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101 Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch

Buch
160 Seiten
2008 | 3., 3. Auflage 2008
Haufe-Lexware (Verlag)
978-3-448-09275-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

101 Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch - Claus Peter Müller-Thurau
CHF 20,90 inkl. MwSt
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INHALT
- Insider-Tipps von Personal-Profis: Erkennen Sie unzulässige Fragen und lernen Sie, souverän damit umzugehen.
- Selbstbewusstsein zeigen: Das sind die besten Antworten auf Fragen nach ihren Schwächen, zu Ihrem Umgang mit Stress und warum man gerade Sie einstellen sollte.
- Unebenheiten im Lebenslauf: Wie Sie Lücken begründen und positiv darstellen.

CD-ROM
- Fragen- und Antwortenkatalog
- Hördialoge
- Musterbewerbungen

ONLINE-SERIVCE
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Claus Peter Müller-Thurau, Diplom-Psychologe, ist seit vielen Jahren auf den Gebieten Potentialermittlung und -entwicklung von Mitarbeitern selbstständig tätig. Vorher war er Leiter der Personalentwicklung und Nachwuchsförderung im Axel Springer Verlag sowie geschäftsführender Gesellschafter der Personal- und Unternehmensberatung Selecteam GmbH in Hamburg.

EINFÜHRUNG

FRAGEN RUND UM DAS UNTERNEHMEN

FRAGEN ZUM BILDUNGSWEG

FRAGEN ZUM BERUFSWEG

FRAGEN RUND UM DIE PERSÖNLICHKEIT

FRAGEN ZU UNEBENHEITEN IM WERDEGANG

FRAGEN ZUM THEMA FÜHRUNG UND ZUSAMMENARBEIT

FRAGEN ZUR METHODENKOMPETENZ

FRAGEN AN FÜHRUNGS(NACHWUCHS)KRÄFTE

GRUNDSÄTZLICHE FRAGEN ZU DEN WIRTSCHAFTLICHEN RAHMENBEDINGUNGEN

TYPISCHE FRAGEN AN FRAUEN

FRAGWÜRDIGE FRAGEN

FRAGEN RUND UM DAS ENTGELT

FRAGEN ZUM GESPRÄCHSABSCHLUSS

ZUSAGE ODER ABSAGE?

UNZULÄSSIGE FRAGEN UND WIE SIE DAMIT UMGEHEN

WIE WIRKT SICH DAS ANTIDISKRIMINIERUNGSGESETZ AUF DEN BEWERBUNGSPROZESS AUS?

