Hey, Wut! Wie schön, dass du auftauchst - Das große Mitmachabenteuer Buch für Kinder ab 6! Mit spielerischen Einträgen und genialen Strategien, um das Wut-Monster zu bändigen - inkl. Hörbuch (eBook)
133 Seiten
ONIX Media (Verlag)
978-3-7576-2127-8 (ISBN)
Wir sind alle verschieden: Wie fühlt sich Wut an?
Warst du vielleicht schon einmal im Theater und hast dort gesehen, wie Schauspieler Gefühle und Handlungen nachstellen? Genau wie die Schauspieler im Film oder Theater kannst du selbst auch in Rollen schlüpfen. So kannst du ausprobieren, wie du dich verhalten würdest, wenn du bestimmte Gefühle wie Freude, Trauer oder Wut empfindest. Die anderen Kinder können dann erraten, welches Gefühl du nachspielst. Probiert es doch direkt einmal aus! Schnapp dir ein paar deiner Freunde oder Geschwister und spielt „Gefühle raten“.
Anleitung: Gefühle erraten – für Kinder ab 2 Jahren (Empfehlung)1
- Setzt euch in einen halben Stuhlkreis – ihr seid das Publikum. Es wäre gut, wenn ihr mindestens zu dritt seid. Nach oben hin gibt es keine Grenze, ihr könnt alle dazuholen, die Lust haben, mitzuspielen.
- Auf der anderen Seite ist die „Bühne“.
- Das älteste Kind beginnt. Das Kind stellt sich auf die Bühne, also gegenüber vom sitzenden Publikum.
- Das Kind, das jetzt vorne steht, überlegt sich ein Gefühl, das es darstellen will. Beispiele für Gefühle sind Freude, Trauer, Wut, Genervtheit, Langeweile, Enttäuschung, Glück oder Angst. Das Kind, das die Emotion nachspielt, sollte den anderen Kindern noch nicht verraten, für welches Gefühl es sich entschieden hat.
- Nun beginnt das Kind, die ausgewählte Emotion darzustellen. Es kann erst einmal versuchen, den Gesichtsausdruck zu machen, der die Emotion ausdrückt. Außerdem kann es eine Situation nachspielen, in der sich jemand wahrscheinlich so fühlen würde. Wenn das Gefühl Enttäuschung ist, kann eine Szene gespielt werden, in der das Kind ein Eis bekommt und es sich zuerst sehr freut, das Eis dann aber runterfällt. Oh nein! Jetzt ist das Kind enttäuscht – es hatte sich doch so sehr auf das Eis gefreut. Vielleicht schaut es zu Boden, wo das Eis noch liegt, und zieht die Mundwinkel nach unten.
- Jetzt müssen die anderen sitzenden Kinder, das Publikum, erraten, welche Emotion gemeint sein könnte. Ruft eure Ideen in die Runde.
- Wenn jemand das Gefühl erraten hat, ruft das schauspielende Kind „Richtig!“ und nennt noch einmal die Emotion.
- Jetzt kann sich das Kind, das sein ausgewähltes Gefühl gezeigt hat, zu den anderen setzen.
- Das Kind, das die Emotion als Erstes erraten hatte, darf aufstehen und nun selbst eine Emotion auswählen, die es den anderen vorspielt.
Nun beginnt das Spiel wieder bei Schritt eins. Am besten spielt ihr das Spiel mindestens so lange, bis alle einmal dran waren, eine Emotion vorzuspielen. Viel Spaß!
Hinweise für Eltern
Liebe Eltern,
bei den Rollenspielen benötigen die Kinder möglicherweise Ihre Unterstützung. Zeigen Sie ihnen, wie sie verschiedene Emotionen über Mimik und Gestik darstellen können, und helfen Sie ihnen beim Erraten der Gefühle, falls es den Kindern anfangs noch schwerfallen sollte, die Emotionen zu erkennen. Achten Sie darauf, dass sich alle Kinder wohlfühlen und niemand von den anderen dazu gedrängt wird, auf der Bühne zu stehen.
Erklären Sie den Kindern beim „Emotion Clash“, dass es sich um ein Spiel handelt, bei dem es in erster Linie darum geht, Dinge auszuprobieren und gemeinsam Spaß zu haben. Auch im Spiel sollten zu persönliche Beleidigungen vermieden werden und es sollte darauf geachtet werden, dass niemals die Gefühle eines Kindes verletzt werden.
