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Unternehmen Barbarossa 5 (eBook)

Teil 5: Das Ende des Blitzkriegs - die Kämpfe im Norden bis Herbst 1942
eBook Download: EPUB
2025 | 1. Auflage
123 Seiten
epubli (Verlag)
978-3-8197-5921-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Unternehmen Barbarossa 5 -  Dirk Hennings
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UNTERNEHMEN BARBAROSSA Teil 5: Das Ende des Blitzkriegs - die Kämpfe im Norden bis Herbst 1942 Mit dem Überfall Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion fand ein 'unnatürliches' Bündnis sein Ende, das seit dem August 1939 Bestand gehabt hatte. Unter dem Eindruck der 'vermeintlich' leichten Siege in Polen, im Westen und auf dem Balkan, glaubte Hitler auch mit der Sowjetunion in Blitzkrieg-Manier fertig werden zu können. Doch seine Rechnung ging aus mehreren Gründen nicht auf. Dieses Buch erzählt die Geschichte der Kämpfe im Norden der Sowjetunion. Es beschreibt den Feldzug in der unwegsamen Tundra im äußersten Norden des Sowjetimperiums und erzählt die Geschichte der Belagerung Leningrads vom Frühsommer 1941 bis zu den verbissen geführten Schlachten um die endgültige Einnahme der Stadt im Herbst 1942. Es beschreibt auch die vergeblichen Versuche der Roten Armee, den unbarmherzigen Belagerungsring wieder auszuhebeln. Umfangreiches historisches Bild- und Kartenmaterial ergänzt dieses Werk. Umfang 131 Seiten

Mein Name ist Dirk Hennings und ich lebe in Hamburg. Geboren bin ich in einem kleinen Dorf in Ostfriesland. Ich bin jetzt im Vorruhestand und habe daher mehr Zeit, mich meinen Hobbies zu widmen. Ich interessiere mich besonders für die deutsche und europäische Geschichte. Vor diesem Hintergrund ist auch dieses Buch entstanden.

Mein Name ist Dirk Hennings und ich lebe in Hamburg. Geboren bin ich in einem kleinen Dorf in Ostfriesland. Ich bin jetzt im Vorruhestand und habe daher mehr Zeit, mich meinen Hobbies zu widmen. Ich interessiere mich besonders für die deutsche und europäische Geschichte. Vor diesem Hintergrund ist auch dieses Buch entstanden.

Unternehmen Barbarossa

 

Teil 5: Das Ende des Blitzkriegs – die Kämpfe im Norden bis Herbst 1942

 

 

 

 

 

IMPRESSUM:

Dirk Hennings
 

c/o IP-Management  #4887

Ludwig-Erhard-Str. 18
20459 Hamburg

 

 

 

 

 

 

Einleitung


 

Im Verlauf des Krieges gegen die Sowjetunion waren die drei Heeresgruppen der deutschen Wehrmacht sowie die Streitkräfte der mit dem Deutschen Reich verbündeten Staaten seit dem 22. Juni 1941 weit auf sowjetisches Territorium vorgedrungen. In der Kesselschlacht bei Smolensk war eine erste sowjetische Verteidigungsstellung vor Moskau durchstoßen worden. Hitler verhinderte jedoch einen sofortigen Vorstoß auf Moskau, indem er am Freitag, 28. Juli die Panzergruppe 3 unter Generaloberst Hermann Hoth nach Norden und die Panzergruppe 2 unter Generaloberst Heinz Guderian mit der 2. Armee unter dem Kommando von Generaloberst Maximilian von Weichs nach Süden abdrehen ließ, da seiner Meinung nach der Eroberung der wirtschaftlich wichtigen Gebiete der Ukraine und der Eroberung Leningrads eine höhere Priorität zukam. Die Panzergruppe 4 nahm an der Blockade Leningrads teil, während sich die Panzergruppe 2 und die 2. Armee an der Schlacht um Kiew beteiligten.

 

Die operativen Anfangserfolge der Kesselschlachten hatten nicht zum strategischen Sieg über die Sowjetunion geführt. Somit wurde ein verlängerter Feldzug unvermeidbar, der schon in den Anfängen Parallelen zu den verlorenen Unternehmungen gegen Russland von Karl XII. von Schweden und Napoleon Bonaparte aufwies. Der optimistische Plan, mit erbeutetem sowjetischen Eisenbahnmaterial die notwendige Versorgung für die weit vorgedrungenen Truppen zu ermöglichen, war schon frühzeitig durch umfangreiche sowjetische Räumungs- und Zerstörungsmaßnahmen zunichtegemacht worden. In Erwartung eines schnellen Sieges war nur für eine Besatzungsarmee und nicht für ein großes kämpfendes Ostheer Kleidung und Ausrüstung für den Winter vorgesehen.

