Wer ist wer in der Philatelie?
PHIL CREATIV (Verlag)
978-3-932198-92-2 (ISBN)
Das neue „Wer ist wer in der Philatelie“, erschienen in der Reihe „Chronik der deutschen Philatelie“, enthält allein mehr als 530 einzelne Biografien namhafter früherer, aber auch heute weltweit bekannter Briefmarkensammler und Philatelisten. In der völlig neu bearbeiteten dritten Auflage finden sich darüber hinaus auch Experten, Prüfer, Händler, Autoren, Journalisten, Grafiker und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die mit ihrem Hobby auf die eine oder andere Weise Geschichte geschrieben haben. Nicht nur Deutsche haben hier ihren Platz, sondern auch Österreicher und Schweizer sowie Ausländer, die eine Beziehung zu Deutschland bzw. zur deutschen Philatelie hatten oder eben so bekannt sind, dass jeder Philatelist schon einmal ihren Namen gehört hat.
Dank aufwändiger Recherche, im Rahmen derer zahlreiche Fachzeitschriften und Literaturwerke der letzten 150 Jahren ausgewertet wurden, enthält das Buch zudem bei zahlreichen Einträgen auch bislang völlig unbekannte Porträtfotos, die philatelistisch bedeutende Persönlichkeiten ins Bild setzen. Unterstützt von der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte ist das in hochwertiger Ausstattung produzierte „Wer ist wer in der Philatelie“ zu einem Vorzugspreis erhältlich und vorbehaltlos jedem an Philateliegeschichte Interessierten zu empfehlen.
1999 erschien die erste Auflage dieses Werkes und war damit Auftakt zu einer Buchreihe, die sich in mehr als zehn Jahren mittlerweile unter dem Titel "Chronik der deutschen Philatelie" einen beachtlichen Ruf erworben hat. Die Erstauflage bot auf rund 240 Seiten ca. 1000 Kurzbiografien zu namhaften lebenden, aber auch zur ebenso bekannten und unvergessenen früheren Philatelisten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Eine zweite, von der Zahl enthaltener Biografien nahezu verdoppelte Auflage erschien nur digital (auf www.bdph.de) 2005. Nach nunmehr sechs Jahren legt der Autor die dritte, völlig neu bearbeitete Auflage vor, die allerdings in mehreren Teilen - vier bis fünf Bände sind geplant - in den nächsten Jahren erscheinen wird.
Es ist nicht allein dem seit 15 Jahren andauernden Rechercheumfang geschuldet, dass diese Neuauflage völlig anders ist. Die einzelnen Biografien sind bereits von der Präsentation her umfangreicher (manche eine, zwei oder noch mehr Seiten), aber auch der Ansatz wurde dieses Mal wesentlich weiter gefasst: So finden sich auch weltweit bekannte Philatelisten in diesem Werk, erstmals damit auch solche aus den anderen deutschsprachigen Ländern, also aus Österreich und der Schweiz, nicht nur Sammler, sondern auch namhafte Prüfer, Händler, Berufsjournalisten aller Art, selbst Grafiker und Persönlichkeiten, die wenn auch nicht
selbst gesammelt haben, die Philatelie aber nachhaltig unterstützt haben. Zudem wurden die einzelnen Einträge lesbarer gestaltet, d.h. ein verkürzt lexikalischer Stil wurde zugunsten leichterer Lesbarkeit aufgegeben. All dies kostet Platz und den hat der Verfasser sinnvoll genutzt.
Auf den 328 Seiten des ersten Bandes, der Biografien der Buchstaben "A-D" berücksichtigt, finden sich allein 534 Einträge: Unter "A" 101 (in der Erstauflage: 23), "B" 242 (92), "C" 69 (15) und unter "D" 122 (39). Der Umfang hat sich also mehr als verdreifacht. Erstmals werden auch die Mehrzahl der einzelnen ausgewerteten Quellen unter den einzelnen Biografien vermerkt, was zusätzlich verdeutlicht, welche enorme Auswertungsarbeit dem Buch vorausging. Zeitschriften seit 1862 wurden in Deutschland, Österreich, in der Schweiz, aber auch in England und anderen Ländern - teils auch vor Ort - recherchiert, aber auch Bestände aus dem eigenen Archivbestand verwertet. Bislang unbekannte Abbildungen ehemaliger Philatelisten, selbst des 19. Jahrhunderts, finden sich in nennenswerter Zahl.
