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Ab jetzt Chef:in! I Praxis Ratgeber für Führungskräfte (eBook)

Wie du dich und dein Team erfolgreich, mutig und mit Leichtigkeit führst
eBook Download: EPUB
2022 | 1. Auflage
252 Seiten
tredition (Verlag)
978-3-347-08378-3 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Ab jetzt Chef:in! I Praxis Ratgeber für Führungskräfte -  Katja Schäfer
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Themen: Praxis Ratgeber für Führungskräfte und Nachwuchsführungskräfte Selbstführung für Führungskräfte Mitarbeiterführung, Mitarbeitergespräche und Mitarbeitermotivation Konflikte nachhaltig lösen als Chef und Chefin Stressmanagement und Burn-out Prävention Die eigene Führungsrolle und Führungspersönlichkeit definieren und umsetzen Leadership Tools und Tipps für den Führungsalltag Delegieren lernen Führung lernen Führung aus der Distanz Ziele und Visionen mit dem Team definieren und umsetzen Erfolgreich Führen lernen Du stehst vor der großen Herausforderung, Mitarbeiter zu führen und Teamleitung zu sein. Weißt aber nicht genau, wie du an diese Aufgabe herangehen kannst. Dieses Buch hilft dir: Es richtet sich an diejenigen, die vielleicht fachlich spitze sind, super performt haben und nun befördert werden. Und an diejenigen, die mitten in ihrer Karriere als Führungskraft gefühlt in die Sackgasse geraten sind. Katja Schäfer zeigt, was zu tun ist, wenn sich eine Kluft zwischen Team und einem selbst auftut, Überforderung an der Tagesordnung ist und man sich alles andere als wohl in seiner Haut fühlt. Sie stellt viele praktische Tools zum Ausprobieren und Umsetzen vor. Und sie begleitet dich dabei, hinter deine eigenen Kulissen zu schauen. Denn nur wer sich selbst gut kennt, kann das eigene Team gesund und authentisch führen, statt es zu managen.

Katja Schäfer ist Diplom-Heilpädagogin, Kunsttherapeutin, Sozialmanagerin M. A., Dozentin an einer privaten Hochschule, freie Trainerin, Coach und Podcasterin. Ihr Engagement gilt hauptsächlich der Unterstützung neuer Führungskräfte und ihren Teams sowie Führungskräften in der Krise. Es geht ihr darum, Leadership und Life-Balance so miteinander zu verbinden, dass Menschen den Mut entwickeln, authentisch und gesund ihre Führungsrolle zu leben. Bei ihren Coachings und Trainings vermittelt sie praktisches, einfach umsetzbares Wissen und befähigt den einzelnen Menschen, mit viel Humor und Tiefgang eigene Stärken zu entdecken, Ziele zu setzen und Spaß an (neuen) Aufgaben sowie Herausforderungen zu entwickeln. Ihr Podcast "Der Sprung ins kalte Wasser - Life Balance für neue Führungskräfte" bedient mit Interviews und Content Themen rund um Leadership & Life Balance. In ihrem Portfolio sind neben Einzelcoachings und Workshops mit und ohne Kunst auch firmeninterne Podcasts integriert. Mehr Infos zu Katja Schäfer unter: www.mindstone-coaching.de. Ihre Anfrage zum kostenfreien Erstgespräch, Coachings, Workshops oder Podcast senden Sie gerne einfach per Mail an: mail@mindstone-coaching.de.

Katja Schäfer ist Diplom-Heilpädagogin, Kunsttherapeutin, Sozialmanagerin M. A., Dozentin an einer privaten Hochschule, freie Trainerin, Coach und Podcasterin. Ihr Engagement gilt hauptsächlich der Unterstützung neuer Führungskräfte und ihren Teams sowie Führungskräften in der Krise. Es geht ihr darum, Leadership und Life-Balance so miteinander zu verbinden, dass Menschen den Mut entwickeln, authentisch und gesund ihre Führungsrolle zu leben. Bei ihren Coachings und Trainings vermittelt sie praktisches, einfach umsetzbares Wissen und befähigt den einzelnen Menschen, mit viel Humor und Tiefgang eigene Stärken zu entdecken, Ziele zu setzen und Spaß an (neuen) Aufgaben sowie Herausforderungen zu entwickeln. Ihr Podcast "Der Sprung ins kalte Wasser - Life Balance für neue Führungskräfte" bedient mit Interviews und Content Themen rund um Leadership & Life Balance. In ihrem Portfolio sind neben Einzelcoachings und Workshops mit und ohne Kunst auch firmeninterne Podcasts integriert. Mehr Infos zu Katja Schäfer unter: www.mindstone-coaching.de. Ihre Anfrage zum kostenfreien Erstgespräch, Coachings, Workshops oder Podcast senden Sie gerne einfach per Mail an: mail@mindstone-coaching.de.

