Selbstbewusstsein stärken: 100 Tools und 6 Minuten Übungen für ein starkes Selbstbewusstsein | Einfach und effektiv Selbstakzeptanz, Selbstvertrauen und Selbstreflexion trainieren - 30 Tage Challenge (eBook)
142 Seiten
ONIX Media (Verlag)
978-3-7576-2130-8 (ISBN)
Selbstakzeptanz entwickeln
Tägliche Affirmationen für Selbstliebe
Haben Sie schon einmal bewusst darüber nachgedacht, wie Ihre eigenen Gedanken und Worte Ihr Leben beeinflussen? Ihre Selbstgespräche und inneren Monologe formen Ihre Realität maßgeblich. Deshalb sind positive Affirmationen in der Welt der Selbstakzeptanz, Selbsthilfe und persönlichen Weiterentwicklung so bedeutsam und beliebt.
Affirmationen sind positive und bejahende Aussagen über sich selbst, die als psychologisches Werkzeug darauf abzielen, das eigene Unterbewusstsein zu trainieren und den Selbstwert durch aktive Selbstliebe zu erhöhen.
Der Begriff Affirmation stammt aus dem Lateinischen, bedeutet Bestätigung oder Bekräftigung und repräsentiert eine positive und zustimmende Haltung. Positive Affirmationen dienen dazu, negative Gedanken und Überzeugungen zu transformieren. Ihr Ziel ist es, negative Denkmuster zu durchbrechen, das Selbstbewusstsein zu stärken und positive Lebensveränderungen zu fördern.
Der grundlegende Leitgedanke hinter einer positiven Affirmation beruht auf der Kraft der Gedanken, denn Ihre Gedanken und Worte formen Ihre eigene Realität. Leider plagen sich viele Menschen oftmals mit negativen Gedanken wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Das schaffe ich nicht“. Wie ein Echo können diese negativen Gedankenmuster in den Tiefen ihres Geistes widerhallen, ihre Gefühle sowie Handlungen negativ beeinflussen und dazu führen, dass sie sich schlecht fühlen. Dadurch untergraben sie nicht nur ihr eigenes Selbstwertgefühl und lassen ihren Vorrat an Selbstliebe versickern, sondern lassen auch Möglichkeiten ungenutzt oder verbauen sich selbst vielversprechende Gelegenheiten.
Selbstliebe bedeutet, sich selbst bedingungslos anzunehmen und alle Aspekte der eigenen Person ohne Vorbehalte zu lieben und zu akzeptieren.
Affirmationen basieren auf der Idee, dass regelmäßige Wiederholungen positiver Aussagen das Unterbewusstsein beeinflussen und dadurch ein positives Mindset entstehen kann. Da Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen eng miteinander verknüpft sind, können positive Gedanken zu angenehmeren Gefühlen sowie zu nützlichen Handlungen führen. Außerdem wirken sie motivierend, aufbauend und manchmal sogar beflügelnd.
Positive Affirmationen zielen darauf ab, die Einstellungen zum eigenen Selbst zu verändern. Wenn Sie jedoch versuchen, etwas zu glauben, das nicht mit Ihrem eigenen Selbstbild und Ihren tiefsten inneren Überzeugungen übereinstimmt, kann das inneren Widerstand auslösen. Sind Sie zum Beispiel fest davon überzeugt, nicht schön zu sein, wiederholen aber trotzdem immer wieder die Affirmation „Ich bin schön“, fallen Ihnen wahrscheinlich schnell viele Gründe dafür ein, warum diese Aussage eben nicht stimmt. Dieser Kreislauf kann dann einen sogenannten Bumerang-Effekt auslösen, der Ihr ursprüngliches negatives Selbstbild nur noch weiter verstärken kann. Die ursprüngliche positive Absicht, Ihr Selbstbild zu verbessern, kann also nach hinten losgehen und stattdessen das Gegenteil bewirken: Sie fühlen sich noch unsicherer oder haben eine noch negativere Einstellung über sich selbst.
