Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de
Für diesen Artikel ist leider kein Bild verfügbar.

Erweiterte Berufsorientierung. Ein Mentorenkonzept in der Sekundarstufe II als Unterstützungsinstrument

(Autor)

Buch | Softcover
88 Seiten
2016 | 16001 A. 1. Auflage
GRIN Verlag
978-3-668-07117-9 (ISBN)
CHF 67,10 inkl. MwSt
  • Titel nicht im Sortiment
  • Artikel merken
Masterarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema der Masterarbeit umfasst die erweiterte Berufsorientierung sowie die auf diese theoretische Auseinandersetzung aufbauende Entwicklung eines Mentorenkonzepts für die Sek II, in dem die Peers als zentrale Akteure eingebunden werden. Hierbei wird durch die theoretische Behandlung einer spezifischen Berufswahltheorie und den Grundgedanken des Mentorings ein eigenes Konzept samt praktischem Leitfaden für zukünftige Koordinatoren im Rahmen der Institution Schule konzipiert.Die Wahl des Berufes ist der Beginn einer kontinuierlichen beruflichen Laufbahn, die durch gesellschaftliche Veränderung stets komplexer geworden ist (vgl. ALHUSSEIN 2009, S. 13). Insbesondere weist die Berufsorientierungsforschung in der Literatur einen intensiven Schwerpunkt hinsichtlich benachteiligter Jugendlichen sowie geschlechtsspezifischen Unterstützungsmaßnahmen auf. Der Berufseinstieg ist für alle eine Aufgabe, eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt (vgl. HERZOG ET AL. 2006, S. 11). Durch diese deutliche Fokussierung auf theoretischer und folgend praxisbezogener Ebene werden SuS der Sek II kaum als Personen mit Berufsorientierungsschwierigkeiten aufgefasst. Jedoch darf es sich bei der "Vorbereitung auf die Übergangssituation am Ende der allgemeinbildenden Schulzeit nicht um eine reine Aufgabe der Benachteiligtenförderung" (BRÜGGEMANN ET AL. 2013, S. 13) handeln. In der vorliegenden Arbeit wird der Schwerpunkt gelegt auf die erste berufliche Schwelle oder nach KIRSTEN (2007) die erste berufliche Orientierung anvisiert.Zu Beginn erfolgen eine Auseinandersetzung mit dem Terminus Berufsorientierung und eine Einordnung in die gesellschaftlichen und rechtlich-politischen Rahmenbedingungen. Schließlich wird ein Überblick über die zentralen Einflüsse auf die Jugendlichen während ihrer Selbstkonzeptentwicklungsphase dargestellt und zwei zentrale Akteure, die Eltern sowie die Peergroups, explizit thematisiert. Der Schwerpunkt der Arbeit fokussiert die Akteure Peers, wobei der Peeransatz nach TINDALL als Rahmentheorie die Grundlage bildet.Im Problemaufriss des Übergangs Schule-Beruf wird durch zahlreiche aktuelle Abbruchsdaten die gesellschaftliche und individuelle Relevanz untermauert. Durch eine gebündelte Darstellung der Förderungszielgruppe in der Sek I kann der Unterschied zur Sek II dargestellt und zentrale Erkenntnisse transferiert werden. [...]

Inhaltsverzeichnis1. Einleitung2. Die Berufsorientierung2.1 Das Verständnis vom Terminus Berufsorientierung2.2 Gesellschaftliche und rechtliche Grundlagen2.3 Einfluss der sozialen Herkunft und des Geschlechts2.4 Eltern und Peergroups als zentrale Akteure2.4.1 Eltern im Berufsorientierungsprozess2.4.2 Peergroup im Berufsorientierungsprozess2.4.3 Peeransatz nach TINDALL (1995)2.5 Zwischenfazit3. Berufsorientierung im Kontext in der Sek II3.1 Darstellung des Übergangsprozesses Schule-Beruf3.1.1 Ausbildungsabbrüche3.1.2 Studienabbrüche3.2 Die Berufsorientierung in der Sek I3.3 Die Sek II als Zielgruppe3.4 Informationsbeschaffung als Studienwahlfaktor3.5 Zwischenfazit4. Die Bandbreite der Berufsorientierungsmaßnahmen5. Theoretische Grundlagen - Berufswahltheorien5.1 Überblick über die Berufswahltheorienlandschaft5.2 Die sozial-kognitive Theorie (LENT, BROWN u. HACKETT)5.2.1 Theoretische Rahmenstruktur5.2.2 Die Begründung für die Wahl der Theorie6. Instrument Mentoring.6.1 Was ist Mentoring?6.1.1 Ziele6.1.2 Modelle des Mentorings6.1.3 Abgrenzung zu Coaching6.2 Theoretische Rahmenbedingungen des Mentorings als Lernprozess6.2.1 Dyade MentorIn-Mentee6.2.2 Die Lerntriade6.2.3 Big Four6.2.4 Aktiotop-Modell6.2.5 Zwischenfazit.6.3 Mentoring in der schulischen Berufsorientierung6.4 Begründung für ein Mentorenkonzept6.5 Notwendige Rahmenbedingungen7. Das Mentorenkonzept in der Sek II7.1 Die Grundannahmen7.2 Der Matching Prozess7.3 Grundlagen zur Gestaltung des Mentorenkonzepts7.3.1 Das Phasen- und Orientierungsmodell (KRAM u. JUNG)7.3.2 Die fünf Basisbausteine der Gestaltung7.4 Ablaufmodell in der Praxis - Handlungsempfehlung7.4.1 Implementierungsphase7.4.2 Bedingungen7.4.3 Durchführung7.4.4 Evaluationsphase7.5 Kritische Reflexion8. Fazit und Ausblick9. Literaturverzeichnis

Erscheinungsdatum
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 139 g
Themenwelt Schulbuch / Wörterbuch Erwachsenenbildung
Sozialwissenschaften Pädagogik Erwachsenenbildung
Schlagworte Berufsorientierung • Erwachsenenbildung, lebenslanges Lernen • erweiterte • mentorenkonzept • Sekundarstufe • unterstützungsinstrument
ISBN-10 3-668-07117-9 / 3668071179
ISBN-13 978-3-668-07117-9 / 9783668071179
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
Lernende in ihrem Lernprozess wirksam begleiten und unterstützen. Ein …

von Hanna Hardeland

Buch | Softcover (2024)
WBV Media (Verlag)
CHF 27,95