Wenn jeder von euch einmal an der Reihe war und die von euch dargestellten Gefühle erraten wurden, könnt ihr eine Variation des Rollenspiels starten, zum Beispiel den „Emotion Clash“.
Rollenspiel: Emotion Clash
Dabei treffen verschiedene Emotionen aufeinander. Zwei Kinder gehen auf die „Bühne“ und jedes der beiden Kinder überlegt sich im Stillen eine Emotion. Nun treffen die beiden Kinder mit ihren verschiedenen Gefühlen aufeinander. Wie reagiert ein Kind, das gerade fröhlich ist, auf ein trauriges Kind? Wie ist es, wenn Wut und Angst aufeinandertreffen? Probiert es aus! Dabei ist das Publikum wieder gefragt, die Gefühle der beiden Kinder zu erraten. Wer sie richtig errät, darf als Nächstes in den „Emotion Clash“ gehen. Aber denkt daran, dass das alles nur ein Spiel ist: Nachdem ihr aus euren Rollen herausgeschlüpft seid, spielt es keine Rolle mehr, was ihr zueinander gesagt habt – es war nicht ernst gemeint, sondern nur eine gespielte Rolle. Achtet aber auch in den Rollen darauf, nicht persönlich beleidigend zu werden.
Improvisation mit Impulsen
Zwei bis drei Kinder stehen auf der „Bühne“. Jetzt können die anderen Kinder im Publikum eine Situation reinrufen, das heißt 1. einen Ort und 2. ein Problem oder Szenario. Das könnten zum Beispiel „Schule“ und „Pausenbrot vergessen“ sein. Jetzt befindet ihr euch in eurer Vorstellung auf dem Pausenhof und einer von euch hat das Pausenbrot vergessen. Verhaltet euch so, als wärt ihr in der Situation. Wie verhaltet ihr euch? Wie fühlt ihr euch durch das Verhalten des anderen Kindes? Gibt das andere Kind vielleicht etwas von seinem Pausenbrot ab? Oder findet ihr eine andere gemeinsame Lösung, zum Beispiel einen Besuch beim Schulkiosk? Redet danach, wenn ihr nicht mehr in euren Rollen seid, darüber, wie ihr euch in der Improvisation gefühlt habt. Ihr könnt euch auch während des Spielens vom Publikum weitere Impulse geben lassen, wie zum Beispiel: „Jetzt fällt euch auf, dass auch die andere Brotdose leer ist.“ Dann müssen die beiden „Schauspieler“ versuchen, diese neuen Impulse in ihre Improvisation einzubauen. Also, tobt euch aus und wechselt euch ab, sodass jeder von euch mal auf der Bühne steht!
Erkunden: Ein Spaß mit Emojis!
Du kennst doch sicher Smileys oder Emojis, oder? Das sind die kleinen, runden Gesichter, meistens sind sie gelb, die zum Beispiel auf dem Handy verschickt werden. Durch sie können ganz ohne Worte Gefühle vermittelt werden. Meistens werden sie aber benutzt, um die bereits in den Sätzen enthaltenen Gefühle zu untermalen. Zum Beispiel so:
Anna: Hallo Tanja, wie geht es dir?
| Erscheint lt. Verlag | 23.1.2025 |
|---|---|
| Verlagsort | Jemgum |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Familie / Erziehung |
| Schlagworte | Eltern • Elternratgeber • Emotionen • Emotionsregulation • Entspannungsübungen • Erziehung • Familienalltag • Familienleben • Gefühle • Gelassenheit • Kinder • Kinderbücher • Kindererziehung • Kindgerecht • Mitmachbuch • Pädagogik • Rollenspiele • Spiele • Wut • Wutbewältigung • Wutmonster |
| ISBN-10 | 3-7576-2127-1 / 3757621271 |
| ISBN-13 | 978-3-7576-2127-8 / 9783757621278 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasserzeichen und ist damit für Sie personalisiert. Bei einer missbräuchlichen Weitergabe des eBooks an Dritte ist eine Rückverfolgung an die Quelle möglich.
Dateiformat: EPUB (Electronic Publication)
EPUB ist ein offener Standard für eBooks und eignet sich besonders zur Darstellung von Belletristik und Sachbüchern. Der Fließtext wird dynamisch an die Display- und Schriftgröße angepasst. Auch für mobile Lesegeräte ist EPUB daher gut geeignet.
Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür die kostenlose Software Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür eine kostenlose App.
Geräteliste und zusätzliche Hinweise
Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.
aus dem Bereich