Die Leiden des jungen Wehner
Dokumentiert in einer Brieffreundschaft in bewegter Zeit 1924-1926
Seiten
2005
|
1., Aufl.
Parthas (Verlag)
978-3-86601-059-8 (ISBN)
Parthas (Verlag)
978-3-86601-059-8 (ISBN)
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Vor einiger Zeit wurde Friedemann Bedürftig durch Hörensagen bekannt, dass bei einer Familie im Raum Hamburg ein kleines Päckchen von Briefen Herbert Wehners lagert. Nach Einsicht entpuppte sich der Faszikel als eine Korrespondenz des 18- bis 20jährigen Anarchisten Herbert Wehner aus Dresden mit einem offenbar gleich gesinnten Hamburger im Zeitraum Frühjahr 1924 bis Mai 1926. Vorhanden ist eine ununterbrochene Brieffolge von elf Briefen Wehners und einem Brief seines Freundes.
Aus den Jugendjahren Wehners gibt es nur ganz wenige originale Zeugnisse. Hartmut Soell, Verfasser des Buches »Der junge Wehner«, hat nur vereinzelte Stücke gefunden. Die nun aufgefundenen Briefe zeigen, dass er die Seelenlage und politische Entwicklung des jungen Mannes trotzdem recht gut erschlossen hat. Denn Wehner geht in seinen Briefen auch auf sehr persönliche Dinge ein. Dabei handelt es sich vor allem um Nöte, Sorgen, Suche, genauer: um Wehners Leiden an beruflicher Ausbeutung, Problemen mit den Eltern, Scheu vor Mädchen, quälender Einsamkeit, Natursehnsucht, politischer Lethargie - möglicherweise eines der Motive für seinen späteren Übergang zu den Kommunisten.
In Wehners Äußerungen zeigen sich die typischen Symptome einer Umbruchphase. Der junge Autodidakt ist noch ganz Revolutionär und doch schon klar in seiner pragmatischen Lagebeurteilung. Es zeigt sich aber auch eine überraschend weiche Seite bei ihm, wie sie sonst nirgends derart deutlich durchscheint.
Friedemann Bedürftig hat die Briefe transkripiert, die im Buch auch als Faksimile wiedergegeben werden und einen Abriss über jene Dresdener Jahre verfasst.
Aus den Jugendjahren Wehners gibt es nur ganz wenige originale Zeugnisse. Hartmut Soell, Verfasser des Buches »Der junge Wehner«, hat nur vereinzelte Stücke gefunden. Die nun aufgefundenen Briefe zeigen, dass er die Seelenlage und politische Entwicklung des jungen Mannes trotzdem recht gut erschlossen hat. Denn Wehner geht in seinen Briefen auch auf sehr persönliche Dinge ein. Dabei handelt es sich vor allem um Nöte, Sorgen, Suche, genauer: um Wehners Leiden an beruflicher Ausbeutung, Problemen mit den Eltern, Scheu vor Mädchen, quälender Einsamkeit, Natursehnsucht, politischer Lethargie - möglicherweise eines der Motive für seinen späteren Übergang zu den Kommunisten.
In Wehners Äußerungen zeigen sich die typischen Symptome einer Umbruchphase. Der junge Autodidakt ist noch ganz Revolutionär und doch schon klar in seiner pragmatischen Lagebeurteilung. Es zeigt sich aber auch eine überraschend weiche Seite bei ihm, wie sie sonst nirgends derart deutlich durchscheint.
Friedemann Bedürftig hat die Briefe transkripiert, die im Buch auch als Faksimile wiedergegeben werden und einen Abriss über jene Dresdener Jahre verfasst.
Friedemann Bedürftig, geboren 1940 in Breslau, studierte Geschichte und Germanistik in Tübingen. Er arbeitete als Lexikonredakteur, Verlagslektor und Journalist. Seit 1981 lebt er als freier Publizist in Hamburg und ist Autor einer Reihe Taschenlexika in der Serie Piper.
| Zusatzinfo | durchg. schw.-w. Abb. u. Faks. |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 180 x 280 mm |
| Gewicht | 817 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Freizeit / Hobby ► Singen / Musizieren |
| Schlagworte | HC/Ratgeber/Hobby, Haus/Singen, Musizieren • Politiker (Briefe); Wehner, Herbert • Sozialdemokratie • SPD • Wehner, Herbert • Weimarer Republik; Berichte/Erinnerungen |
| ISBN-10 | 3-86601-059-1 / 3866010591 |
| ISBN-13 | 978-3-86601-059-8 / 9783866010598 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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