... nochmal was mit Konflikten - 2 (eBook)
120 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-22488-9 (ISBN)
Christoph Maria Michalski ist seit 2010 Selbst-Unternehmer und als Der Konfliktnavigator und Gesellschafter von Start-ups zur Digital Transformation aktiv. Als Ex-Geschäftsführer eines Bildungsträgers mit über 700 Mitarbeitenden hat er von Expansion bis GmbH-Löschung (fast) alles mitgemacht - jedes graue Haar eine Erfahrung! Er beschäftigt sich vor allem mit Fragen um die Entstehung und das richtige Handhaben von Konflikten. Dabei verbindet er in seinen Lösungsvorschlägen kreative Ansätze mit methodischer Vielfalt und technischer Präzision. Basis dafür sind neben der unbändigen Neugier auch seine drei Hochschulabschlüsse als Diplom-Rhythmiklehrer, Diplom-Pädagoge Erwachsenenbildung und MSc in IKT-Management. Ehrenamtlich ist er Repräsentant Niedersachsen der Deutsche Stiftung Mediation. Einfluss auf seine Arbeit / Denkweise haben weiterhin seine Leidenschaft fürs Motorradfahren und die Zauberei, denn er ist Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland e.V.)
Christoph Maria Michalski ist seit 2010 Selbst-Unternehmer und als Der Konfliktnavigator und Gesellschafter von Start-ups zur Digital Transformation aktiv. Als Ex-Geschäftsführer eines Bildungsträgers mit über 700 Mitarbeitenden hat er von Expansion bis GmbH-Löschung (fast) alles mitgemacht - jedes graue Haar eine Erfahrung! Er beschäftigt sich vor allem mit Fragen um die Entstehung und das richtige Handhaben von Konflikten. Dabei verbindet er in seinen Lösungsvorschlägen kreative Ansätze mit methodischer Vielfalt und technischer Präzision. Basis dafür sind neben der unbändigen Neugier auch seine drei Hochschulabschlüsse als Diplom-Rhythmiklehrer, Diplom-Pädagoge Erwachsenenbildung und MSc in IKT-Management. Ehrenamtlich ist er Repräsentant Niedersachsen der Deutsche Stiftung Mediation. Einfluss auf seine Arbeit / Denkweise haben weiterhin seine Leidenschaft fürs Motorradfahren und die Zauberei, denn er ist Mitglied im Magischen Zirkel von Deutschland e.V.)
Kapitel Leben
Es gibt den Begriff des Alltagswahnsinns- eine Kombination von Routine, Langeweile, Ödnis und gleichzeitiger emotionaler Berg- und Talfahrt. Manche Geschichten hören wir von Freunden und Nachbarn und denken: Wenn das einer so verfilmen würde, das wäre n unglaubwürdig!
In diesem Wirrwarr leben und lieben wir. Versuchen jeden Tropfen aus dem Leben saugen, sind unvernünftig und verschleißfreudig mit unserer Gesundheit und unserem Geist.
Die Palliativpflegerin Bronnie Ware hat darüber ein Buch geschrieben, "The Top Five Regrets of the Dying", übersetzt "Die fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen".
Ich will nur die Nr. 1 verraten: "Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.". Es gibt Tausende von Büchern mit dem Titelanfang „Wie man xys…..!“ Setzen Sie glücklich, erfolgreich, beliebt, schlank, Meisterredner, jede Frau/Mann rumkriegt, Kinder gut erzieht, Oldtimer restauriert….
Das wird nur getoppt durch den Zusatz „Die 5 Geheimnisse, wie man….“ Alles Ratgeber, deren Inhalt sich mit der Liedzeile von der Kölner Kultband Bläck Fööss zusammenfassen lässt:
Arsch huh - Zäng ussenander
Kölsch für Arsch hoch, Zähne auseinander
13.000 beim Konzert und meine Kneipe ist zu- echt jetzt?
07/2020
Die Überschrift klingt erst mal schräg, ist aber das, was viele über diese Aktion denken.
