBN-13 | 978-3-935798-39-6 / 9783935798396 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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