STICHWORTVERZEICHNIS

DER AUTOR

23. „WARUM MÖCHTEN SIE SICH VERÄNDERN?" DAS FRAGEZIEL DES INTERVIEWERS Welche Motive gibt es in diesen Zeiten, die Firma zu wechseln? - Man sucht rechtzeitig das Weite, ehe man hinausgeworfen wird. - Man ist absolut unzufrieden mit der Aufgabe. - Man fühlt sich von seinem Vorgesetzten schlecht beziehungsweise ungerecht behandelt. - Man ist kollegial völlig isoliert. - Der Job ist in Hinblick auf seine Anforderungen ausgereizt und man sucht eine „neue Herausforderung". - Der Partner hat beruflich in einer anderen Region eine gute Chance erhalten und man möchte keine Wochenendehe führen. Ihr Gesprächspartner wird genau aufpassen, welche Gründe Sie nennen. ANTWORT A „Ich mache meinen derzeitigen Job jetzt bereits seit fünf Jahren. Irgendwann ist man da ausgebrannt. Wer zu lange dieselbe Aufgabe macht, entwickelt sich nicht mehr. Viele werden dann nur noch schlechter und dieses Schicksal möchte ich mir ersparen." BEWERTUNG Stellen Sie sich einmal vor, Ihr Gesprächspartner antwortet: „Das ist ja interessant, was Sie da erzählen. Ich bin in diesem Unternehmen seit 15 Jahren Personalleiter und empfinde meine Arbeit immer noch als spannend und herausfordernd." Jetzt ist der Bewerber aufgeschmissen. Also Vorsicht! Die Antwort mag sachlich durchaus zutreffen, könnte aber das Selbstwertgefühl des Gesprächspartners lädieren. Der möchte eventuell auch seit Jahren etwas anderes machen, hat aber bisher keine Chance erhalten. ANTWORT B „Um nicht lange drum herumzureden - ich komme mit meiner Chefin nicht klar. Ständig gibt es Missverständnisse, die sich natürlich auf die Arbeit auswirken und das ist schade. Ich hab schon so oft hin und her überlegt, was da falsch läuft oder was ich falsch mache - ich kann es nicht richtig benennen. Dabei ist meine Vorgesetzte sehr kompetent - ich hatte gehofft, viel von ihr zu lernen. Doch so geht es nicht weiter und daher möchte ich zu neuen Ufern aufbrechen." BEWERTUNG Der Bewerber verzichtet klugerweise darauf, die Chefin in die Pfanne zu hauen. Viele Bewerber reden gern von Versprechungen, die ihnen angeblich gemacht worden sind und dann gebrochen wurden. Aber mit Schuldzuweisungen zu hantieren, bringt überhaupt nichts. Der Autor würde die obige Antwort in seiner Eigenschaft als Personalberater durchaus honorieren. Manchmal passen Menschen nicht zueinander und wenn man sie passend machen will, muss man sie verbiegen. Aber das kann ja auch nicht die Lösung sein. Hier einige Dos und Don'ts für die Begründung eines Wechselwunsches. - Niemals den derzeitigen Arbeitgeber schlecht machen: Natürlich verhalten sich nicht alle Arbeitgeber so, wie sie es sollten. Aber es kommt nicht gut an, wenn man einen Wechsel mit Fehlern und Versäumnissen anderer begründet. - Den Wechselwunsch sachlich begründen: Nachvollziehbare sachliche Gründe sind beispielsweise ein möglicher Zuwachs an Verantwortung, eine stärker international ausgerichtete Aufgabe oder der Schritt in die Personalverantwortung. Es ist auch nicht unanständig, eine angestrebte Einkommensverbesserung als Veränderungsmotiv mit anzuführen. - Nicht beliebig oder zu allgemein argumentieren: „Ich muss mal etwas anderes machen.", „Ich muss raus aus der Routine.", „Ich mache diesen Job schon zu lange.". Diese und ähnliche Formulierungen sind aus dem Argumentationskatalog zu streichen - obwohl sie sehr wichtig sein können. Leider vertragen sie sich nicht mit Eigenschaften wie Beständigkeit und Durchhaltevermögen. - Berufliche Fehlentscheidungen einräumen: Wer nicht zu seinen Fehlern steht, wird sich kaum weiterentwickeln und stellt deshalb irgendwann eine Belastung für den Betrieb dar. Doch es kommt nicht gut an, wenn man zweimal denselben Fehler gemacht hat. Also: Sagen, was Sache war und was man daraus gelernt hat. „Trial and Error" ist ein wichtiges Erfolgsprinzip, so lange die Irrtümer nicht zur Regel werden. 24. „WAS HAT IHNEN AN IHREM LETZTEN JOB BESONDERS GUT GEFALLEN?" DAS FRAGEZIEL DES INTERVIEWERS Keine Antwort wäre in diesem Falle auch eine Antwort - und zwar ganz bestimmt eine schlechte. Wer beispielsweise nach fünf Jahren wechseln möchte und nichts Positives über seine frühere Aufgabe anzuführen vermag, muss sich fragen lassen, warum er nicht früher einen beruflichen Schnitt gemacht hat. Es gibt Wechselwillige, die an ihrem letzten - beziehungsweise oft noch derzeitigen - Arbeitgeber kein gutes Haar lassen. Die meisten Bewerber wissen natürlich, dass man seinen Brötchengeber im Nachhinein nicht schlecht machen sollte und deshalb wird gern über Umwegfragen - bei denen das Frageziel nicht sofort erkennbar ist - angetestet, wie ein Kandidat zu seinem bisherigen oder früheren Job steht. ANTWORT A „Es ging immer sehr kollegial zu - wir waren ein wirklich gutes Team in unserer Abteilung. Jeder konnte sich auf den anderen verlassen - und mit meinem Vorgesetzten kam ich auch prima klar." BEWERTUNG Es gibt ganz sicher bessere Antworten auf diese Frage. Der Bewerber ist bei seinen Ausführungen nämlich mit keinem Wort auf seine Aufgaben eingegangen. ANTWORT B „Ich hatte sehr viel direkten Kundenkontakt - nicht nur am Telefon. Und - das war besonders erfreulich - ich hatte im Kundengespräch einen recht großen Entscheidungsspielraum, musste mich also nicht ständig bei meinem Chef absichern. Dadurch hatte ich natürlich ein gutes Standing bei meinen Kunden." BEWERTUNG Sehr gut - aber riskant, falls im angestrebten neuen Job weniger Kundenkontakt vorgesehen ist, sondern konzeptionell-strategische Aufgaben zu erledigen sind. ACHTUNG: VERMEIDEN SIE WIDERSPRÜCHE - Listen Sie einmal in Ruhe für sich auf, was an Ihrem früheren beziehungsweise derzeitigen Job, den Sie aufgeben möchten, positiv war beziehungsweise ist. - Falls Ihnen hierzu überhaupt nichts einfällt, müssen Sie sich fragen lassen, warum Sie sich erst jetzt verändern möchten beziehungsweise warum Sie die Aufgabe zu Beginn so falsch eingeschätzt haben. Sammeln Sie dafür Argumente. - Vermeiden Sie unbedingt Widersprüche! Führen Sie keine Inhalte als erfreulich an, die die neue Aufgabe, um die Sie sich jetzt bewerben, gar nicht vorsieht. - Wenn Sie sich zu positiv über Ihre frühere Aufgabe äußern, laufen Sie möglicherweise Gefahr gefragt zu werden, warum Sie sich denn überhaupt verändern wollen.

Reihe/Serie Haufe Ratgeber Plus
Sprache deutsch
Gewicht 420 g
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft Bewerbung / Karriere
Schlagworte Bewerbung • Bewerbungsgespräch • Curriculum_Vitae • CurriculumVitae • Erste Hilfe • Gehalt • Hardcover, Softcover / Ratgeber/Recht, Beruf, Finanzen/Ausbildung, Beruf, Karrie • Haufe Ratgeber plus • HC/Ratgeber/Recht, Beruf, Finanzen/Ausbildung, Beruf, Karriere • Interview • Jobsuche • Vorstellungsgespräch
ISBN-10 3-448-09275-4 / 3448092754
ISBN-13 978-3-448-09275-2 / 9783448092752
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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