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Sprachtraumata in den Texten Wolfgang Hilbigs - Gabriele Eckart

Sprachtraumata in den Texten Wolfgang Hilbigs

(Autor)

Buch | Hardcover
206 Seiten
1996
Peter Lang Publishing Inc (Verlag)
978-0-8204-2645-7 (ISBN)
CHF 92,55 inkl. MwSt
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Wolfgang Hilbigs kritisches Sprachbewusstsein, welches in eine als aeusserst schmerzhaft erlebte Sprachkrise muendet, steht im Kontrast zum restaurativen Sprachvertrauen des sozialistischen Realismus. Ist die Beziehung zwischen Sprache und Wirklichkeit bei Hilbig gebrochen, so jedoch nicht allein, weil die Sprache aufgrund ihrer Selbstbezueglichkeit diesen Bruch impliziert: Gabriele Eckart beschreibt Hilbigs Sprachkrise ueberzeugend als ein Pendant seiner Identitaetskrise als ein sogenannter Arbeiterschriftsteller in einer Gesellschaft des realexistierenden Sozialismus, seinen Text als ein Beispiel einer radikalen kleinen Literatur im Sinne Deleuzes und Guattaris.

Die Autorin: Gabriele Eckart wurde 1954 in Falkenstein (DDR) geboren. 1987 wanderte sie in die USA aus, 1993 promovierte sie an der Universitaet von Minnesota in Germanistik. Sie veroeffentlichte mehrere Buecher in Ost- und Westdeutschland, die bekanntesten sind So sehe ick die Sache (Kiepenheuer & Witsch, 1984), Per Anhalter (Kiepenheuer & Witsch, 1986), und Der gute fremde Blick (Kiepenheuer & Witsch, 1992). Zur Zeit unterrichtet sie Deutsch und Spanisch am Spring Hill College in Alabama.

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