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Ein kleiner Junge an der Heimatfront

(Autor)

Buch | Softcover
180 Seiten
2021 | 1. Auflage 2021
Ohetaler Verlag
978-3-95511-125-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ein kleiner Junge an der Heimatfront - Egon Busch
CHF 15,90 inkl. MwSt
Auf das Leben eines kleinen Jungen hat sich das, was man damals in den letzten Kriegsjahren als die "Heimatfront" bezeichnete, oft sehr gravierend und nachdrücklich ausgewirkt.Nicht nur, dass sich in seinem Heimatdorf Kriegshandlungen abgespielt haben und es dadurch auch Tote gegeben hat, wie z.B. bei den Angriffen der amerikanischen Jagdbomber auf die Personenzüge, beim Absturz der abgeschossenen Flugzeuge oder bei der Zerstörung eines Panzers beim Einrücken der Amerikaner ins Dorf, sondern auch dadurch, dass die Kühe aus einem von Bomben zerstörten Bauernhof im Keller seiner Schule untergebracht werden mussten, weil es sonst keinen Platz für sie gab.Auch als die Rückwanderer aus Lothringen mit ihren Tierherden durch das Dorf zogen, waren das direkte Auswirkungen und Folgen des Krieges, genauso wie die Einquartierungen in Großvaters Bauernhof oder die "Weihnachtsbäumchen" am nächtlichen Himmel. Als der Vater schwer verwundet aus Russland nach Hause kommt, ist das ein einschneidendes Erlebnis für ihn und diese Verwundung hat Folgen für ihr weiteres gemeinsames Leben.Doch nicht nur die Auswirkungen des Krieges bestimmten damals das Leben des kleinen Jungen sondern auch seine Erlebnisse und Erfahrungen auf dem Bauernhof, in der kleinen Dorfschule, mit den Tieren in seiner Umgebung und in der Familie.

Geboren am 7.3.1938 in Münchweiler/Alsenz. Nach dem Abitur (1958) Studium für das Lehramt an Volksschulen, später noch Zusatzstudium für das Lehramt an Realschulen (Deutsch, ev. Religion, Geschichte, Sozialkunde.) 42 Jahre im rheinland-pfälzischen Schuldienst, zuletzt an einer Integrierten Gesamtschule als Didaktischer Koordinator (Realschulrektor). Seit 2002 im Ruhestand. Verheiratet, eine erwachsene Tochter, zwei erwachsene Enkelkinder. Nach der Pensionierung einige Jahre bei der „Donnersberger Beschäftigungsgesellschaft“ zur Nachqualifizierung junger Erwachsener für den Hauptschulabschluss aktiv. Zur Zeit noch bei der „Förderinitiative Donnersberg“ tätig in Sprach- und Integrationskursen für Flüchtlinge und EU-Bürger. 20 Jahre lang Leiter des Seniorenbeirats der Verbandsgemeinde Rockenhausen, drei Wahlperioden Mitglied im Verbandsgemeinderat, 34 Jahre Schriftleiter der „Nordpfälzer Geschichtsblätter“, Leiter des „Nordpfälzer Heimatmuseums“ und des Museumskreises, Redaktionsmitglied des Donnersberg- Jahrbuchs, freier Mitarbeiter der Tageszeitung „Die Rheinpfalz“, Mitglied im Arbeitskreis Kahnweilerhaus (Galerie) und im „Freundeskreis Rockenhausen-Rognac“ (Städtepartnerschaft), Mitarbeiter im „Café Komm“(Flüchtlingstreff). 40 Jahre Leiter des VHS-Literaturkurses in Rockenhausen gewesen. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Inhaltsverzeichnis
Vorwort7
Kühe im Schulhaus11
Unsere erste Ziege17
Der Adventsmetzger21
Das Christkindchen und der Pelznickel23
Äpfel am und unterm Weihnachtsbaum25
