Führung - Mensch sein erlaubt! (eBook)
260 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-25940-9 (ISBN)
Mein Name ist Thomas Dittrich, ich lebe mit meiner Frau und drei erwachsenen Söhnen in Bergisch Gladbach, Ortsteil Bensberg. Nach fast dreißigjähriger Tätigkeit in Konzernen und mittelständischen Unternehmen als Führungskraft, Personalentwickler und Manager, habe ich mich entschlossen, meine Erfahrungen weiterzugeben. Menschen und Unternehmen bei Ihrer Entwicklung insbesondere in den Bereichen Führung und Lean-Management zu begleiten ist meine Stärke und meine Leidenschaft. Meine höchsten Werte sind Erfolg, Ergebnisorientierung, Kreativität, Authentizität, Ehrlichkeit, Vertrauen, Freude, Entwicklung und Effizienz. ? Kommunikation muss nach meinem Verständnis grundsätzlich partnerschaftlich und wertschätzend sein. Gleichzeitig sind klare, verbindliche Anforderungen und konsequentes und berechenbares Handeln Voraussetzung, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Als Berater und Trainer ist für mich insbesondere wichtig, die Anliegen meiner Kunden individuell und wirksam zu bearbeiten und Ihre angestrebten Zielsetzungen zu ermöglichen. In meinem Buch "Das Phänomen Lean" möchte ich andere Menschen für die faszinierende Welt des Lean-Management begeistern und ihnen den Einstieg erleichtern. Neben der Theorie habe ich viele authentische Erlebnisberichte und Beispiele ergänzt, so dass das die Lektüre zu einem spannenden Lesevergnügen wird.
Mein Name ist Thomas Dittrich, ich lebe mit meiner Frau und drei erwachsenen Söhnen in Bergisch Gladbach, Ortsteil Bensberg. Nach fast dreißigjähriger Tätigkeit in Konzernen und mittelständischen Unternehmen als Führungskraft, Personalentwickler und Manager, habe ich mich entschlossen, meine Erfahrungen weiterzugeben. Menschen und Unternehmen bei Ihrer Entwicklung insbesondere in den Bereichen Führung und Lean-Management zu begleiten ist meine Stärke und meine Leidenschaft. Meine höchsten Werte sind Erfolg, Ergebnisorientierung, Kreativität, Authentizität, Ehrlichkeit, Vertrauen, Freude, Entwicklung und Effizienz. Kommunikation muss nach meinem Verständnis grundsätzlich partnerschaftlich und wertschätzend sein. Gleichzeitig sind klare, verbindliche Anforderungen und konsequentes und berechenbares Handeln Voraussetzung, um gemeinsam Ziele zu erreichen. Als Berater und Trainer ist für mich insbesondere wichtig, die Anliegen meiner Kunden individuell und wirksam zu bearbeiten und Ihre angestrebten Zielsetzungen zu ermöglichen. In meinem Buch "Das Phänomen Lean" möchte ich andere Menschen für die faszinierende Welt des Lean-Management begeistern und ihnen den Einstieg erleichtern. Neben der Theorie habe ich viele authentische Erlebnisberichte und Beispiele ergänzt, so dass das die Lektüre zu einem spannenden Lesevergnügen wird.
Kapitel 2
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Grundlagen Führung
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Führung ist zunächst ganz simple die Fähigkeit einer Person mit Menschen umzugehen, letztendlich ist es das Einwirken auf eigenes und fremdes Handeln.
Es ist zu unterscheiden in
Individualführung: hier erfolgt die Einflussnahme auf hierarchisch unterstellte Mitarbeiter.
Teamführung: in dieser Form erfolgt die Einflussnahme auf die Willensbildung von Gruppen.
laterale Führung: es erfolgt die Einflussnahme auf Mitarbeiter ohne direkte Hierarchiebeziehung.
situatives Führen: ist ein am Reifegrad der Mitarbeiter orientierter Führungsstil.
Transaktionale Führung: Führung wird als Austauschprozess beschrieben. Dabei stehen das gegenseitige Nehmen und Geben im Vordergrund.
Transformationale Führung: eine Führung, die Veränderung bewirkt. Die Führungskraft inspiriert ihre Mitarbeiter Erwartungen, Haltungen und Motivation zur Arbeitsbelastung und gemeinsame Ziele zu ändern.