2. Selbstführung kommt vor Fremdführung

»So ein Blödsinn«, sagen einige deiner Kollegen und Kolleginnen vielleicht, wenn sie diesen Satz hören. Für viele liegt die oberste Priorität als frischgebackene Führungskraft nicht darauf, erst einmal an sich zu denken und über sich selbst zu reflektieren. Sie haben ja so viel zu tun – und dann wird es hektisch. So passiert es schnell einmal, dass sie vor lauter Hin und Her und Flott-mal-Machen eines vergessen: sich selbst.

Dabei bist du selbst in deinem Leben das Wichtigste, was du hast. Das behaupte ich jetzt mal ganz frech. Denn wenn es dir nicht gutgeht oder du dich verlierst, kannst du auch für andere nichts mehr tun. Führen heißt Vorbild zu sein. Viele von uns kennen sie, die Menschen, die sich selbst vergessen haben und ihre Rollen nicht ausfüllen, die hektisch wie das Kaninchen aus »Alice im Wunderland« von einer Feuerstelle zur nächsten hetzen. Sie haben eines verlernt: den Überblick zu behalten, sich in Ruhe zurückzulehnen und sich das große Ganze mal von oben anzuschauen. Das ist eine Kompetenz, die es nicht nur Führungskräften erleichtert, erfolgreich zu sein und gesund zu bleiben.

Wenn du dir über dein Handeln bewusst bist, weißt, wie du tickst, was dir wichtig ist und warum du wie handelst und kommunizierst, kannst du sicher sein: Du rennst nicht vorneweg, sondern du evaluierst dein Tun und Denken ständig in einem fortlaufenden Prozess. Voraussetzung für gute Führung ist es also, sich selbst sehr gut zu kennen, um auch mal auf Distanz gehen zu können und die Balance für sich und das Team in stressigen und herausfordernden Zeiten zu bewahren. Damit du das schaffst, erfährst du von mir ein paar Dinge in diesem Kapitel, die dich dabei unterstützen, immer zuerst bei dir selbst zu schauen und dann deine Kompetenz ins Team einzubringen. Es geht um Bewusstsein, Achtsamkeit, Authentizität und dein »Stress-Sieb«.

Wie du deine Rolle als Führungskraft definierst

Oft wird die Frage nach der eigenen Rolle von Führungskräften so beantwortet: »Ist doch klar, meine Rolle ist meine Stellenbeschreibung.« Darum geht es hier nicht. Sie kannst du als eine Art Stoffsammlung in Hinblick auf deine Aufgaben und deine Verantwortung nutzen, die du offiziell übernommen hast, einfach damit du nichts vergisst. Bei der Definition deiner Rolle geht es vor allem um deine Persönlichkeit und darum, wie du mit der Verantwortung als Führungskraft umgehst.

Wenn es bei dir im Unternehmen 20 Teamleitungen gäbe, hättet ihr alle offiziell die gleiche Stellenbeschreibung. Wenn du aber an dein Team denkst, wirst du erkennen, dass es bei der täglichen Arbeit, bei den Herausforderungen und dabei, wie du mit den Menschen in deinem Team kommunizierst, doch deutliche Unterschiede gibt. Manche würden ihre Rolle als »Mama des Teams«, »Dompteurin« oder »Kindergärtner« beschreiben, besonders wenn Konflikte zu klären sind. Andere Bezeichnungen sind »Kummerkasten«, »Durchsetzer« oder »der starke Rücken« – das gestaltet sich ganz individuell. Wenn dir kein Name für dich einfällt, denk mal an dein Team, was die so im Spaß zu dir sagen.

Trotzdem darfst du bei der nächsten Übung deine Stellenbeschreibung als Quelle nutzen. Vielleicht stehen da ein paar Aufgaben drin, die du in das folgende Raster eintragen kannst. Sinn der Sache ist, dass du die Schnittmenge aus deiner offiziellen Rolle, deiner Persönlichkeit und der Individualität deines Teams findest. Denn genau das macht am Schluss die Unterschiede aus.

Du kannst das Raster natürlich auch für deine Teammitglieder nutzen – Lisa setzt es zum Beispiel bei ihren Mitarbeitergesprächen ein. Dennoch solltest du es auf jeden Fall erst einmal selbst ausprobieren. Manche Menschen haben zwar sehr schnell im Sinn, was der andere in das Raster hineinschreiben könnte – bei sich selbst tun sich viele jedoch ein bisschen schwer. Nimm dir also Zeit für diese Aufgabe, die dir zu Selbsterkenntnis verhelfen wird.

Meine Rolle: ______________________________________

(Hinweis: Trag den Namen der Rolle am Schluss ein! Du kannst auch einen Phantasienamen wählen, aber passen muss er zu dir …)

Meine Verantwortung

NEIN!

Kompetenzen

Wofür bin ich verantwortlich/möchte ich verantwortlich sein?

Das sind nicht meine Aufgaben oder Verantwortungen/das lehne ich als Aufgabe oder Verantwortung ab.

Diese Kompetenzen brauche ich für meine Rolle.

Meine primären Aufgaben

Schnittstellen

Tools

Das sind die Aufgaben in meinem Arbeitsalltag.

An diesen Meetings nehme ich teil und mit diesen Personen möchte ich mich treffen.

