Grundordnung 2.0 - Der einfache Weg zu nachhaltiger Ordnung (eBook)
67 Seiten
epubli (Verlag)
978-3-8197-3414-4 (ISBN)
Markus Amann unterstützt Menschen dabei, mehr Ordnung in ihr Leben zu bringen. Nicht mit starren Regeln oder stundenlangen Aufräumplänen, sondern mit einem Ansatz, der wirklich in den Alltag passt. Als Ordnungscoach, Ideenmensch und langjähriger Praktiker hat er über die Jahre eine Methode entwickelt, die er Grundordnung 2.0 nennt. Sie hilft dabei, Unordnung zu verstehen, Ballast loszulassen und dauerhaft Struktur zu schaffen. Seine Erfahrungen aus dem Coaching, dem Ideenmanagement und der Prozessoptimierung fließen direkt in seine Bücher ein. Dabei ist ihm wichtig, dass Ordnung nicht perfekt sein muss, sondern alltagstauglich, verständlich und nachhaltig funktioniert.
Markus Amann unterstützt Menschen dabei, mehr Ordnung in ihr Leben zu bringen. Nicht mit starren Regeln oder stundenlangen Aufräumplänen, sondern mit einem Ansatz, der wirklich in den Alltag passt. Als Ordnungscoach, Ideenmensch und langjähriger Praktiker hat er über die Jahre eine Methode entwickelt, die er Grundordnung 2.0 nennt. Sie hilft dabei, Unordnung zu verstehen, Ballast loszulassen und dauerhaft Struktur zu schaffen. Seine Erfahrungen aus dem Coaching, dem Ideenmanagement und der Prozessoptimierung fließen direkt in seine Bücher ein. Dabei ist ihm wichtig, dass Ordnung nicht perfekt sein muss, sondern alltagstauglich, verständlich und nachhaltig funktioniert.
Kapitel 1: Die Grundlagen der Grundordnung 2.0
In diesem Kapitel begleiten wir Sarah, die genau das erlebt, was viele Menschen kennen: Sie möchte Ordnung schaffen, doch ihre bisherigen Versuche scheiterten immer wieder. Gemeinsam mit Tom, der ihr die Grundordnung 2.0 näherbringt, entdeckt sie Schritt für Schritt, warum Unordnung entsteht, welche Denkfehler sie daran hindern, ihre Wohnung dauerhaft ordentlich zu halten, und wie sie mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Methode endlich langfristige Struktur schafft.
Jeder Punkt greift eine zentrale Erkenntnis auf, die nicht nur Sarah, sondern auch dir als Leser helfen wird, deine Ordnung zu verstehen und nachhaltig umzusetzen.
- Warum klassische Ordnungsversuche oft scheitern.
- Was die Grundordnung 2.0 genau ist und wie sie funktioniert.
- Die drei Kernprinzipien, die langfristige Ordnung garantieren.
- Welche Denkfehler dich daran hindern, dauerhaft Ordnung zu halten.
- Warum Konsumverhalten eine entscheidende Rolle spielt.
Warum klassische Ordnungsversuche oft scheitern
Sarah schwor sich, dass das, was vor ein paar Tagen passiert war, nie wieder vorkommen sollte. Das peinliche Gefühl, als Tom plötzlich in ihrer chaotischen Wohnung stand, brannte sich in ihren Kopf. Der gequälte Blick auf den vollgestellten Küchentisch, die hastig zusammengestopften Klamotten auf dem Sofa. Das möchte sie nicht noch einmal erleben. Also nahm sie sich am Wochenende Zeit, um endlich gründlich aufzuräumen.
Sie begann hochmotiviert. Sie räumte einige Schubladen aus, sortierte Kleidung, staubte den ein oder anderen Schrank ab. Die Berge an Krimskrams, die sich über die Monate angesammelt hatten, wurden in neue Ordnungsboxen verstaut. Briefe und lose Papiere packte sie in eine Schublade, die Küche wischte sie blitzblank. Nach Stunden harter Arbeit lehnte sie sich stolz zurück. Ihre Wohnung sah endlich so aus, wie sie es sich immer gewünscht hatte.
Doch das Gefühl hielt nicht lange an. Schon nach einer Woche schlichen sich die alten Muster wieder ein. Ein paar Briefe landeten auf dem Tisch, weil sie gerade keine Zeit hatte, sie wegzuräumen. Die frisch gefaltete Wäsche blieb auf dem Stuhl im Schlafzimmer liegen, weil sie nach einem langen Arbeitstag zu müde war, sie in den Schrank zu legen. Der Karton vom letzten Online-Bestellwahn, den sie eigentlich direkt entsorgen wollte, stand immer noch in der Ecke. Innerhalb kürzester Zeit fühlte es sich an, als wäre ihre ganze Mühe umsonst gewesen.
