Solfeggio Frequenzen für Einsteiger - Das Praxisbuch: Mit harmonischen Schwingungen effektiv Stress abbauen, innere Balance finden und Ihre Gesundheit stärken - inkl. Solfeggio-Chakra-Meditation (eBook)
234 Seiten
ONIX Media (Verlag)
978-3-7576-2550-4 (ISBN)
Geschichte und theoretischer Hintergrund der Solfeggio-Frequenzen
Frequenzheilung: Ein uraltes Relikt vergangener Zeiten
Die Vorstellung, Frequenzen könnten den Körper und Geist heilen, ist keineswegs eine moderne Idee. Bereits seit Jahrtausenden wussten Heiler um die Kraft hinter den Schwingungen und setzten sie auf der ganzen Welt in verschiedenen Formen ein. Trommeln, Chanten, also das rhythmische Rezitieren von Mantras, und Singen erzeugen heilsame Frequenzen, mit denen körperliche und geistige Beschwerden gemindert werden können. Die Wurzeln der Anwendung von Schwingungen liegt in alten Kulturen vergraben, wie die der Ägypter und Inder. Frequenzheilung war damals schon ein fester Bestandteil der Kultur und wurde eingesetzt, um Krankheiten zu heilen.
Auch in der Antike aktivierten Schamanen, dies sind Personen, die direkt mit anderen Seelen interagieren, und Heiler die Selbstheilungskräfte in ihren Patienten mittels Schwingungen, da man davon überzeugt war, dass Krankheiten in erster Linie auf der energetischen Ebene entstehen und deshalb auch nur dort geheilt werden können.
Im Laufe der Geschichte der Menschheit haben sich viele Ansätze und Methoden der Frequenzheilung in verschiedenen Teilen der Welt entwickelt, die teilweise noch bis zum heutigen Tag Bestand haben. So spielten sibirische Schamanen ihre heiligen Medizintrommeln, die australischen Ureinwohner, die Aborigines, verwendeten ein außergewöhnliches Instrument mit der Bezeichnung Didgeridoo, das besonders viele tiefe Frequenzen erzeugen kann. Im ostasiatischen Raum gehören bestimmte Gesänge und das Anschlagen von Klangschalen zur regelmäßigen spirituellen Praxis dazu und in der samischen Kultur in Skandinavien entwickelte sich ein traditioneller Gesang namens Joik.
Die Entstehung der Solfeggio-Frequenzen und ihr theoretischer Hintergrund
Im 11. Jahrhundert lebte in Italien ein Benediktinermönch, Lehrer und Musiktheoretiker mit dem Namen Guido von Arezzo, der als der Vater von Gesangsübungen gilt, mit denen die Tonstufen eines Gesangs auf speziellen Silben gesungen werden. Durch diese Technik brachte der frühmittelalterliche Mönch im Rahmen seiner Tätigkeit als Lehrer innerhalb der Gesangsausbildung seinen Klosterknaben das Singen bei. Noch heute ist die Solfeggio-Skala Ut – Re – Mi – Fa – Sol – La Teil des Musikunterrichts.
Die Silben der Solfeggio-Skala sind keineswegs willkürlich gewählt. Jeder Ton besitzt eine einzigartige Bedeutung und dessen Potential kommt durch die Silben zum Ausdruck. Der Ursprung dieser Silben liegt in der ersten Strophe der mittelalterlichen Hymne an Johannes den Täufer. Mithilfe dieser Hymne konnte Guido von Arezzo seinen Schülern dabei helfen, sich an die Töne zu erinnern. Er entwickelte eine passende Melodie, die deshalb so besonders war, weil sie einem Muster folgte: Die ersten 6 Zeilen des Gesangs beginnen mit den ersten 6 aufeinanderfolgenden Tönen der Solfeggio-Skala. Das heißt, dass damit die erste Silbe jeder Halbzeile um einen Ton höher als die vorherige gesungen wurde. Später wurde aus den Anfangsbuchstaben der beiden Worte der letzten Zeile die Silbe Si ergänzt. Im kirchlichen Kontext sollte dies die Sänger und Zuhörer Gott näherbringen und die Menschheit inspirieren.
