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Der Stiftung Warentest Haushaltscheck - Geld sparen und die Umwelt schonen - Tipps und Tricks rund um Haushalt, Putzen und Kochen -  Andreas Löbbers

Der Stiftung Warentest Haushaltscheck - Geld sparen und die Umwelt schonen - Tipps und Tricks rund um Haushalt, Putzen und Kochen (eBook)

Einkauf, Hausputz, Vorräte, Küche und Wäsche perfekt planen
eBook Download: EPUB
2024 | 1. Auflage
176 Seiten
Stiftung Warentest (Verlag)
978-3-7471-0888-8 (ISBN)
Systemvoraussetzungen
15,99 inkl. MwSt
(CHF 15,60)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
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Zeit und Geld sparen mit dem perfekt organisierten Haushalt Keine Lust auf Hausarbeit? Tätigkeiten wie Putzen, Kochen oder Wäsche waschen empfinden Sie als lästige Pflichten, die Sie möglichst schnell und bequem erledigen wollen? Dann ist dieses Buch die richtige Lektüre für Sie! Dieser Ratgeber zeigt mittels der Untersuchungserkenntnisse der Stiftung Warentest und der Expertise eines Haushaltsprofis, wie Ihnen das Organisieren rund um Haus und Wohnung locker von der Hand geht und Sie zusätzlich viel Zeit und Geld sparen können. Erfahren Sie, welche Reiniger Sie wirklich brauchen, wie Sie keine Lebensmittel mehr wegwerfen müssen und wie Wäsche zuverlässig sauber wird. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie mit einem Familienspeiseplan einen großen Beitrag zum Familienfrieden leisten und sich viel Stress beim Kochen ersparen können. In diesem Leitfaden lernen Sie den ressourcenschonenden und nachhaltigen Umgang mit Waschmitteln, Putzmitteln sowie Lebensmitteln und erhalten Spartipps für den Einkauf von der Ausstattung über energiesparende Haushaltsgeräte bis hin zu Reinigungs- und Nahrungsmitteln. Dieses Handbuch nimmt die Haushaltsführung unter den Aspekten Nachhaltigkeit, Energiesparen und Umweltschutz unter die Lupe - ein wertvoller Ratgeber für alle, die ihr zu Hause auch unter ökologischen Gesichtspunkten clever in Schuss halten möchten. Aus dem Inhalt: - Richtig Einkaufen - Haushaltsbuch, Haushaltsplan, Familienspeiseplan und Einkaufszettel - Vorratshaltung - Lebensmittel richtig lagern, Geld sparen beim Kühlen und Gefrieren - Beim Kochen Zeit und Geld sparen - Sparhelfer, effizient und energiesparend kochen, Resteküche, Saisonkalender - Richtig Putzen - Hygiene & Material für die perfekte Reinigung von Fußböden, Bad, Küche und Holzmöbeln - Richtig Waschen - Haushaltstipps zu Trocknen & Bügeln, Waschmaschinen & Trocknern, zum Schuhe reparieren

Andreas Löbbers ist gelernter Koch und Produktionsleiter in einer Großküche, vor allem aber ist er Selbstversorger aus Überzeugung. Der eigene Garten und seine Fachkenntnisse machen es möglich. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist sein Herzensthema und er zeigt, wie dieser im Kleinen beginnt: im eigenen Haushalt, in der eigenen Küche, als Gastgeber aus Leidenschaft. Er lebt und arbeitet in der Nähe von Münster. 

Andreas Löbbers ist gelernter Koch und Produktionsleiter in einer Großküche, vor allem aber ist er Selbstversorger aus Überzeugung. Der eigene Garten und seine Fachkenntnisse machen es möglich. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist sein Herzensthema und er zeigt, wie dieser im Kleinen beginnt: im eigenen Haushalt, in der eigenen Küche, als Gastgeber aus Leidenschaft. Er lebt und arbeitet in der Nähe von Münster. 

Familienspeiseplan: Schlüssel zum Glück


Gutes und leckeres Essen hält nicht nur Körper und Seele zusammen, es kann auch sehr entscheidend zum Familienfrieden beitragen.

„Was gibt es heute zu essen?“ und „Was soll ich heute bloß kochen?“ – das sind zwei Fragen, die einen Tag entspannt oder sehr stressig gestalten können. Die Antwort auf die erste Frage kann lange Gesichter nach sich ziehen. Die zweite Frage stellt sich die Person, die heute kocht, und sie muss sich diese Frage selbst beantworten. Das Ergebnis kann wie bei der ersten Frage ausgehen. Keine guten Ausgangsvoraussetzungen. Stress pur. Die Lösung: Alle Familienmitglieder gestalten zusammen einen Familienspeiseplan.

Welche Vorteile hat ein Familienspeiseplan?