Der Pelznickel mit dem geflickten Stiefel27
Weihnachten im Hungerwinter 1946/4730
Wehe dem, der die „Schleif“ zerstörte33
An Weihnachten wurde die „gut Stubb“ geheizt35
Ohne Wintervorräte kein Weihnachtsessen37
Der Plärrer40
„Weihnachtsbäumchen“ am Himmel43
Auf die Bäume, Wildschweine!45
Kriegstote im Dorf49
Ajax, der Schwierige51
Selbst gebrautes Bier54
Die „Russenkappe“57
Das Fahrrad62
Der Mann mit dem Knüppel67
Heilig Abend im Ziegenstall71
Kartoffelkäfer fangen74
Pakete aus Amerika77
Mein alter Schlitten82
Hoppchen, Schalmei und Weidenpfeife83
Tiere im und am Dorfbach86
Lauskopf!91
Maikäfer flieg!93
Zwei durchgedrehte Fahrkühe96
Karbidbums statt Kanonenschläge99
Nachteule,Krabbelkatze und Schlingelkalb101
Bello, mein Freund aus Kindertagen103
Vögel auf dem Bauernhof108
Das alte Haus110
Milch holen116
Einquartierung119
Soldatches spielen122
Im Keller127
Kinderarbeit133
Laufereien137
Die Dampfmaschine139
Gespenster an dunklen Herbstabenden143
Unser Krippenspiel148
Mein neuer Schlitten154
Die große Reise159
Mein erstes Buch163
Endlich genug Fußballspieler168
Lebertran und Lindenblütentee172
Überreste, Heimkehrer und Wegzieher176
Der Autor Egon Busch180

Vorwort: Was kann einer, der1938 geboren ist, also gerade noch als „Friedensware“ galt, wie man damals gerne sagte, was natürlich ein enormer Qualitätsbegriff war, was kann so einer schon groß über die „Heimatfront“ erzählen? Der saß doch gerade einmal im 1./2. Schuljahr, als hier in der Pfalz im März 1945 der Krieg zu Ende ging, die amerikanischen Truppen einmarschierten und die Region besetzten. Damit war die Zeit des Nationalsozialismus vorbei, während der Begriff „Heimatfront“ vor allem während der letzten Kriegsjahre besonders propagiert worden war. Damit sollte nämlich zum Ausdruck gebracht werden, dass nicht nur die Soldaten an der Front für den so oft beschworenen Endsieg kämpfen mussten sondern auch die Menschen in der Heimat, wenn auch auf andere Art und Weise und mit anderen Mitteln und Möglichkeiten. Und davon bekam auch so ein kleiner Grundschüler in seinem 8oo Seelen Heimatdorf so manches mit, obwohl dieser kleine Ort „weit ab vom Schuss“ lag, nämlich 30 Kilometer nördlich von Kaiserslautern, 40 Kilometer westlich von Worms und 45 Kilometer südlich von Bad Kreuznach. Diese Städte wurden häufig von amerikanischen und britischen Fliegern angegriffen, bombardiert und in Schutt und Asche gelegt, während hier im Dorf lediglich die Eisenbahnlinie und die dort verkehrenden Züge von den amerikanischen Jagdbombern, den Jabos, bombardiert und beschossen wurden. Ihr Hauptangriffsziel war allerdings der Bahnhof, der sich jedoch, zum Glück für das Dorf, rund einen Kilometer außerhalb davon befand. Und wie sollte sich nun an der „Heimatfront“ gewehrt bzw. gegen den Feind gekämpft werden? Gegen die bald permanent anwesenden feindlichen Flugzeuge und ihre Bombardements halfen nur Luftschutzkeller. Besonders massive und bombensichere Haus- und Vorratskeller wurden als solche mit einem weißen LSR für Luftschutzraum an der Außenwand gekennzeichnet und mussten von ihren Besitzern für jedermann geöffnet werden. Manche Leute im Dorf gingen