Die Hymne an Johannes den Täufer lautet in der ursprünglichen lateinischen Sprache folgendermaßen:
- Ut queantische Laxis / Resonare fibris
- Mira gestorum / Famuli tuorum
- Solive polluti / Labii reatum
- Sancte Iohannes
Die deutsche Übersetzung der Hymne könnte folgendermaßen lauten:
Damit die Sklaven die Wunder eurer Kreationen mit gelockerten Stimmbändern anschwingen. Waschen Sie die Schuld von unserer verschmutzten Lippe. Heiliger Johannes.
Man könnte meinen, die Hymne an Johannes den Täufer weise darauf hin, dass die Menschheit so friedvoll und harmonisch zusammenleben und über die Wunder des Lebens kommunizieren könnte. Einige Forscher behaupten, dass die Hymne darauf hindeute, dass die Solfeggio-Frequenzen Informationen offenbaren, die einen Zugang zum Göttlichen ermöglichen. Deshalb bewirkt das Anhören dieser eine ausgeglichene Resonanz im Körper. Durch die Kommunikation mit dem Universum werden Harmonie, Wohlbefinden, Heilung und letztendlich Gesundheit ermöglicht.
Doch zurück zur Historie: Papst Gregor I. vereinheitlichte um das Jahr 600 in der italienischen Hauptstadt Rom die Gesänge der katholischen Kirche, womit er die christliche Musik und Gesangspraxis innerhalb des östlichen Mittelmeerraums prägte. Nach ihm wurde der lateinische einstimmige, liturgische Gesang der frühchristlichen katholischen Kirche benannt, der „gregorianische Choral“. Auch damals sagte man den dort generierten Frequenzen einen Einfluss auf Körper und Geist nach. Bei den Gesängen wurden spezielle Schwingungen produziert, die sich sowohl auf den Sänger als auch auf den Zuhörer übertrugen und eine positive Wirkung auf die Gesundheit hatten. Damit konnten die Atmung sowie der Herzschlag in Balance gebracht und das Nervensystem beruhigt werden. Es wurde auch ein entspannender und ausgleichender Effekt auf die Anwesenden festgestellt.
Die ursprünglichen Solfeggio-Frequenzen, die bereits von den Mönchen der Antike zum Zweck der Heilung angewendet wurden, gingen leider für einen sehr langen Zeitraum hinweg verloren. Die katholische Kirche hielt dieses äußerst machtvolle Wissen um die besonderen Klänge unter Verschluss. Der Vatikan sah die in seinem Sinne vorherrschenden Machtstrukturen in Gefahr, sollte die breite Öffentlichkeit von den bewusstseinserweiternden Wirkungsweisen der heiligen Gesänge profitieren. Deshalb wurde die Verwendung der Solfeggio-Frequenzen im Rahmen der Messen und Gottesdienste unter Verbot gestellt.
Erst nach einigen Jahrhunderten gelang einem Zahnmediziner aus Amerika Mitte der 1970er Jahre die Wiederentdeckung der Solfeggio-Frequenzen. Gemeinsam mit dem amerikanischen Naturheilpraktiker und Kräuterkundler Dr. Joseph Puleo verfasste Dr. Leonard Horowitz ein Werk mit dem Titel „Healing Codes for the Biological Apocalypse“, das auf die machtvollen Frequenzen und deren Effekt auf den Menschen hinweist. Dies war der erste Grundstein der Wiederentdeckung der Solfeggio-Frequenzen in unserer heutigen Zeit, der noch immer aktuell ist.
Dr. Leonard Horowitz interpretierte die berühmten Zeilen der Bibel „Am Anfang war das Wort“ als den Hinweis darauf, dass das Wort in Form von Musik und Frequenz die Schöpfung verursacht. Er vertrat die Überzeugung, dass die Lösung für die Probleme der Menschheit in genau diesen Schwingungen läge.