[Gedanke] Ordnung ohne Struktur hält nicht lange
„Ich verstehe es einfach nicht!“, rief sie frustriert, als sie ein paar Tage später mit Tom telefonierte. „Ich habe das ganze Wochenende aufgeräumt, und jetzt sieht es schon wieder genauso aus wie vorher.“
„Das überrascht mich nicht“, sagte Tom ruhig.
Sarah runzelte die Stirn. „Wie meinst du das?“
„Du hast Platz geschaffen – das ist gut. Aber solange du noch genauso denkst wie vorher, räumst du in ein paar Wochen wieder alles von vorne auf. “
Sarah verschränkte die Arme. „Naja, so schlimm ist es doch gar nicht. Ich habe ordentlich aussortiert, geputzt, alles schön aufgeräumt.“
„Schon“, sagte Tom ruhig. „Aber du hast nur das sichtbare Chaos beseitigt und nicht die Ursache dafür. Genau deshalb scheitern klassische Ordnungsversuche so oft.“
Sarah seufzte und ließ sich aufs Sofa sinken. „Na toll. Was soll ich jetzt machen? Einfach aufgeben?“
Tom lachte. „Nein, ganz im Gegenteil. Ich zeige dir, warum das passiert ist und wie du es diesmal richtigmachen kannst.“
Sarah war skeptisch. Sie hatte schon so viele Tipps und Methoden ausprobiert, nur um am Ende wieder im gleichen Chaos zu landen. Aber irgendetwas an Toms Stimme ließ sie aufhorchen. Vielleicht war es an der Zeit, nicht nur aufzuräumen, sondern endlich zu verstehen, warum ihre Ordnung nie hielt.
Viele Menschen haben den festen Vorsatz, endlich Ordnung in ihr Zuhause zu bringen. Sie nehmen sich ein Wochenende vor, rollen die Ärmel hoch und stürzen sich in die Arbeit. Schubladen werden ausgeräumt, Regale abgestaubt, Kleidung neu gefaltet. Vielleicht wird sogar eine neue Aufbewahrungslösung angeschafft, um endlich Struktur in das Chaos zu bringen.
Am Ende sieht alles aufgeräumt aus, zumindest für den Moment. Doch nur wenige Wochen oder sogar schon Tage später kehrt die Unordnung zurück. Die Schublade, die eben noch perfekt sortiert war, ist wieder vollgestopft. Die neu gekauften Ordnungsboxen sind mittlerweile überfüllt, statt für Klarheit zu sorgen. Und auf der Kommode im Flur hat sich wieder der berüchtigte Stapel angesammelt: Briefe, Schlüssel, eine Sonnenbrille, Kleinkram, der keinen festen Platz hat. Der Moment der Zufriedenheit weicht Frustration. Warum ist es schon wieder unordentlich und warum scheint es unmöglich, das Problem dauerhaft zu lösen?
Der Grund, warum klassische Ordnungsversuche oft scheitern, liegt nicht daran, dass Menschen zu faul oder unfähig sind, Ordnung zu halten. Vielmehr liegt es daran, dass viele Aufräumaktionen nur oberflächlich sind. Sie bekämpfen die Symptome der Unordnung, aber nicht die Ursache. Wer einfach nur aufräumt, ohne die dahinterliegenden Muster zu verändern, wird unweigerlich wieder im Chaos landen. Das ist, als würde man eine undichte Wasserleitung immer wieder trockenwischen, anstatt das Leck zu reparieren.
Ein weiteres Problem ist die Art und Weise, wie wir über Ordnung denken. Für viele bedeutet „Aufräumen“ schlichtweg, Dinge von einer Ecke in die andere zu schieben. Gegenstände werden in Schränke gestellt, damit die Oberfläche frei ist. Kleidung wird notdürftig in eine Schublade gestopft, ohne eine klare Struktur. Der Eindruck von Ordnung entsteht, aber nur kurzfristig. Diese Art von Aufräumen ist wie ein Kartenhaus: Es hält eine Weile, aber sobald der Alltag wieder einkehrt, bricht es in sich zusammen.