dazu über, sich einen eigenen Bunker in einen nahe gelegenen Hang zu bauen, wenn sie keinen entsprechend nutzbaren Raum in der Nachbarschaft zur Verfügung hatten. Selbstverständlich mussten abends alle Fenster verdunkelt werden, damit nicht ein nach draußen fallender Lichtschein den feindlichen Flugzeugen verraten konnte, dass hier Menschen lebten und sie veranlassen, hier ihre Bomben abzuwerfen. Auch Taschenlampen und Fahrradlampen mussten mit schwarzem Papier so abgeklebt werden, dass nur ein ganz schmaler Lichtschein daraus auf die nächste Umgebung fallen konnte. Für die Menschen, die auf dem Feld arbeiteten, mussten Splittergräben ausgehoben werden, wo hinein sie sich flüchten konnten, wenn die gefürchteten Tiefflieger am Himmel erschienen. Oft wurden für diese Schanzarbeiten die HJ, die Hitlerjugend, bzw. der Volkssturm, ältere Leute und Invaliden, die nicht mehr an die Front mussten, eingesetzt. Die bekamen auch kurz vor Kriegsende noch den Auftrag, sog. Panzersperren an den Ortsein- und -ausgängen aus Baumstämmen zu errichten. Die sollten den anrückenden feindlichen Panzern den Zugang zum Dorf versperren, doch sie fielen meistens schon beim ersten Vorstoß dieser Kolosse um, falls die es nicht sowieso vorzogen, durch die Wiesen, Äcker und Gärten neben diesen Sperren zu rollen. Abgesehen davon, wurde in unserer Gegend kaum eine solche Panzersperre auch wirklich geschlossen, denn nicht zu Unrecht fürchtete die Bevölkerung, dass die Panzerbesatzungen aus Verärgerung dann ins Dorf feuern und die Gehöfte in Brand schießen würden. Frauen mussten überall im Dorf die Männer ersetzen, die an der Front kämpften. Auf vielen Bauernhöfen hielten sie, zusammen mit den Kindern, die Wirtschaft am Laufen. Oft wurden ihnen noch russische, polnische oder französische Kriegsgefangene als Hilfskräfte zugeteilt und es gab genaue Vorschriften, wie mit denen umzugehen war. Keinesfalls sollte mit ihnen „fraternisiert“ werden, denn solche Vergünstigungen würden sofort ausgenutzt werden, zum Schaden der deutschen Bevölkerung. Die Kriegsgefangenen durften nicht in den Bauernhäusern übernachten und sollten auch nicht mit den Familien die Mahlzeiten einnehmen. Auch in den Schulen und Kindergärten waren damals nur Frauen anzutreffen und hatten dort riesige Klassen zu unterrichten, gelegentlich am Vormittag in einem Dorf und am Nachmittag im Nachbardorf. Nicht selten wurden auch die Handwerksbetriebe von Frauen geführt. Bald strömten aus den zerbombten Städten in der Nachbarschaft die Menschen in die Dörfer und wurden dort in die Bauernhäuser zwangseingewiesen, was natürlich oft zu Spannungen und bösem Blut führte. Doch wehren konnte sich niemand dagegen, denn Wohnraum war knapp und bewirtschaftet, ebenso auch die Nahrungsmittel sowie Kleidung und Schuhe. Solche Dinge gab es nur auf Bezugsschein und Lebensmittel auf entsprechende Lebensmittelkarten. Die Bauern mussten ihre Erträge abliefern, so weit sie nicht für die eigene Versorgung benötigt wurden. Bald herrschte Mangel an allem und vor allem im Herbst kamen die Städter scharenweise in den sog. Hamsterzügen aufs Land, um dort die abgeernteten Kartoffeläcker