 

Dieses Buch erzählt nun die Geschichte der Operationen der deutschen Wehrmacht und hier insbesondere der Heeresgruppe Nord gegen die Rote Armee ab dem Oktober 1941 bis zum Herbst des Folgejahres.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unternehmen Silberfuchs


 

Unternehmen Silberfuchs war der Deckname einer deutschen Militäroperation der deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges an der Ostfront in Nordskandinavien. Das Primärziel war die Einnahme der sowjetischen Hafenstadt Murmansk auf der Halbinsel Kola durch Angriffe von finnischem und norwegischem Territorium aus.

 

Zusammenfassung

Datum             29. Juni bis 17. November 1941

Ort                   Lappland / Murmansk / arktische Sowjetunion

Ausgang             Fehlschlag der deutsch / finnischen Offensive

Folgen       Die Sowjetunion behielt die Kontrolle über den Hafen Murmansk und die Murmansk-Eisenbahnlinie

Befehlshaber      Nikolaus von Falkenhorst / Armeeoberkommando Norwegen

Eduard Dietl / Gebirgskorps Norwegen

Hans Feige / Gebirgskommando XXXVI

Hjalmar Fridolf Siilasvuo / III. finnisches Korps

            Walerian Alexandrowitsch Frolow / Karelische Front

Stärke      Wehrmacht / finnische Armee: 68.000 Soldaten und unbekannte Zahl finnischer Truppen,

30-40 leichte 100 Panzer, > 700 Geschütze,

190 Flugzeuge

Rote Armee: 50.000 Soldaten, > 100 leichte Panzer,

> 600 Geschütze, 136 Flugzeuge

Verluste            Wehrmacht / Finnische Armee: ca. 26.500 Mann

Rote Armee: unbekannt

 

Durch die erfolgreiche Abwehr des Angriffs konnte für den Rest des Krieges im Hafen von Murmansk durch die Nordmeergeleitzüge von der Sowjetunion dringend benötigtes Kriegsmaterial aus den USA und Großbritannien angelandet werden.

 

 

Planung und Vorbereitung

Im Januar 1941 wurde der deutsche Offizier Erich Buschenhagen nach Finnland geschickt, um die Möglichkeit einer finnisch-deutschen Zusammenarbeit gegen die Sowjetunion zu erkunden.

 

Eine Marschkolonne der I./Panzer-Abt. z. b. V.40 während des Vormarsches auf Kuusamo im Juli 1941

 

Seit Juli 1940 waren in Deutschland Pläne entstanden, um die Nickelgruben von Petsamo als einzige relevante Quelle Deutschlands für diesen kriegswichtigen Rohstoff im Falle eines weiteren bewaffneten Konfliktes zwischen Finnland und der Sowjetunion zu besetzen (Unternehmen Rentier). Im Februar 1941 kamen Deutsche und Finnen bezüglich der Planungen zu Unternehmen Silberfuchs überein und deutsche Soldaten wurden vom Armeeoberkommando Norwegen nach Nordfinnland verlegt. Die Truppenverlegungen wurden unter den Codenamen Blaufuchs I und Blaufuchs II geplant und fanden im Juni 1941 statt.

 

 

Die Grenzstadt Petsamo

Petsamo oder russisch Petschenga wurde 1920 im Frieden von Dorpat vom bolschewistischen Russland an das nunmehr unabhängige Finnland abgetreten. Kurzzeitig bildete es eine eigene Provinz, bis es 1921 an die Provinz Lappland angeschlossen wurde. Petsamo wurde für Finnland bedeutend, da der Ort Liinahamari dank des Golfstroms der einzige ganzjährig eisfreie Hafen des Landes war. Finnland konnte jedoch über diesen Hafen keine nennenswerte Fracht verschiffen, da eine Anbindung an das staatliche Eisenbahnnetz ausblieb. Hingegen wurde der Ort ein beliebtes touristisches Ziel, insbesondere nach der Fertigstellung der Eismeerstraße nach Rovaniemi im Jahr 1931. 1924 wurden in der Region große Nickelvorkommen entdeckt, mit deren Abbau Finnland ab 1934 britische, kanadische und französische Unternehmen beauftragte.