Bei der Wiederentdeckung der uralten Solfeggio-Tonleiter taufte er diese „The Perfect Circle of Sound“, was übersetzt „Der perfekte Kreis des Klangs“ bedeutet. Dieser Name kommt nicht von ungefähr, denn die Klangfrequenzen weisen eine wahrlich makellose mathematische Symmetrie auf, womit sie der heiligen Geometrie angehören und damit direkt vom Göttlichen und dem Universum stammen.
Definition: Die heilige Geometrie
Die heilige Geometrie ist ein mathematisches Konzept, das bereits Jahrtausende alt ist. Es besagt, dass das gesamte Universum auf mathematischen Prinzipien aufbaut, die durch geometrische Formen dargestellt werden können. Selbst Galileo Galilei bestätigte dies mit seiner Aussage: „Mathematik ist die Sprache, in der Gott das Universum geschrieben hat.“ Die Muster der heiligen Geometrie finden sich für jedermann sichtbar in der Natur, in der Kunst und in der Architektur. Denken Sie nur einmal an den Torus, die platonischen Körper, die Fibonacci-Folge, den Goldenen Schnitt und andere. Sie gelten deshalb als „heilig“, da sie die Grundbausteine des Universums darstellen und in ihrer Symbolik für eine tiefe Bedeutung stehen. Weitere Bausteine sind grundgeometrische Formen wie Kreise, Dreiecke, Quadrate und Sechsecke. Ein bekannter Repräsentant der heiligen Geometrie ist zum Beispiel die Blume des Lebens als Symbol für das Universum, die Einheit und den Ursprung, die aus einer Ansammlung von sich überlappenden identischen Kreisen besteht.
Doch Sie können die heilige Geometrie in Lebendigkeit auch überall um sich herum in der Natur in der Tier- und Pflanzenwelt entdecken: Die Blütenblätter einer Blume sind in einem wunderschönen spiralförmigen Muster angeordnet, sodass sie sich öffnen und wieder schließen kann, ohne dass sich die einzelnen Blütenblätter ineinander verhaken. Ebenso zeugen das Auge eines Sturms und die spiralförmige Galaxie unserer Milchstraße von den faszinierenden Mustern. Auch ein Romanesco-Kohlkopf zeigt ebenso wie ein Schneckenhaus, das Zentrum einer Sonnenblume oder der spiralförmig eingerollte Schwanz eines Chamäleons die heilige Geometrie von ihrer schönsten Seite.
Eine heilige mathematische Erkenntnis konnte Dr. Joseph Puleo auch bei den wiederentdeckten Solfeggio-Frequenzen gewinnen. Mithilfe der numerischen Reduktion, auf die er in dem oben genannten Werk eingeht, entdeckte er das Muster von den 6 wiederholenden Codes. Bei dieser mathematischen Vorgehensweise, die auch als pythagoreisches Prinzip bezeichnet wird, werden die einzelnen Ziffern einer großen Zahl miteinander so lange addiert, bis nur noch eine einstellige Zahl übrigbleibt. Dadurch können große Zahlen in eine einfache Ziffer umgewandelt werden.
Beispiel:
Wenn Sie die Zahl 493 nehmen, würden Sie bei dieser mathematischen Technik 4 + 9 + 3 = 16 rechnen und weiter 1 + 6 = 7. Die pythagoreische Reduktion der Zahl 493 beträgt also 7. Dies wird auch als Quersumme bezeichnet. Dr. Joseph Puleo folgte diesem Muster und...
| Erscheint lt. Verlag | 23.5.2025 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Entspannung / Meditation / Yoga |
| Schlagworte | Achtsamkeit • Bewusstseinsarbeit • Chakra • Chakrenharmonisierung • Energiearbeit • Entspannung • Frequenzmedizin • Frequenztherapie • Ganzheitliche Gesundheit • Gesundheit • heilfrequenzen • Innere Balance • Klangheilung • Meditation • Meditationstechniken • Schwingungen • Selbstheilung • solfeggio frequenzen • Spirituelle Praxis • Stressabbau |
| ISBN-10 | 3-7576-2550-1 / 3757625501 |
| ISBN-13 | 978-3-7576-2550-4 / 9783757625504 |
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