durchzuhacken, weil sie hofften, immer noch einige dieser begehrten Knollen zu finden. Unter den Obstbäumen wurde im vorjährigen Laub und Gras nach übersehenen Äpfeln, Birnen und Nüssen gesucht. Wer noch etwas Brauchbares an Geschirr, Kleidung oder Spielzeug besaß, bot es auf den Bauernhöfen an und „fuggerte“ dafür etwas Brot, Mehl, Butter oder einige Eier. Im Dorf hielt fast jede Familie einige Stallhasen, Hühner, ein Schwein und auch mehrere Ziegen und wo es ein Stückchen Land gab, das der Gemeinde gehörte, wurde es umgegraben und als Garten oder Acker nutzbar gemacht. Immer wieder begegneten einem kriegsversehrte Menschen im Dorf und Ämter und Behörden wurden angewiesen, solche Leute vorrangig einzustellen, falls sie bereit waren, eine entsprechende Ausbildung zu absolvieren. Überall an den Scheuertoren und Häuserwänden wurde mit großen Plakaten vor dem „Kohlenklau“ gewarnt, womit die Bevölkerung dazu angehalten werden sollte, keine Energie zu verschwenden, indem etwa unnötiger Weise Strom verbraucht wurde oder Zimmer geheizt wurden, die gar nicht bewohnt waren. Die zwei, drei Autos im Dorf fuhren mit sog. „Holzvergasermotoren“, die leicht an den riesigen Kesseln zu erkennen waren, die sie mit sich führten und an dem Holzvorrat, der benötigt wurde, um diese Motoren am Laufen zu halten. Viele Auto- oder Motorradbesitzer hatten ihre Fahrzeuge längst für die Front abliefern müssen. Auch mit Lebensmitteln sollte fürsorglich umgegangen und nichts vergeudet oder weggeworfen werden. Schließlich sollten ja alle noch vorhandenen Reserven für den Krieg eingesetzt werden. Damit der Feind nichts erfahre, was ihm nützen könnte, las man auf den Plakaten in Bahnhöfen, Ämtern und an Haltestellen: Vorsicht, Feind hört mit! Warnungen vor Spionage und Sabotage wurden auf diese Art und Weise transportiert. Sammlungen wurden groß geschrieben und das ganze Jahr über betrieben: Für das Winterhilfswerk (WHW), dem auch der Erlös aus den „Eintopfsonntagen“ zugute kommen sollte, sowie Kleidersammlungen für die Soldaten in Russland und auch Sammlungen von Altmetall, Lumpen, Knochen und Glas, aber auch von Kamillen und Schafgarben sowie anderen Heilpflanzen, wozu meistens die Schulkinder herangezogen wurden. Stand noch irgendwo im Dorf ein Auto oder ein Motorrad in einer Garage, so wurde es zu Kriegszwecken abgeholt. Anleitungen zur Resteverwertung waren in allen Zeitungen zu lesen und jeder Bauernhof sollte zur Autarkie des Reiches beitragen, indem er alle Produkte lieferte, die nur irgend möglich waren: Getreide, Kartoffeln, Obst, Ölsaaten, Zuckerrüben, Milch, Eier, Fleisch, Wolle und in manchen Gegenden auch noch Wein. Wo es klimatisch möglich war, wurden Maulbeersträucher angepflanzt, deren Blätter als Nahrung für die Seidenraupen dienten und aus deren Kokons die Seide für die Fallschirme gewonnen wurden. Selbst das Sägemehl, normalerweise ein zu nichts brauchbares Abfallprodukt, wurde im Winter in speziellen Sägemehlöfen verbrannt. Für vier Kilogramm Bucheckern erhielt man einen Liter herrlich nussig schmeckendes Speiseöl. Doch man musste im Wald schon lange eifrig sammeln, um so eine Menge zusammen zu kriegen.