Als Experte wurde ich beim ARD BRISANT Magazin gefragt, ob das Konzert mit Sarah Connor und Bryan Adams Anfang September 2020 stattfinden solle. Meine Antwort war klar: „Es ist unverantwortlich, dieses Experiment zum jetzigen Zeitpunkt zu wagen!“
Die Spaltung
Infektionsbiologisch und seuchentechnisch kann man die Sinnhaftigkeit nur hinterher beurteilen. Das akut Fatale daran ist, dass es unsere Gesellschaft spaltet und das Unverständnis fördert. Es wirft bei verschiedenen Interessengruppen sofort Fragen auf: Warum darf mein Theater, mein Kino, mein Veranstaltungsraum, meine Konzerthalle, meine Sportanlage usw. das nicht genauso?
Die Diskussion über die Einzelheiten wie Hygienekonzept, Besucherwegeführung, Personalisierung von Tickets- so weit kommt man gar nicht in den Disput, weil der Wunsch nach Normalität und gemeinschaftlichen Erlebnissen die sachliche Debatte erschwert.
Ja- ich will wieder meine Fangesänge in der Stadionkurve erleben, mit meinem Feuerzeug zu der Lieblingsbandatmosphäre beisteuern, besondere Tage meiner Familie ausgiebig und ausgelassen feiern.
Wie gesagt, es geht nicht um die Glaubensfrage, wann welche Lockerung eintritt, sondern um das Spiel mit Wünschen und Emotionen der Bevölkerung. Und was mich am meisten irritiert? Es geht mit der Profilierung einzelner Personen einher - sowohl in die eine als auch die andere Richtung.
Vielleicht sind die Menschen nicht an der Nase herumzuführen, angeblich unverantwortlich, wie es suggeriert wird: Zum heutigen Zeitpunkt sind 3000 von 13.000 Karten verkauft.
Der Versuch
Da gibt es ein meiner Ansicht interessanteres Experiment unter https://www.restart19.de/ -Simulationen zum Übertragungsrisiko von COVID-19 im Rahmen von Sport- und Kultur-Großveranstaltungen in geschlossenen Räumen- am Beispiel vom Tim-Bendzko-Konzert in Leipzig:
„Hauptziel der Forscher ist es, ein mathematisches Modell zu entwickeln, mit dem das Risiko eines Corona-Ausbruchs nach Großveranstaltungen in Hallen berechnet werden kann. Für die Studie müssen alle Teilnehmer negativ auf Corona getestet sein. Alle Beteiligten bekämen nach ihrer Anmeldung einen Test zugeschickt und sollten ihn möglichst bei einer Sammelstelle abgeben, sagte eine Sprecherin der Uni-Klinik. Das Testergebnis werde per Mail versandt und müsse am 22. August mitgebracht werden. Die Forscher stellen FFP2-Masken, die während des gesamten Experiments getragen werden müssen…
Hauptziel der Forscher ist es, ein mathematisches Modell zu entwickeln, mit dem das Risiko eines Corona-Ausbruchs nach Großveranstaltungen in Hallen berechnet werden kann. Für die Studie müssen alle Teilnehmer negativ auf Corona getestet sein. Alle Beteiligten bekämen nach ihrer Anmeldung einen Test zugeschickt und sollten ihn möglichst bei einer Sammelstelle abgeben, sagte eine Sprecherin der Uni-Klinik. Das Testergebnis werde per Mail versandt und müsse am 22. August mitgebracht werden. Die Forscher stellen FFP2-Masken, die während des gesamten Experiments getragen werden müssen.
Die Forderung
Solange nicht alle Fachleute, Ämter und Behörden an einem Strang ziehen, wird das Unverständnis der Bevölkerung nur größer, die Stimmung schlechter und die Katastrophenmüdigkeit nimmt zu.
Mein Angebot, das Kommunikationsministerium kommissarisch zu übernehmen, steht immer noch :-)!
Mentale Übermüdungserscheinungen beim Corona-Virus
05/2020
Leider wird der Virus nicht müde, sondern bei uns Menschen verändern sich die Reizschwellen.
Ab einem gewissen Maß von schlechten Nachrichten und Katastrophenmeldungen schaltet der Mensch in einem besonderen Mechanismus der Verharmlosung und des Trotzes.
Der Mechanismus
Damit es auch seriös klingt, macht die Bezeichnung Desaster Fatigue richtig was her.