Positive Affirmationen können insbesondere bei den Menschen missglücken, die sie am dringendsten benötigen: bei Personen mit niedrigem Selbstwertgefühl. Während die Wiederholung positiver Affirmationen bei diesen Menschen oft zu einer Verschlechterung der Stimmung führt, können sie bei Personen mit hohem Selbstwertgefühl nicht nur die Stimmung heben, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden verbessern.
Oft werden sehr starke und absolute positive Affirmationen, wie „Ich bin eine großartige Lebenspartnerin“ oder „Ich akzeptiere mich vollkommen“, empfohlen. Für viele Menschen ist es jedoch wesentlich hilfreicher, Affirmationen auf spezifische Eigenschaften zu beziehen und nicht mit den Aspekten zu beginnen, die sie am wenigsten an sich selbst mögen. Aussagen wie „Ich bin ein guter Zuhörer für meinen Partner“ oder „Ich habe schöne Haut“ führen bei Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl seltener zu enttäuschenden Gedanken und nur die Affirmationen, an die sie selbst glauben, können tatsächlich eine positive Wirkung entfalten. Eine Liste mit Inspirationen zu Affirmationen finden Sie anknüpfend an dieses Kapitel.
Positive Affirmationen in den Alltag zu integrieren bedeutet nicht, sich selbst zu belügen oder sich selbst Dinge einzureden, an die Sie nicht glauben. Damit Affirmationen wirksam sein können, ist es zunächst wichtig, dass Sie bereit dafür sind, Veränderungen in Ihrem Leben zuzulassen. Anschließend bedarf es eines klaren Fokus und der regelmäßigen Wiederholung der Affirmationen, um diese im Unterbewusstsein zu verankern. Der Schlüssel liegt darin, eine Formulierung zu finden, die den eigenen Empfindungen möglichst nahekommt und gleichzeitig positiv in einem Ich-Satz formuliert ist.
Ein Mensch, der unter Übergewicht leidet, kann eine Affirmation wie „Ich bin schlank und sportlich“ zum Beispiel als unrealistisch und demotivierend empfinden. Besser wäre es, die Affirmation wie folgt anzupassen: „Ich werde jeden Tag ein bisschen schlanker und sportlicher.“ Auf diese Weise können nicht nur Zweifel vermieden werden, die den alten negativen Glaubenssatz stärken würden, sondern gleichzeitig kann auch Zuversicht ausgedrückt werden.
Tool 17: Integration positiver Affirmationen
Positive Affirmationen sind ein kraftvolles Werkzeug, um die Selbstakzeptanz und das Selbstwertgefühl zu stärken und eine tiefere Selbstliebe zu entwickeln. Bevor Sie damit beginnen, positive Affirmationen in Ihren Alltag zu integrieren, sollten Sie wirklich verstanden haben, was Affirmationen sind und wie Sie diese effektiv in Ihr Leben integrieren können.
Die richtigen Affirmationen wählen:
- Positive Affirmationen sollten prägnant, klar und kraftvoll formuliert sein.
- Formulieren Sie Ihre Affirmationen so, dass sie negative Denkmuster durchbrechen und positive Gedanken stärken können.
- Verwenden Sie die Ich-Form und Gegenwartsform.
- Affirmationen sollten persönlich, authentisch und realistisch sein.
- Vermeiden Sie die Beschreibung unrealistischer oder unmöglicher Zustände.
- Wiederholen Sie die Affirmationen regelmäßig, um Ihr Unterbewusstsein neu programmieren zu können.
Tipps zur Integration in den Alltag:
- Wählen Sie passende Affirmationen aus.
- Notieren Sie Ihre Affirmationen in Ihrem Logbuch zur Verinnerlichung und als Rückgriff.
- Planen Sie feste Zeitpunkte für tägliche Wiederholungen.
- Wiederholen Sie jede Affirmation mindestens dreimal hintereinander.
- Nutzen Sie verschiedene Gelegenheiten zur Wiederholung Ihrer Affirmationen.
- Sprechen Sie Ihre Affirmationen laut aus, um ihre Wirkung zu maximieren.