Damit wird das Buch fast schon zu einem Lesebuch und bei so manch einer Biografie bleibt das Auge überrascht stehen. Gesellschaftlich bekannte Personen wie ein Dr. Best (der mit der Zahnbürste!), Yul Brunner, Claude Cartier oder gar ein Siegfried Buback, dessen Kommentar zu Auktionen auch heute noch köstlich zu lesen ist finden sich ebenso wie sammelnde Nobelpreisträger, Künstler oder andere Größen. Allein dies ausfindig zu machen, deutet die Tiefe der Nachforschungen an, die der Autor in all den Jahren angestellt und investiert hat.
Sollte jemand dennoch einen/seinen Namen vermissen, hat dies vielleicht mehrere Gründe: z.B. dass dem Verfasser dazu nichts vorlag, also in publizierten Blättern der letzten 150 Jahre nichts zu finden war, aber auch, dass einzelne Personen keinen Eintrag wünschten oder Personen / Firmen einfach vergessen wurden. Auch das gibt es. Diesen Problemen ist aber insofern vorgebeugt, als nach Fertigstellung der vorgesehenen Bände ein Nachtragsband erscheinen soll: Mit Korrekturen und Ergänzungen, aber auch mit bis dahin neu
eingegangenen Biografien, die eine Aufnahme verdient haben. In diesem Nachtragsband wird dann auch der nun ebenfalls erstmals in jedem Band mit abgedruckte Personen-Index aktualisiert, so dass aus einem ehemals einzelnen Werk eine Enzyklopädie wird, die in ihrer Art weltweit einzigartig ist.
Der Verfasser arbeitet derzeit an dem zweiten Teilband, der voraussichtlich die Buchstaben "E-L" enthalten wird und - so die Planung - in einem Jahr erscheint. Interess
Wolfgang Maaßen, Jahrgang 1949, ist als Autor und Journalist auf dem Gebiet der Philatelie und Postgeschichte seit mehr als 35 Jahren tätig. Für den Bund Deut-scher Philatelisten, dem nationalen Verband der Briefmarken-sammler, betreute er über 20 Jahre die Öffentlichkeitsarbeit. Er war Pressechef der Weltausstellung IBRA 1999 in Nürnberg, der Nationalen Postwertzeichenausstellung in Wuppertal 2001 und Organisationsleiter der IBRA 2009 in Essen und ist der Organisationsleiter der IPhLA 2012 in Mainz. Als Berater begleitet er seit Jahren verschiedene deutsche Fachverbände und ist derzeit als Chefredakteur zweier namhafter Fachzeitschriften bedeutender Verbände tätig, von denen er eine bereits seit 1988 betreut. Für seine Leistung als Chefredakteur der Fachzeitschrift „philatelie“ wurde er 2002 mit dem Grand Prix der Aadémie Européenne de Philatélie geehrt. Für mehr als fünfzig Fachbücher und tausende Fachbeiträge wurde er 2003 und 2008 mit dem Sieger-Literaturpreis, im letztgenannten Jahr auch mit dem Heinrich-Köhler- und dem Hermann-Deninger-Preis ausgezeichnet. Seit Jahren liegen seine persönlichen Schwerpunkte in zwei Buchserien vor, in den Reihen „Ratgeber für Briefmarkensammler“ und „Chronik der deutschen Philatelie“, die beide kontinuierliche Erweiterung finden. Seit Mai 2005 ist der Autor Präsident der Association Internationale des Journalistes Philatéliques (AIJP), des Weltverbandes der Autoren und Jour-nalisten in der Philatelie, und genießt als Fellow der Royal Philatelic Society, London, internationale Anerkennung. Erst kürzlich (9/2011) wurde er zum Präsidenten des Consilium Philatelicum im BDPh e.V. gewählt und zum Präsidenten des Kommitees zur Verleihung des Sieger-Literatur-Preises.
| Erscheint lt. Verlag | 12.11.2011 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Chronik der deutschen Philatelie ; Sonderband 5a |
| Zusatzinfo | zahlreiche s/w-Abbildungen |
| Verlagsort | Schwalmtal |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 576 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Freizeit / Hobby ► Sammeln / Sammlerkataloge |
| Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► Allgemeines / Lexika | |
| Schulbuch / Wörterbuch ► Lexikon / Chroniken | |
| Schlagworte | Briefmarken; Lexikon/Nachschlagewerk • Nachschlagewerk • Personen • Persönlichkeiten • Philatelie • Philatelisten • "wer ist wer" • "who is who" |
| ISBN-10 | 3-932198-92-1 / 3932198921 |
| ISBN-13 | 978-3-932198-92-2 / 9783932198922 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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