In Unternehmen geht es überwiegend um die Personal- oder Mitarbeiterführung, so der fachliche Begriff aus dem Personalwesen.
Es gibt einige Faktoren, die sehr entscheidend sind für eine erfolgreiche Führung. Dazu zählen insbesondere:
- die persönlichen Eigenschaften der Führungskraft
- die fachliche Autorität
- die situativen Bedingungen
- der Einsatz von Führungstechniken und
- die sozialen Beziehungen
Doch bevor wir uns nun mit diesen Themen näher beschäftigen, blicken wir ganz kurz auf einen kleinen Ausschnitt zu der Historie zu Führung.
Historie zu Führung
Führung - ein spannender, ja und auch ein wenig mythischer Begriff.
In den 50er bis in die 70er Jahre hinein herrschte das Modell der väterlichen Figur vor. Die väterlichen Vorgesetzten gaben ihren Mitarbeitern Sicherheit und bekamen dafür zuverlässige Pflichterfüllung. Insbesondere in den Nachkriegsjahren entstanden mit den väterlichen Figuren an der Spitze über die Jahre heutige Weltkonzerne.
Abgelöst wurde dies durch das neue Modell der effizienten Zielerreichung. Dabei wird den Zielen alles untergeordnet und mithilfe der Einführung von Kennzahlensystemen wurde diese Zielerreichung sehr professionell umgesetzt.
Ab den 90er Jahren folgte dann das kooperative Führungsmodell. In diesem Modell werden Rahmenbedingungen vorgegeben, ansonsten herrscht viel Freiheit beim Arbeiten. Der kooperative Führungsstil ist immer noch der weit verbreitetste Führungsstil in Unternehmen.
Da sich aber die Rahmenbedingungen heute viel zu schnell ändern, sind heute die Führungskräfte nur noch in der Lage situativ zu arbeiten. Dieses Modell wird iterativ testende Agilität genannt oder agile Führung.
Über die Jahre hat die Führungskraft nach dem Herrschen das Dienen erlernt.
Das bedeutet, die Führungskraft nimmt sich selber mehr zurück und stellt den Mitarbeiter mehr in den Vordergrund. Sie übernimmt dabei zwei Rollen. Einerseits ermöglicht sie in der Rolle des Entwicklungshelfers sich immer wieder sehr schnell auf die sich verändern Bedingungen einzustellen und an diesen zu wachsen. Andererseits kommt es für die Führungskraft darauf an, als „Entscheider“ Ziele vorzugeben, Entscheidungen zu treffen, Kontrolle auszuüben und Grenzen zu setzen. Beide Rollen sollten den gleichen Stellenwert besitzen und verlangen von der Führungskraft eine hohe Flexibilität, zumal die beiden Rollen nahezu diametral entgegengesetzt sind:
Der Entwicklungshelfer dient, der Entscheider herrscht.
Der Entwicklungshelfer vertraut den Mitarbeitern und versteht Fehler als Lernchance. Der Entscheider kontrolliert und betrachtet Fehler als Katastrophen.
Die Führungskraft muss diesen Rollenwechsel insbesondere den Mitarbeitern einfühlsam und mit viel Fingerspitzengefühl vermitteln, damit die Führungskraft in den Augen der Mitarbeiter nicht unglaubwürdig wird. Die Mitarbeiter könnten ansonsten den Rollenwechsel als Chaos empfinden bzw. als Wischiwaschi-Führung.
Da sich mittlerweile auch für Führungskräfte die Rahmenbedingungen viel zu schnell ändern, müssen diese das Steuern und Lenken (Vorhersagen) aufgeben und situativ arbeiten, was nichts anderes bedeutet als mit Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und wacher Lernbereitschaft sich schrittweise in Situationen voranzutasten.
Das Führen ist mitnichten leichter geworden und somit müssen Führungskräfte die Werkzeuge des Führens heute noch mehr denn je beherrschen. Mitarbeiter wollen geführt werden und haben andererseits ihre Wünsche an eine gute Führungskraft.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/347521/umfrage/forderungen-der-generation-y-an-ihre-vorgesetzten.