Ein besonders verbreiteter Irrglaube ist die Vorstellung, dass eine einmalige, große Aufräumaktion ausreicht. Nach dem Motto: „Ich räume einmal gründlich auf, dann ist es erledigt.“ Doch das funktioniert in der Realität selten, denn Ordnung ist kein einmaliges Projekt. Sie ist ein System, das sich in den Alltag integrieren muss. Wer nicht weiß, wohin mit seinen Sachen, wird immer wieder in alte Muster zurückfallen. Wer neue Dinge anschafft, ohne alte loszuwerden, wird zwangsläufig irgendwann an Platzmangel leiden. Ebenso wer keine festen Routinen hat, wird immer wieder von der wachsenden Unordnung überrascht.
Der wichtigste Punkt ist jedoch: Viele Menschen setzen sich nicht mit den eigentlichen Ursachen der Unordnung auseinander. Warum sammeln sich bestimmte Gegenstände immer wieder auf der gleichen Ablage? Warum fällt es so schwer, Dinge auszusortieren und weshalb entsteht das Chaos überhaupt so schnell? Unordnung ist selten einfach nur ein Platzproblem. Sie ist oft das Ergebnis von Gewohnheiten, Denkweisen und emotionalen Mustern. Wer das nicht erkennt, wird immer wieder von vorne anfangen müssen.
Hier setzt die Grundordnung 2.0 an. Sie ist eine Herangehensweise, die Ordnung langfristig ermöglicht. Sie berücksichtigt einerseits den Zustand der Wohnung, aber auch die dahinterliegenden Verhaltensweisen. Denn wahre Ordnung entsteht nicht durch einen einzigen großen Aufräumtag, sondern durch ein System, das so einfach ist, dass es sich ganz natürlich in den Alltag integriert.
Was die Grundordnung 2.0 genau ist und wie sie funktioniert
Die Grundordnung 2.0 sorgt dafür, dass Ordnung leicht zu erhalten ist. Ganz ohne perfektionistische Regeln oder unnötigen Aufwand. Dafür gibt es eine klare, aber flexible 6-Schritte-Methodik, mit der sich jeder Bereich dauerhaft aufräumen lässt.
Sarah wusste das alles noch nicht – aber sie war kurz davor, es zu erleben.
Am Abend nach dem Telefonat stand Tom tatsächlich wieder vor ihrer Tür. „Ich dachte, ich schau mal vorbei und wir sehen uns das gemeinsam an“, sagte er mit einem Grinsen. Sarah ließ ihn seufzend herein. Irgendwie hatte sie geahnt, dass er sich damit nicht zufriedengeben würde. Aber vielleicht war das gar nicht so schlecht.
Sarah starrte Tom über den Rand ihrer Kaffeetasse hinweg an. „Also gut. Ich habe also nicht wirklich aufgeräumt und nur das oberflächliche Chaos beseitigt. Was genau soll ich denn dann machen?“
Tom lehnte sich zurück und verschränkte die Arme. „Ich zeige dir, wie du es diesmal richtig machst. Und keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst.“
Sarah schnaufte genervt. „Ich weiß nicht, Tom. Ich habe schon so viel ausprobiert. Hab Kisten gekauft, Checklisten geschrieben, sogar versucht, meine Klamotten nach Farben zu sortieren. Aber irgendwie hält das nie lange.“
Tom grinste. „Das ist genau das Problem. Die meisten Methoden versuchen, dich in ein System zu zwingen, das nicht zu dir passt. Aber die Grundordnung 2.0 funktioniert anders. Sie passt sich dir an und nicht umgekehrt.“
Sarah zog eine Augenbraue hoch. „Klingt gut. Und wie funktioniert das?“
Tom nahm einen Schluck Kaffee und stellte seine Tasse ab. „Es gibt sechs einfache Schritte und die gehen wir jetzt gemeinsam durch.“
Er stand auf und deutete auf das Wohnzimmer. „Zeig mir mal einen Bereich, der dich am meisten stört.“
[Methode]
Wenn du möchtest, kannst du ab hier direkt mitmachen.
Sarah sah sich um. Wo sollte sie anfangen? Die Klamotten auf dem Sofa? Der Küchentisch, der wieder mit Papieren übersät war? Oder doch das Regal, in dem sich seit Jahren alles stapelte, was sie nicht wusste, wohin sonst?
„Das...
| Erscheint lt. Verlag | 14.6.2025 |
|---|---|
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Lebenshilfe / Lebensführung |
| Schlagworte | aufräumen ohne stress • Haushalt organisieren • Loslassen lernen • Minimalismus für Einsteiger • Ordnung schaffen • Selbstorganisation zuhause • Struktur im Alltag |
| ISBN-10 | 3-8197-3414-7 / 3819734147 |
| ISBN-13 | 978-3-8197-3414-4 / 9783819734144 |
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