"Als Christ nenne ich Sie einen Lügner"
Theodor Rollers Aufbegehren gegen Hitler
2009
Hoffmann und Campe (Verlag)
978-3-455-50104-9 (ISBN)
Hoffmann und Campe (Verlag)
978-3-455-50104-9 (ISBN)
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Aus Glaubensgründen widersetzt sich ein Mann der Nazidiktatur - und überlebt sie in der Psychiatrie. Mitte der dreißiger Jahre gerät ein Tübinger Sparkassenbuchhalter in eine schwere innere Krise: Er kann den von ihm geforderten Eid auf den "Führer" nicht mit seiner Religion vereinbaren. In seiner Not wendet er sich an Adolf Hitler persönlich.
Kreuz oder Hakenkreuz? Mit dieser existenziellen Frage sieht sich der 22-jährige Theodor Roller konfrontiert. Sie treibt ihn zu einer lebensgefährlichen Aktion: Er richtet mehrere Briefe an den "Führer", die im Ton immer schärfer werden, bis Roller seinen Adressaten offen angreift und ihn einen Lügner nennt, "den größten Volksschädling, der je deutschen Boden betrat". Wer so etwas tut, muss verrückt sein, jedenfalls nach der Logik des NS-Systems. Und so wird Roller in eine Anstalt eingewiesen, in der er sechs Jahre seines Lebens verbringt ... Aus Aktenmaterial, Gesprächen mit Theodor Roller, der im Herbst 2008 mit 93 Jahren verstarb, und dessen Briefen an die Mutter, eine überzeugte Nationalsozialistin, rekonstruiert der Autor die Geschichte eines Mannes, der den möglichen Tod in Kauf nahm, um seinem Glauben treu bleiben zu können.
Aus Glaubensgründen widersetzt sich ein Mann der Nazidiktatur - und überlebt sie in der Psychiatrie. Mitte der dreißiger Jahre gerät ein Tübinger Sparkassenbuchhalter in eine schwere innere Krise: Er kann den von ihm geforderten Eid auf den 'Führer' nicht mit seiner Religion vereinbaren. In seiner Not wendet er sich an Adolf Hitler persönlich.
Kreuz oder Hakenkreuz? Mit dieser existenziellen Frage sieht sich der 22-jährige Theodor Roller konfrontiert. Sie treibt ihn zu einer lebensgefährlichen Aktion: Er richtet mehrere Briefe an den "Führer", die im Ton immer schärfer werden, bis Roller seinen Adressaten offen angreift und ihn einen Lügner nennt, "den größten Volksschädling, der je deutschen Boden betrat". Wer so etwas tut, muss verrückt sein, jedenfalls nach der Logik des NS-Systems. Und so wird Roller in eine Anstalt eingewiesen, in der er sechs Jahre seines Lebens verbringt ... Aus Aktenmaterial, Gesprächen mit Theodor Roller, der im Herbst 2008 mit 93 Jahren verstarb, und dessen Briefen an die Mutter, eine überzeugte Nationalsozialistin, rekonstruiert der Autor die Geschichte eines Mannes, der den möglichen Tod in Kauf nahm, um seinem Glauben treu bleiben zu können.
Aus Glaubensgründen widersetzt sich ein Mann der Nazidiktatur - und überlebt sie in der Psychiatrie. Mitte der dreißiger Jahre gerät ein Tübinger Sparkassenbuchhalter in eine schwere innere Krise: Er kann den von ihm geforderten Eid auf den 'Führer' nicht mit seiner Religion vereinbaren. In seiner Not wendet er sich an Adolf Hitler persönlich.
Hans-Joachim Lang, 1951 in Speyer geboren, studierte in Tübingen Germanistik, Kultur- und Politikwissenschaft. 1980 Promotion (Germanistik). Seit 1982 Redakteur beim Schwäbischen Tagblatt. 1989 Wächterpreis der deutschen Tagespresse. Lehraufträge an der Universität Tübingen. Für sein bei Hoffmann und Campe erschienenes Buch Die Namen der Nummern erhielt er 2004 den Preis der Fondation Auschwitz in Brüssel und 2008 die Leonard-Fuchs-Medaille der Medizinischen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.
| Erscheint lt. Verlag | 13.2.2009 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 133 x 210 mm |
| Gewicht | 374 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► 20. Jahrhundert bis 1945 |
| Schlagworte | Biographie • Drittes Reich / 3. Reich; Biografien • Drittes Reich; Biografien • Glaube • Hitler • Hitler, Adolf • Nationalsozialismus • Psychiatrie; Berichte/Erinnerungen • Roller • Roller, Theodor • Theodor |
| ISBN-10 | 3-455-50104-4 / 3455501044 |
| ISBN-13 | 978-3-455-50104-9 / 9783455501049 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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