Als Erstes wäre der schon erwähnte Familienfrieden zu nennen. Es gibt keine Enttäuschungen mehr, wenn die Familie zu Tisch geht. Streit wegen des Essens braucht kein Mensch und er ist auch absolut vermeidbar. Im Durchschnitt sind die meisten Menschen mit 15 Gerichten oder Menüs glücklich. Mehr braucht es in der Regel nicht. Wenn diese in loser Reihenfolge gekocht werden, ist die Welt in Ordnung. Dann kann man offen für Neues sein, mal hier und da probieren, aber auch zu Bewährtem zurückkommen. Damit sich die Gerichte nicht zu schnell wiederholen und Langeweile einkehrt, ist ein Speiseplan für vier Wochen sinnvoll. So kann jedes Familienmitglied seine Lieblingsgerichte einplanen.

Ein weiterer Vorteil: Der Einkauf wird entspannter. Die Rezepte für die Familiengerichte sind bekannt, man kennt die Zutaten. Dadurch müssen Sie beim Schreiben des Einkaufszettels nicht lange überlegen und im Supermarkt nicht lange suchen. Der Familienspeiseplan spart beim Einkaufen viel Geld, weil nur noch die Lebensmittel eingekauft werden, die wirklich benötigt werden.

In den Vorratsschränken vergammeln keine Lebensmittel mehr. Da die ausgesuchten Gerichte immer wieder gekocht werden, werden auch immer wieder die gleichen Lebensmittel im Umlauf verwendet. Somit gibt es keine „Vorratsleichen“ mehr. Im Durchschnitt wirft jeder Deutsche im Jahr 78 Kilogramm Lebensmittel im Wert von etwa 200 Euro in den Mülleimer. Die Gründe: zu viel gekocht, zu viel eingekauft, Unsicherheit wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums und die Lebensmittel falsch eingelagert. Mit einem Speiseplan entfällt schon einmal Punkt 2 – zu viel eingekauft. Zu den anderen Punkten kommen wir später.

Das tägliche Kochen wird nahezu „tiefenentspannt“. Gut – vielleicht nicht ganz. Aber es entwickelt sich schnell eine Routine in den Abläufen. Man kennt den zeitlichen Aufwand und kann den Tag einfacher gestalten. Die Kinder können beim Kochen eingebunden werden und mithelfen. Gerade bei Gerichten, für die viel Gemüse geschnitten werden muss, oder wenn es Gerichte mit gebackenen Teigen gibt. Die meisten Kinder lieben das Backen. Pädagogisch ist es ohnehin sinnvoll: Wenn die Kinder in der Küche nie mitarbeiten müssen, ziehen sie nach dem Schulabschluss von zu Hause aus und können sich mit Glück einen Kaffee und Nudeln mit Ketchup zubereiten … Zudem kann man sich beim Kochen wunderbar mit den Kindern unterhalten – für Gespräche bleibt im durchgetakteten Familienalltag schließlich oft zu wenig Zeit.

Wie sollte ein Familienspeiseplan aussehen?


Der Familienspeiseplan, gut gestaltet, ist schon fast ein Wunschkonzert für jeden. Aber auch nur fast! Es wird kaum möglich sein, für jeden einzelnen an jedem Tag der Woche das Lieblingsessen zu kochen. Aber Sie können auf jeden Fall vermeiden, Gerichte zu kochen, bei denen mehrere Familienmitglieder die Nase rümpfen. Das Wichtigste darf natürlich nicht vergessen werden: Alle diese Maßnahmen sollen auch und vor allem den Geldbeutel entlasten. Daher sollten folgende Punkte bei der Gestaltung des Speiseplans berücksichtigt werden:

1 GEHEN SIE GEDANKLICH DURCH DAS JAHR. Spargel, Rhabarber und Erdbeeren sollten Sie ab Ende April einplanen, wenn diese beliebten Produkte am günstigsten zu bekommen sind. Im Sommer eine leichte Küche, mehr Salate und frisches Gemüse und dann und wann Grillgerichte dazu. Im Herbst ist Kürbiszeit und die Erntezeit für heimisches Obst. Also könnten auch süße Hauptspeisen wie ein Apfelpfannkuchen, Kaiserschmarrn mit Pflaumen und Ähnliches eingeplant werden. Im Winter die deftigere Küche mit den Wintergemüsen berücksichtigen. Kurzum: Kochen Sie möglichst saisonal. Der Winter hat nicht nur Weißkohl und Kartoffeln zu bieten. Spitzkohlsalat, Feldsalat, Eisbergsalat und Pflücksalate wachsen im Freiland auch noch bei Temperaturen um null Grad. Die Wintergemüse sind fast alle sehr gute Lagergemüse. Tomaten, Paprikaschoten und Gurken hingegen sind im Winter teuer.

2 VON GESUNDHEITSEXPERTEN INSPIRIEREN LASSEN! Versuchen Sie, die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Ihren Speiseplan einzubauen. Einmal, maximal zweimal in der Woche Fleischgerichte, mindestens einmal in der Woche ein Fischgericht. Das wird der ganzen Familiengesundheit sehr zuträglich sein. Sie finden auf der Webseite der DGE auch viele leckere und gesunde Rezepte für die ganze Familie. Probieren Sie es einfach aus.

