Nur wer mitgestaltet, überlebt
Gewerkschaft als Motor
Seiten
2005
|
2., Aufl.
Aufbau-Verlag
978-3-351-02604-2 (ISBN)
Aufbau-Verlag
978-3-351-02604-2 (ISBN)
- Titel ist leider vergriffen, Neuauflage unbestimmt
- Artikel merken
Wie können die Gewerkschaften in Deutschland zum Motor für Reformen werden?
Politiker und Wirtschaftsexperten schlagen Alarm: Gewerkschaften blockieren die notwendige Modernisierung des Sozialstaats und gehören entmachtet. Haben die schrillen Warner recht? Die Autoren sagen, warum Deutschland Gewerkschaften braucht - als Reformer, die sich selbst erst einmal reformieren.
Die IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat sich früh Sozialpartnerschaft statt Klassenkampf auf die Fahnen geschrieben. Als erste Gewerkschaft kam sie den Arbeitgebern in der Tarifpolitik entgegen und nahm mit betrieblichen Bündnissen den Kampf um Arbeitsplätze auf. Diese Strategie ist nach wie vor im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) umstritten. Gabriele Stief und Hartmut Contenius beschreiben den Weg der IG BCE und die Krise, in der sich heute alle Gewerkschaften durch dramatische Mitgliederverluste befinden. Stationen der Suche nach einem neuen Selbstverständnis sind das gescheiterte Bündnis für Arbeit, der gewerkschaftsinterne Streit um die Agenda 2010 und die jüngste Debatte um die Mitbestimmung. Die Autoren empfehlen eine neue Kultur der Mitverantwortung, die Kompromisse nicht als Niederlagen, sondern als Stärke begreift. Sie ist Garant für das Überleben der Gewerkschaften.
Die Gewerkschaften als Reformmotor? Im Schlußkapitel streiten der IG BCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt und der Soziologe und Gewerkschaftsexperte Oskar Negt über diese Frage.
Politiker und Wirtschaftsexperten schlagen Alarm: Gewerkschaften blockieren die notwendige Modernisierung des Sozialstaats und gehören entmachtet. Haben die schrillen Warner recht? Die Autoren sagen, warum Deutschland Gewerkschaften braucht - als Reformer, die sich selbst erst einmal reformieren.
Die IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hat sich früh Sozialpartnerschaft statt Klassenkampf auf die Fahnen geschrieben. Als erste Gewerkschaft kam sie den Arbeitgebern in der Tarifpolitik entgegen und nahm mit betrieblichen Bündnissen den Kampf um Arbeitsplätze auf. Diese Strategie ist nach wie vor im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) umstritten. Gabriele Stief und Hartmut Contenius beschreiben den Weg der IG BCE und die Krise, in der sich heute alle Gewerkschaften durch dramatische Mitgliederverluste befinden. Stationen der Suche nach einem neuen Selbstverständnis sind das gescheiterte Bündnis für Arbeit, der gewerkschaftsinterne Streit um die Agenda 2010 und die jüngste Debatte um die Mitbestimmung. Die Autoren empfehlen eine neue Kultur der Mitverantwortung, die Kompromisse nicht als Niederlagen, sondern als Stärke begreift. Sie ist Garant für das Überleben der Gewerkschaften.
Die Gewerkschaften als Reformmotor? Im Schlußkapitel streiten der IG BCE-Vorsitzende Hubertus Schmoldt und der Soziologe und Gewerkschaftsexperte Oskar Negt über diese Frage.
| Reihe/Serie | Aufbau-Sachbuch |
|---|---|
| Zusatzinfo | 10 Abb. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 215 mm |
| Gewicht | 333 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft |
| Schlagworte | Gewerkschaft • HC/Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Volkswirtschaft • Politische Verantwortung • Reformpolitik • Sozialer Wandel |
| ISBN-10 | 3-351-02604-8 / 3351026048 |
| ISBN-13 | 978-3-351-02604-2 / 9783351026042 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
warum wir vor den Tech-Milliardären noch nicht einmal auf dem Mars …
Buch | Softcover (2025)
Suhrkamp (Verlag)
CHF 30,80
zum Stand der Dinge (des Alltags)
Buch | Softcover (2025)
Suhrkamp (Verlag)
CHF 30,80