Münchner Lebenswelten im Wandel
Au, Haidhausen und Giesing 1890-1914
Seiten
2010
|
2. überarbeitete und korrigierte Auflage
Volk Verlag
978-3-937200-51-4 (ISBN)
Volk Verlag
978-3-937200-51-4 (ISBN)
Die hauptsächlich um das Jahr 1900 entstandenen Fotografien aus dem Bildarchiv des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege dokumentieren Vorstadtmilieus.
Zwischen 1890 und dem Ersten Weltkrieg verschwanden diese infolge von Boden- und Bauspekulation beinahe vollständig.
Rasant vollzog sich ein tief greifender urbaner Wandel. Mit neuen Bauformen veränderte sich auch das Leben in den Vorstädten. Die Verdrängung der kleinen Häuser, 'Herbergen' genannt, durch mehrstöckige Wohnbauten, geschah ziemlich rigoros. Der Druck der Neuerung infolge der boomenden Stadt München war übermächtig und erwies sich als nachhaltig; gerade Haidhausen ist heute eines der angesagten Wohnquartiere Münchens.
Der Katalog und die Ausstellung zeigen Bilder, die nicht mehr vor Ort, sondern nur mehr im Bild und auf dem Papier Zeugnis ablegen können von einer verschwundenen Vorstadt-Kultur, die freilich ihre eigenen Gesetze kannte.
Die Konfrontation des Untergegangenen mit dem, was heute noch erlebbar ist, lässt geschichtliches Wissen entstehen. Gerade das Ausmaß dessen, was verschwunden ist, macht den Wert des erhalten Gebliebenen deutlich.
Beitr. v. Anton Brandner, Karl Gattinger u. Johannes Hallinger.
Die hauptsächlich um das Jahr 1900 entstandenen Fotografien aus dem Bildarchiv des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege dokumentieren Vorstadtmilieus.
Zwischen 1890 und dem Ersten Weltkrieg verschwanden diese infolge von Boden- und Bauspekulation beinahe vollständig.
Rasant vollzog sich ein tief greifender urbaner Wandel. Mit neuen Bauformen veränderte sich auch das Leben in den Vorstädten. Die Verdrängung der kleinen Häuser, „Herbergen“ genannt, durch mehrstöckige Wohnbauten, geschah ziemlich rigoros. Der Druck der Neuerung infolge der boomenden Stadt München war übermächtig und erwies sich als nachhaltig; gerade Haidhausen ist heute eines der angesagten Wohnquartiere Münchens.
Der Katalog und die Ausstellung zeigen Bilder, die nicht mehr vor Ort, sondern nur mehr im Bild und auf dem Papier Zeugnis ablegen können von einer verschwundenen Vorstadt-Kultur, die freilich ihre eigenen Gesetze kannte.
Die Konfrontation des Untergegangenen mit dem, was heute noch erlebbar ist, lässt geschichtliches Wissen entstehen. Gerade das Ausmaß dessen, was verschwunden ist, macht den Wert des erhalten Gebliebenen deutlich.
Zwischen 1890 und dem Ersten Weltkrieg verschwanden diese infolge von Boden- und Bauspekulation beinahe vollständig.
Rasant vollzog sich ein tief greifender urbaner Wandel. Mit neuen Bauformen veränderte sich auch das Leben in den Vorstädten. Die Verdrängung der kleinen Häuser, 'Herbergen' genannt, durch mehrstöckige Wohnbauten, geschah ziemlich rigoros. Der Druck der Neuerung infolge der boomenden Stadt München war übermächtig und erwies sich als nachhaltig; gerade Haidhausen ist heute eines der angesagten Wohnquartiere Münchens.
Der Katalog und die Ausstellung zeigen Bilder, die nicht mehr vor Ort, sondern nur mehr im Bild und auf dem Papier Zeugnis ablegen können von einer verschwundenen Vorstadt-Kultur, die freilich ihre eigenen Gesetze kannte.
Die Konfrontation des Untergegangenen mit dem, was heute noch erlebbar ist, lässt geschichtliches Wissen entstehen. Gerade das Ausmaß dessen, was verschwunden ist, macht den Wert des erhalten Gebliebenen deutlich.
Beitr. v. Anton Brandner, Karl Gattinger u. Johannes Hallinger.
Die hauptsächlich um das Jahr 1900 entstandenen Fotografien aus dem Bildarchiv des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege dokumentieren Vorstadtmilieus.
Zwischen 1890 und dem Ersten Weltkrieg verschwanden diese infolge von Boden- und Bauspekulation beinahe vollständig.
Rasant vollzog sich ein tief greifender urbaner Wandel. Mit neuen Bauformen veränderte sich auch das Leben in den Vorstädten. Die Verdrängung der kleinen Häuser, „Herbergen“ genannt, durch mehrstöckige Wohnbauten, geschah ziemlich rigoros. Der Druck der Neuerung infolge der boomenden Stadt München war übermächtig und erwies sich als nachhaltig; gerade Haidhausen ist heute eines der angesagten Wohnquartiere Münchens.
Der Katalog und die Ausstellung zeigen Bilder, die nicht mehr vor Ort, sondern nur mehr im Bild und auf dem Papier Zeugnis ablegen können von einer verschwundenen Vorstadt-Kultur, die freilich ihre eigenen Gesetze kannte.
Die Konfrontation des Untergegangenen mit dem, was heute noch erlebbar ist, lässt geschichtliches Wissen entstehen. Gerade das Ausmaß dessen, was verschwunden ist, macht den Wert des erhalten Gebliebenen deutlich.
| Erscheint lt. Verlag | 22.3.2010 |
|---|---|
| Co-Autor | Egon J Greipl, Anton Brandner, Karl Gattinger, Johannes Hallinger |
| Zusatzinfo | zahlreiche großformatige Abbildungen |
| Verlagsort | München |
| Sprache | deutsch |
| Gewicht | 442 g |
| Einbandart | Englisch Broschur |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► Regional- / Landesgeschichte |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Regional- / Ländergeschichte | |
| Schlagworte | 1900; Bildband • alte Fotografien • Au • Ausstellungskataloge; Geschichte • Deutsches Reich 1871-1918 • Giesing • Haidhausen • Hardcover, Softcover / Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte • HC/Geschichte/Regionalgeschichte, Ländergeschichte • München • München, Geschichte • München, Kunst; Architektur • Münchner Geschichte • Stadtteilgeschichte • Wandel |
| ISBN-10 | 3-937200-51-7 / 3937200517 |
| ISBN-13 | 978-3-937200-51-4 / 9783937200514 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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