 

Anfang 1940 besetzte die Rote Armee im Winterkrieg das Gebiet, das die Sowjetunion mit Ausnahme der Fischerhalbinsel (Kalastajansaarento) nach dem Frieden von Moskau aber wieder räumte. Im Deutsch-Sowjetischen Krieg der Achsenmächte gegen die Sowjetunion und dem finnischen Fortsetzungskrieg stellte Petsamo einen wichtigen Knotenpunkt für die Versorgung der Wehrmacht sowie einen bedeutenden Stützpunkt der Luftwaffe für die Eismeerjäger dar, insbesondere für das deutsche Jagdgeschwader 5.

Petsamo Nickelminen späte 1930iger Jahre

 

Stadt und Hafen von Murmansk wurde von Petsamo aus wiederholt von Luftwaffe, Wehrmacht und finnischen Verbänden angegriffen. Das äußerst unwegsame Gelände erlaubte jedoch fast ausschließlich Luftangriffe, insbesondere auf die strategisch äußerst wichtige Murmanbahn nach Moskau, auf der der Nachschub der Nordmeergeleitzüge vom Hafen Murmansk ins Kampfgebiet Mittelrusslands befördert wurde.

 

Im Waffenstillstand von Moskau vom 19. September 1944 musste Finnland Petsamo an die Sowjetunion abtreten.

 

Besetzung Petsamos (westlich Murmansk direkt an der Finnisch-russischen Grenze) und versuchte Besetzung von Murmansk

Self created by Jniemenmaa

https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=756320

 

Deutscher Aufmarsch

Die deutsche Armeegruppe bestand aus vier Divisionen: der 169. Infanterie-Division, der 6. SS-Gebirgs-Division „Nord“, der 2. und 3. Gebirgs-Division sowie zwei Panzerabteilungen (40 und 211), insgesamt 68.000 deutsche Soldaten und 190 Flugzeuge.

 

Von Jniememaa, BishkekRocks - Petsamo.png, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1235103

Zusätzlich zu den deutschen Truppen sollten auch die finnische 3. und 6. Division sowie einige weitere unabhängige finnische Grenzeinheiten teilnehmen. Nach der Sicherung Petsamos sollten Phase zwei und drei eingeleitet werden: Unternehmen Platinfuchs und Unternehmen Polarfuchs.

 

Innerhalb von Unternehmen Platinfuchs war geplant, dass die 2. und 3. Gebirgs-Division unter Eduard Dietl zusammen mit einigen finnischen Grenzeinheiten direkt auf Murmansk vorrücken und die Stadt einnehmen sollte. Da im unwirtlichen Norden Europas größere Truppeneinheiten nur schwer mit Nachschub versorgt werden konnten, sollte analog weiter im Süden Unternehmen Polarfuchs beginnen. Hier sollte das XXXVI. Gebirgskorps (bestehend aus den restlichen deutschen sowie der finnischen 6. Division) unter General Hans Feige zusammen mit dem finnischen III. Korps (bestehend aus finnischen Grenzeinheiten und der finnischen 3. Division) unter General Hjalmar Siilasvuo die ehemals finnische Stadt Salla zurückerobern und dann Richtung Kandalakscha vorzurücken, um so den Weg nach Murmansk zu blockieren. Salla musste nach dem Winterkrieg 1939/40 an die Sowjetunion abgetreten werden. Die Operation war als Blitzkrieg geplant. Dietl meinte zuversichtlich: „In drei Tagen sind wir in Murmansk.“

 

 

Durchführung / Unternehmen Rentier

Unternehmen Rentier wurde am selben Tag wie das Unternehmen Barbarossa (der Überfall auf die Sowjetunion) begonnen, dem 22. Juni 1941. Die zwei Divisionen des Gebirgskorps Norwegen rückten in Petsamo ein und der Befehlshaber, General der Gebirgstruppe Eduard Dietl, begann eine Umorganisation der Truppenteile für die nächste...

Erscheint lt. Verlag 6.7.2025
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik
Schlagworte Barbarossa • Hitler • Schlacht • Sowjetunion • Stalin • Wehrmacht • Weltkrieg
ISBN-10 3-8197-5921-2 / 3819759212
ISBN-13 978-3-8197-5921-5 / 9783819759215
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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