Vorwort:Was kann einer, der1938 geboren ist, also gerade noch als "Friedensware" galt, wie man damals gerne sagte, was natürlich ein enormer Qualitätsbegriff war, was kann so einer schon groß über die "Heimatfront" erzählen? Der saß doch gerade einmal im 1./2. Schuljahr, als hier in der Pfalz im März 1945 der Krieg zu Ende ging, die amerikanischen Truppen einmarschierten und die Region besetzten. Damit war die Zeit des Nationalsozialismus vorbei, während der Begriff "Heimatfront" vor allem während der letzten Kriegsjahre besonders propagiert worden war. Damit sollte nämlich zum Ausdruck gebracht werden, dass nicht nur die Soldaten an der Front für den so oft beschworenen Endsieg kämpfen mussten sondern auch die Menschen in der Heimat, wenn auch auf andere Art und Weise und mit anderen Mitteln und Möglichkeiten.Und davon bekam auch so ein kleiner Grundschüler in seinem 8oo Seelen Heimatdorf so manches mit, obwohl dieser kleine Ort "weit ab vom Schuss" lag, nämlich 30 Kilometer nördlich von Kaiserslautern, 40 Kilometer westlich von Worms und 45 Kilometer südlich von Bad Kreuznach. Diese Städte wurden häufig von amerikanischen und britischen Fliegern angegriffen, bombardiert und in Schutt und Asche gelegt, während hier im Dorf lediglich die Eisenbahnlinie und die dort verkehrenden Züge von den amerikanischen Jagdbombern, den Jabos, bombardiert und beschossen wurden. Ihr Hauptangriffsziel war allerdings der Bahnhof, der sich jedoch, zum Glück für das Dorf, rund einen Kilometer außerhalb davon befand.Und wie sollte sich nun an der "Heimatfront" gewehrt bzw. gegen den Feind gekämpft werden? Gegen die bald permanent anwesenden feindlichen Flugzeuge und ihre Bombardements halfen nur Luftschutzkeller. Besonders massive und bombensichere Haus- und Vorratskeller wurden als solche mit einem weißen LSR für Luftschutzraum an der Außenwand gekennzeichnet und mussten von ihren Besitzern für jedermann geöffnet werden. Manche Leute im Dorf gingen dazu über, sich einen eigenen Bunker in einen nahe gelegenen Hang zu bauen, wenn sie keinen entsprechend nutzbaren Raum in der Nachbarschaft zur Verfügung hatten.Selbstverständlich mussten abends alle Fenster verdunkelt werden, damit nicht ein nach draußen fallender Lichtschein den feindlichen Flugzeugen verraten konnte, dass hier Menschen lebten und sie veranlassen, hier ihre Bomben abzuwerfen. Auch Taschenlampen und Fahrradlampen mussten mit schwarzem Papier so abgeklebt werden, dass nur ein ganz schmaler Lichtschein daraus auf die nächste Umgebung fallen konnte. Für die Menschen, die auf dem Feld arbeiteten, mussten Splittergräben ausgehoben werden, wo hinein sie sich flüchten konnten, wenn die gefürchteten Tiefflieger am Himmel erschienen. Oft wurden für diese Schanzarbeiten die HJ, die Hitlerjugend, bzw. der Volkssturm, ältere Leute und Invaliden, die nicht mehr an die Front mussten, eingesetzt. Die bekamen auch kurz vor Kriegsende noch den Auftrag, sog. Panzersperren an den Ortsein- und -ausgängen aus Baumstämmen zu errichten. Die sollten den anrückenden feindlichen Panzern den Zugang zum Dorf versperren, doch sie fielen meistens schon beim ersten Vorstoß dieser Kolosse um, falls die es nicht sowieso vorzogen, durch die Wiesen, Äcker und Gärten neben diesen Sperren zu rollen. Abgesehen davon, wurde in unserer Gegend kaum eine solche Panzersperre auch wirklich geschlossen, denn nicht zu Unrecht fürchtete die Bevölkerung, dass die Panzerbesatzungen aus Verärgerung dann ins Dorf feuern und die Gehöfte in Brand schießen würden.Frauen mussten überall im Dorf die Männer ersetzen, die an der Front kämpften. Auf vielen Bauernhöfen hielten sie, zusammen mit den Kindern, die Wirtschaft am Laufen. Oft wurden ihnen noch russische, polnische oder französische Kriegsgefangene als Hilfskräfte zugeteilt und es gab genaue Vorschriften, wie mit denen umzugehen war. Keinesfalls sollte mit ihnen "fraternisiert" werden, denn solche Vergünstigungen würden sofort ausgenutzt werden, zum Schaden der deutschen Bevölk

Erscheinungsdatum
Zusatzinfo Fotos und Zeichnungen
Verlagsort Riedlhütte
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 300 g
Themenwelt Literatur Romane / Erzählungen
Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik Regional- / Landesgeschichte
Schlagworte 2. Weltkrieg • Busch Egon • Heimatfront
ISBN-10 3-95511-125-3 / 3955111253
ISBN-13 978-3-95511-125-0 / 9783955111250
Zustand Neuware
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