3 PLANEN SIE THEMENTAGE EIN und richten Sie den Speiseplan auch an den gewohnten Familientätigkeiten und der beruflichen Belastung der Eltern aus. Job, Familie und Freizeit müssen schließlich unter einen Hut gebracht werden. Das Kochen soll nicht zu einer weiteren Belastung werden, sondern zu einer Entlastung, auf die man sich trotz allem freut. Thementage könnten zum Beispiel so aussehen: Montag ist Nudeltag, Dienstag Eintopftag, Mittwoch ist „Veggie Day“ und so weiter. Der Samstag ist der ideale Pizzabacktag: Alle sind zu Hause (im Idealfall, leider auch immer seltener). Am Sonntag, wenn alle lieber etwas länger schlafen wollen, gibt es dann eventuell einen kleinen Brunch oder „nur“ ein spätes Frühstück, das Mittagessen fällt dann ohnehin aus und dafür kocht man abends die warme Hauptmahlzeit.

4 DER SONNTAG ALS „SONNENTAG“ in der Speiseplangestaltung: Früher gab es in vielen Familien den geliebten Sonntagsbraten. Der Geruch von Rouladen mit Rotkohl, Sauerbraten oder Rinderbraten durchzog schon vor dem Frühstück die ganze Wohnung – das Highlight der Woche, mit Suppe und natürlich mit Dessert zum Abschluss. Heute mag das als ein zu großer Aufwand an Zeit und Geld erscheinen. Und man hat ja auch am Sonntag Pläne! Aber für dieses eine besondere Essen in der Woche spricht unter anderem, dass gerade diese köstlichen, aber nicht billigen Schmorgerichte sich praktisch wie von selbst zubereiten. Man braucht dazu eine kostenlose Zutat: Zeit. Schmorgerichte werden einmal scharf angebraten, Gemüse und Zwiebeln zugegeben, aufgefüllt mit einem Fond, Deckel drauf, dann werden sie je nach Gericht und Fleischsorte für zwei bis vier Stunden im Backofen gegart. Das war´s. Die Kosten können Sie reduzieren, wenn Sie sich dazu entscheiden, an den anderen Tagen den Fleischkonsum zu reduzieren. Lieber weniger, aber wenn, dann gutes Fleisch. Zudem schmecken Schmorgerichte, wenn sie noch einmal aufgewärmt werden, fast noch besser als am ersten Tag. Wenn Sie also direkt eine große Portion kochen, können Sie zudem viel Energie einsparen. Da diese alten Traditionsgerichte viel Zeit benötigen, um zu garen, spricht dies auch dafür, am Sonntag die warme Hauptmahlzeit abends einzunehmen. So bleiben der Vormittag und fast der ganze Nachmittag frei für Familienaktivitäten. Aber es braucht kein Fleischgericht, um das Sonntagsessen zum besonderen Essen zu machen. Aus dem Sonntagsbraten wird dann zum Beispiel die bunte Gemüselasagne. Vielleicht wollen Sie gemeinsam mit den Kindern den Nudelteig dafür sogar selbst zubereiten? Hier gibt es zudem die Möglichkeit, eine vegetarische und eine vegane Variante zu kochen. Dazu einen bunten, knackigen Salat mit dem „Lieblingsdressing“ der Familie und schon hat das „Traditionsgericht“ ein neues Gewand erhalten: das Sonntagsessen 2.0.

5 PLANEN SIE DIE REIHENFOLGE DER GERICHTE SO, dass Sie zum Beispiel die Nudeln, die es am Mittwoch geben soll, am Dienstag gleich mitkochen können. Oder Sie verwenden die Tomatensoße, die es an einem Tag zu den Nudeln geben soll, in den nächsten Tagen auch für den Gemüseauflauf. So können Sie viel Zeit und Energie beim Kochen einsparen.

So schreibt man den Speiseplan


Das Internet ist oft ein Familienkiller, weil wir leider zu viel Zeit im virtuellen Raum verbringen, anstatt analog zu kommunizieren. Aber in diesem Fall kann das allwissende Orakel Google hilfreich sein. Es gibt unzählige Vordrucke zum Herunterladen. Diese sehen so aus wie der Schulstundenplan der...

Erscheint lt. Verlag 23.8.2024
Zusatzinfo mit farb. Abb., Grafiken und Tabellen
Verlagsort Berlin
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Lebenshilfe / Lebensführung
Schlagworte Aufbewahrung • DIY • entfernen • Familie • Flecken • Gerät • Guide • Hacks • Haushaltshelfer • Haushaltsprodukte • Hausmittel • Hausputz • Heft • Hilfe • Kochtipps • Leben • Minimalismus • Ordnung • Planer • putzplan • Sauberkeit • Sparmaßnahmen • Speiseplan • spülen • umweltbewusst
ISBN-10 3-7471-0888-1 / 3747108881
ISBN-13 978-3-7471-0888-8 / 9783747108888
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