- Visualisieren und fühlen Sie die Affirmationen als bereits realisiert.
- Seien Sie geduldig und achtsam, Affirmationen wirken kontinuierlich.
- Verstärken Sie die Wirkung der Affirmationen mit anderen Techniken, wie Meditationen und Achtsamkeitsübungen.
- Reflektieren Sie Ihre Fortschritte regelmäßig.
Tool 18: Positive Affirmationen für mehr Selbstliebe
Die Art und Weise, wie Sie Ihre Affirmationen formulieren, ist für ihren Erfolg von entscheidender Bedeutung. Die regelmäßige Wiederholung positiver Affirmationen zielt darauf ab, Ihr Unterbewusstsein umzuprogrammieren. Damit Ihnen das gelingt, ist es wichtig, dass Sie Ihren Affirmationen auch Glauben schenken. Im Folgenden finden Sie daher 20 Beispiele für Affirmationen, die Ihnen bei der Formulierung Ihrer Glaubenssätze als Inspiration dienen sollen.
20 Beispiele für Affirmationen für mehr Selbstliebe:
- „Ich bin genug.“
- „Ich verurteile mich nicht.“
- „Ich vertraue mir.“
- „Ich bin auf dem Weg, mir selbst zu vertrauen, mich zu akzeptieren und mich selbst zu lieben.“
- „Ich lebe ein langes, glückliches und gesundes Leben.“
- „Ich verdiene es, glücklich zu sein.“
- „Ich verdiene es, geliebt zu werden.“
- „Ich erlaube mir, Fehler zu machen, aus ihnen zu lernen und Hindernisse auf meinem Weg als Chance für Wachstum zu betrachten.“
- „Ich glaube an mich.“
- „Ich werde mein ganzes Leben von Liebe begleitet.“
- „Ich vertraue den Zeichen meines Körpers.“
- „Ich lasse negative Dinge los.“
- „Ich bin mutig und entschlossen genug, mich meinen Ängsten zu stellen.“
- „Ich bin stark, mutig und selbstbewusst.“
- „Ich bin in allem, was ich tue, erfolgreich.“
- „Ich akzeptiere meine Grenzen.“
- „Ich darf auch mal nein sagen.“
- „Ich achte auf ausreichend Bewegung und eine gute Ernährung.“
- „Ich schaffe das.“
- „Ich bin dankbar für die Menschen, die mich lieben.“
Tool 19: Probleme überwinden durch Affirmationen
Affirmationen können ebenso bei Problemen hilfreich sein, die Sie gerne überwinden möchten. Achten Sie hierbei darauf, Verneinungen wie „kein“ und „nicht“ zu vermeiden, da diese von Ihrem Gehirn nur schwer verarbeitet werden können. Wenn jemand Ihnen sagt, „Denken Sie nicht an einen grünen Frosch“, werden Sie ganz automatisch an einen grünen Frosch denken. Anstatt sich also auf etwas zu fokussieren, an das Sie nicht denken möchten, liegt der Schlüssel darin, sich stattdessen auf Ihr gewünschtes Ziel zu konzentrieren.
Anleitung:
- Suchen Sie sich eine ruhige Umgebung, in der Sie ungestört sind. Wenn Sie möchten, können Sie gerne...
| Erscheint lt. Verlag | 23.1.2025 |
|---|---|
| Verlagsort | Jemgum |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Lebenshilfe / Lebensführung |
| Schlagworte | Affirmationen • Alltagstipps • Eigenverantwortung • Feedbackkultur • Körpersprache • Meditation • Mentale Stärke • Perfektionismus • Persönlichkeitsanalyse • Persönlichkeitsentwicklung • Reflexionsübungen • Selbstakzeptanz • Selbstbewusstsein • Selbstbewusstseinstraining • Selbstfürsorge • Selbstliebe • Selbstvertrauen • Selbstwertgefühl • Stärken erkennen • Stressbewältigung |
| ISBN-10 | 3-7576-2130-1 / 3757621301 |
| ISBN-13 | 978-3-7576-2130-8 / 9783757621308 |
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