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Menschenrechte als weltgesellschaftliche Herrschaftspraxis

Zur Konstitutionalisierung und Demokratisierung des Weltrechts
154 Seiten
2010
Nomos Verlagsgesellschaft, Germany (Hersteller)
978-3-8452-2412-1 (ISBN)
CHF 45,90 inkl. MwSt
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Der Verweis auf die globale Bedeutung von Menschenrechten ist heute ein gangiges Argumentationsmuster in der internationalen Politik als auch in der voelkerrechtlichen Debatte. Die Aufwertung der Menschenrechtsidee ist allerdings nicht ohne Ambivalenz, denn gerade im Kontext globaler Auseinandersetzungen wird sie allzu gerne zur hegemonialen Selbstermachtigung missbraucht.
Das Buch widmet sich diesem Problem und fragt nach einer interkulturell sensiblen Begrundung und institutionellen Ausgestaltung des menschenrechtsbezogenen Voelkerrechts. Es wird einerseits in rechtssoziologischer Perspektive argumentiert, dass die zunehmend transnational organisierte Menschenrechtsbewegung Ausdruck eines die Evolution des Rechts vorantreibenden Konfliktlernens ist, indem Unrechtserfahrungen in Autonomieanspruche transformiert und auf die Struktur des Rechts bezogen werden. Andererseits ist die Genese und Durchsetzung von Menschenrechten in rechtssystematischer Perspektive als eine von hegemonialen Missbrauchen bedrohte Herrschaftspraxis zu beschreiben, weshalb befurwortet wird, Menschenrechtspolitiken nicht nur zu konstitutionalisieren, sondern sie auch zu demokratisieren.
Erscheint lt. Verlag 16.6.2010
Reihe/Serie Studien zur Politischen Soziologie ; 5
Sprache deutsch
Themenwelt Schulbuch / Wörterbuch Lexikon / Chroniken
Sozialwissenschaften Soziologie
ISBN-10 3-8452-2412-6 / 3845224126
ISBN-13 978-3-8452-2412-1 / 9783845224121
Zustand Neuware
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