Sie wollen,
- dass die Führungskraft ihre Stärken fördert und sie weiterentwickelt
- dass die Arbeit Spaß machen soll
- dass die Führungskraft klare Entscheidungen trifft
- dass die Führungskraft auf das Wissen und die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter vertraut und ihre Mitarbeiter aktiv mit einbezieht - klarer Wunsch nach Verantwortung
- dass die Führungskraft Feedback gibt
- dass die Führungskraft sie zu Höchstleistungen anspornt
Diese Aussagen sind Ergebnisse einer Statistik aus dem Jahre 2014. Es wurde nach einem guten Führungsstil gefragt und was letztendlich die Führungskraft dazu beitragen muss.
Diese Statistik ist auch heute noch ein gutes Spiegelbild zum Thema Führung in den Unternehmen und Betrieben.
Es wird heute zu wenig geführt, soll heißen, die Führungskräfte haben nicht mehr die erforderliche Zeit sich wirklich um die Mitarbeiter zu kümmern, vor Ort zu sein und sich mit den tagtäglichen Problemen der Mitarbeiter zu beschäftigen. Da bleibt sehr viel Verbesserungspotential liegen. Es gibt viele Mitarbeiter, die Verbesserungswünsche an ihre Vorgesetzten gemeldet haben und mittlerweile resigniert haben, da sich nichts ändert. Das führt zu unzufriedenen Mitarbeitern und zu einem klaren Leistungsabfall. Ich habe das selber schon erlebt und vor allem den Schwung den die Mitarbeiter aufnehmen, wenn ich mich als Führungskraft auch um die vielen kleinen Verbesserungen aktiv - und das heißt vor Ort - kümmere. In einem Verpackungsbereich habe ich durch diesen Ansatz eine Produktivitätssteigerung von über 50 % erreicht.
Führungsstile
Klassisch wird unterschieden in eine formelle Führung, die gegeben ist durch die formelle Organisation. Hier sind die Hierarchie und die Besetzung der Führungspositionen das Ergebnis bewussten und geplanten Handelns. Grundelemente der Organisationsstruktur sind Stellen, die zu Gruppen und Abteilungen als Sub-systeme zusammengefasst werden. Die Zusammenarbeit zwischen den Sub-systemen wird durch die Ablauforganisation festgelegt, die die Arbeitsabläufe regelt.
Die informelle Führung bildet sich zum Beispiel in Arbeitsgruppen heraus, wenn eine Person ohne formelle Führungsposition, aber aufgrund ihrer Persönlichkeit, Fachkompetenz und Erfahrung besonders geachtet wird und daher Einfluss ausübt. Ein informeller Führer kann eine integrierende und stabilisierende Funktion ein-nehmen. Allerdings kann es auch zu Konflikten mit dem Vorgesetzten (dem formellen Führer) kommen, wenn dieser mit in der Arbeitsgruppe enthalten ist.
Es gibt sicherlich sehr viele verschiedene Führungsstile. Doch die wesentlichen und bekanntesten sind nach Kurt Lewin der autoritäre bzw. hierarchische Führungsstil, der demokratische oder auch kooperative Führungsstil und zu guter Letzt der Lais-sez-faire-Führungsstil.
Was sind nun die Besonderheiten beim Autoritären bzw. hierarchischen Führungsstil?
Der Vorgesetzte gibt seine Anweisungen, Aufgaben und Anordnungen weiter, ohne seine Untergebenen jemals in die Entscheidung einzubeziehen. Er erwartet von seinen Untergebenen nahezu bedingungslosen Gehorsam und duldet keinen Widerspruch oder Kritik. Fehler werden sofort bestraft, statt zu helfen. Autoritäre bzw. hierarchische Führungsstile sind bekannt in Armeen und Diktaturen.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: es gibt eine hohe Entscheidungsgeschwindigkeit, eine klare Übersichtlichkeit der Kompetenzen und sie ist einfach und gut zu kontrollieren. Mit diesem Führungsstil kann, wenn auch sehr kurzfristig, die Arbeitsleistung innerhalb einer Organisation verbessert werden. Leider ist eine solche Leistungssteigerung nicht über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten.
Nachtteilig...
| Erscheint lt. Verlag | 23.3.2021 |
|---|---|
| Verlagsort | Ahrensburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Bewerbung / Karriere |
| Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft | |
| Wirtschaft | |
| Schlagworte | Führung • Führungsstil • Gute Führung |
| ISBN-10 | 3-347-25940-8 / 3347259408 |
| ISBN-13 | 978-3-347-25940-9 / 9783347259409 |
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