Sie kennen das von der Süßigkeitenmischung in der bunten Plastiktüte: Sie nehmen Ihr Lieblingsteil daraus, verschließen diese und vermuten, dass es keiner bemerken wird. Dann treibt Sie erneut der Heißhunger zu der Packung. Statistisch wissen Sie, dass die sukzessive Abnahme eines Bestandteils irgendwann auffallen wird. Trotzdem schleichen sie immer wieder zum Tatort zurück und glauben, dass es so funktionieren wird. Dieser Vergleich mag psychologisch nicht 100 % passen, weil ich gerade unterzuckert bin, skizziert aber das beschriebene Phänomen.
Die Aktualität
Ab einem gewissen Zeitpunkt haben wir uns an die düstere Nachrichtenlage gewöhnt und halten sie für das normale Level. Wir zeigen uns einsichtig für Beschränkungen, doch irgendwann schlägt die Stimmung um. Die Sorgen und Nöte in wirtschaftlichem Zusammenhang werden stärker, die Nerven dünner und daraus erwächst die kollektive Erkenntnis: Es reicht! Bei älteren Generationen hört man dann „Wir haben schon Schlimmeres überstanden!“ und bei den Jüngeren verbreitet sich Coolness über „Was solls, erstmal Party!“.
Die Quelle
Gestützt wird diese Betrachtung über das Gemeinschaftsprojekt von Universität Erfurt (UE, Leitung), Robert Koch-Institut (RKI), Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID), Science Media Center (SMC), Bernhard Nocht Institute for Tropical Medicine (BNITM), Yale Institute for Global Health (YIGH) unter www.corona-monitor.de. Darin werden beunruhigende Parallelen zwischen den Bewegungsdaten der Deutschen und der Zustimmung zu den Lockdown-Maßnahmen konstatiert.
Die Folgerung
Daraus ergibt sich unabdingbar das geschickte Aufsetzen einer zielführenden Krisenkommunikation-Menschen mit Informationen versorgen und gleichzeitig deren geheime Wünsche soweit erfüllen, dass dieser Negativumschwung kontrollierbar ist. Ja, das hat was von „Brot und Spiel“ aus dem alten Rom ist für die Bewältigung dieser Krise gesellschaftlich notwendig. Die moralische Frage, ob diese Manipulation legitim sei, ist absolut berechtigt und muss aus ethischen Gründen immer im Hinterkopf bleiben. Dagegen ist abzuwägen, wie Deutschland aus dieser existenziellen Krise geführt werden kann.
Der Appell
• an die Politiker: Koordinieren Sie auf Bundesund Landesebene, in den Kommunen und öffentlichen Einrichtungen die Kommunikationsstrategie: Jeder darf etwas sagen und das jedoch in oben beschriebenem Tenor!
• an die anderen Menschen: Wer wenig Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten und mit Gerüchten, Vermutungen und Spekulationen sich zurückhalten. In geschlossenen Gruppen von Social Media gibt es genügend Gelegenheiten, sich verbal auszutoben.
Konflikte sind sexy!
02/2020
Kann ein Video den Ruf ruinieren?…klares Jein!
Anfang Februar 2020 habe ich ein Musikvideo mit meinem Herzensthema veröffentlicht. Entstanden in dem coolen Format eines Kollegen: Mit einem transportablen Tonstudio und ein paar Handy-Kameras im Koffer besucht er unterschiedliche Gäste und lädt sie zu einem Experiment ein. Die Aufgabe: Innerhalb von drei Stunden etwas Musikalisches zu produzieren. Es wird nichts vorbereitet, es bestehen keine Vorab-Absprachen. Gestartet wird mit dem berühmten „weißen Blatt“.
Nach der Veröffentlichung habe ich die unterschiedlichsten Rückmeldungen erhalten. Sie reichten von „hammermäßig“ über „zu privat“ bis zu...
| Erscheint lt. Verlag | 5.1.2021 |
|---|---|
| Verlagsort | Ahrensburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft |
| Wirtschaft | |
| Schlagworte | Bildung • Digitalisierung • Führung • Gesellschaft • Konflikte • Leben • Ratgeber |
| ISBN-10 | 3-347-22488-4 / 3347224884 |
| ISBN-13 | 978-3-347-22488-9 / 9783347224889 |
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