Welche zeitlichen, finanziellen und anderen Ressourcen und Tools brauche ich?

 

Meine Base

 

Meine Top-Five-Werte

Meine Top-Five-Stärken

Meine Top-Five-Ziele

1.

1.

1.

2.

2.

2.

3.

3.

3.

4.

4.

4.

5.

5.

5.

Damit du weißt, worum es jeweils geht, folgen ein paar Erklärungen zu den Einträgen.

Meine Verantwortung

Hier überlegst du dir, für was, für wen und in welchem Rahmen du Verantwortung übernehmen möchtest. Nimm dir gerne deine Stellenbeschreibung als Checkliste dazu, damit du nichts vergisst. Du glaubst ja gar nicht, wie viele Teamleitungen keine Stellenbeschreibung haben. Sollte das bei dir so sein, ist dieses Tool umso mehr eine super Sache. Dann baust du dir einfach deine sehr individuelle Stellenbeschreibung selbst.

Beispiel

Lisa hat diesen Punkt für sich so zusammengefasst: »Ich bin dafür verantwortlich, dass ich mir und meinem Team den bestmöglichen Rahmen für bestmögliche Arbeit baue.« Das kann mehr bedeuten, als es auf den ersten Blick scheint. Für Lisa gehört dazu, dass sie empathisch auf ihre Teammitglieder zugehen kann, selbstkritisch ist, Konflikte aufdeckt und diese konstruktiv bearbeitet. Auch sieht sie es als ihre Verantwortung an, es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen, ihre Stärken einzusetzen und sich weiterzuentwickeln.

Meine primären Aufgaben

Hier gehören die Aufgaben hin, die für dich an einem ganz normalen Arbeitstag anfallen. In einer Stellenbeschreibung vermischen sich Verantwortung und Aufgaben ab und zu. Nimm das gerne mal unter die Lupe und differenziere diese beiden Aspekte genau. Hier eröffnet sich eine gute Chance aufzudecken, welche Aufgaben du möglicherweise abgeben oder delegieren könntest.

NEIN!

Dieses Feld ist insbesondere für deine Resilienz und dein Stressmanagement wichtig – darüber steht in den wenigsten Fällen etwas in Stellenbeschreibungen. Hier darfst du hineinschreiben, für was du nicht verantwortlich sein willst und welche Aufgaben du nicht übernehmen möchtest. Eventuell fallen dir hier vor allem Dinge ein, die du aus deinem alten Job mitgenommen hast, für die aber kein Platz mehr ist. Lisa hat zum Beispiel erkannt, dass sie nicht mehr die Post für den Chef sortieren will. Und keine Verantwortung dafür übernehmen muss, dass es immer allen im Team super geht.

Kompetenzen

Lisas stärkster Glaubenssatz ist immer noch: »Ich muss perfekt sein.« Doch seit sie ihre Rolle definiert hat, gibt sie der Kompetenz »Fehlerfreundlichkeit« eine Chance. Sie will Dinge einfach mal ausprobieren und dann das Ergebnis evaluieren, um etwas zu verbessern. Nebenbei sei noch gesagt, dass ein Chef, der behauptet, keine Fehler zu machen, nicht ernst genommen wird. Oder das Team tendiert dazu, Angst davor zu haben, selbst Fehler zu machen.

Angst ist so ungefähr der schlechteste Berater und das am wenigsten geeignete Führungsinstrument, das es gibt. Fehler sind wundervoll, um zu lernen. Wenn du deinem Team vermittelst, dass Fehler in Ordnung sind, dann kommen die Mitarbeiter: innen in der Regel auch eher zu dir, wenn sie Fragen haben oder unsicher sind. Und wenn mal etwas passiert: Schuld hat niemand. Dieses Wort führt eher dazu, dass es schnell um Selbstgeißelung, Opfer oder Täter geht und mit dem Finger auf irgendwen – eben »den Schuldigen« – gezeigt wird. Reflektierte Selbstverantwortung ist die deutlich bessere Alternative.

In das Feld kannst du nicht nur deine fachlichen, sondern auch deine sozialen,...

Erscheint lt. Verlag 19.4.2022
Verlagsort Ahrensburg
Sprache deutsch
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft Wirtschaft
Sachbuch/Ratgeber Gesundheit / Leben / Psychologie Lebenshilfe / Lebensführung
Wirtschaft
Schlagworte Agilität • Beruflicher Erfolg • berufliche Weiterentwicklung • Biographie • Burn-out Prävention • Delegieren • Erfolg • führung lernen • Führungskraft • Führungspersönlichkeit • Führungsrolle • Humor • Karriere • Leadership • Mentor • Mitarbeiterführung • Nachwuchsführungskraft • Netzwerk • Onboarding • Persönlichkeitsentwicklung • Praxisratgeber • Ratgeber • Selbstführung • Stressmanagement • Stressprävention • Teamführung • Teamleitung • Tipps • Tools • working agile • Zeitmanagement
ISBN-10 3-347-08378-4 / 3347083784
ISBN-13 978-3-347-08378-3 / 9783347083783
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