Karmaexpress
Früh traumatisiert durch eine emotional verkrüppelte Mutter, vermag die Heldin des Romans schon als Kind nur über ihr Sex-Chakra Verbindung zu sich selbst aufzunehmen. Der strenge Gott der katholischen Kirche jedoch verstärkt die Schatten der Schuld und die Selbstangriffe.Dank ihres Seelenauftrags zur bedingungslosen Liebe begibt sie sich auf den Weg der Heilung. In der bewussten Auswertung der eigenen Erfahrungen wird ihr schmerzlich bewusst, dass innerer und äußerer Friede ganz in ihrer eigenen Verantwortung liegen. Sie erschrickt vor der Größe ihres Seelenauftrages.Auf der unermüdlichen Suche nach ihrer Unschuld lernt sie Osho und den tantrischen Weg kennen. Durch die sinnliche Erfahrung der dynamischen Meditation kommt sie in intensiven Kontakt mit der ursprünglichen Einheit allen Seins. Trennung ist eine Illusion und ein Konstrukt des Egos.Bis sie zu ihrem wahren Selbst findet, ist es allerdings noch ein langer und schmerzhafter Weg. Die Wanderung durch die dunkle Nacht der Seele, auf der sie sich ihren Schatten stellen muss, bleibt ihr nicht erspart. Sie muss erst alles, was ihr lieb und teuer ist, loslassen, um aus dem Schleudergang des Lebens als der Mensch hervorzugehen, als der sie gemeint war: Eine leidenschaftlich liebende Frau, der sich ein neues Universum erschließt, in dem Wunder möglich sind.
Theaterpädagogin, Puppenspielerin, Tantra-Lehrerin, Psychosynthese-Coach, in Clown-Ausbildung bei David Gilmore, 100Tage-Absolventin der Psychology of Vision, Tigerfrau und Mutter zweier Engelländer, lebt in Berlin und London.
Dann brachen die 60er Jahre an und Sophia verliebte sich zum ersten Mal, nicht in einen Mann, nicht in eine Frau, sondern in ein Land: England. Das klang wie Engelland und wurde zur Insel ihrer Träume. Bis zu ihrer ersten Englischstunde war sie davon ausgegangen, dass ihr Dorf die Welt sei, zumal es im Elternhaus weder Zeitung noch Fernseher gab. Sie war sich allerdings von klein auf bewusst, dass Menschen unterschiedlich sprachen. Sie selbst verstand die Sprache der Bauernkinder nicht und empfand große Bestürzung, wenn diese in der Schule gedemütigt wurden, weil sie statt „Taschentuch“ immer nur „Daschenduch“ herausbekamen und deshalb schlechte Noten bekamen. Sie ahnte, dass Sprache ein Schlüssel zur Welt war und las wissbegierig alles, was ihr in die Finger kam. Nach der Bibel und Grimms Märchen hatte sie sich durch 28 Bände Karl May gewühlt und atmete zwischen den Buchseiten andere Welten, Kulturen, Freiheit ein. Dann passierte sie, die Verliebung, in ihrer ersten Englischstunde, als die strenge Klassenlehrerin mit dem Satz in den Raum rauschte: Good morning, boys and girls! Was für ein wunderbarer Klang! Sogleich bekam sie einen neuen Namen, nämlich Susan, und als Susan betrat sie eine völlig neue Welt, deren Sprache ihr von den Lippen floss, als habe sie diese schon im Mutterleib gesprochen. So weich und fließend kam das Englische daher. Quick like a flash of lightning the squirrel runs away, las sie in der zweiten Lektion des Englischbuchs und der wunderbare Klang dieses Satzes blieb für immer in ihrem Gedächtnis haften. Diese Sprache war voll von komischen Ausdrücken wie It’s raining cats and dogs! Oder I am pulling your leg, die ihren eigenen Sinn für Humor ansprachen. Und dass sie ganz anders geschrieben wurde als gesprochen, kam Sophias Vorliebe für Geheimsprachen entgegen, hatte sie doch schon in der Grundschule verschiedene Geheimcodes entwickelt. In der fünften Lektion kam dann der Knüller. Sie erfuhr von Robin Hood. Der lebte im Wald mit seinen outlaws, genau wie sie sich häufig als Außenseiterin empfand in der muffigen Dorfgemeinschaft. Und weil Robin Hood ein Geächteter war, lebte er frei in den Wäldern von Nottingham, fernab von den normalen Menschen – genau wie sie sich am freiesten fühlte, wenn sie allein durch Wälder und Wiesen streifte. Aber das Beste war, dass dieser Robin Hood ein Rebell war, ein Räuber, der den Reichen nahm und den Armen gab, also ein Kämpfer für Gerechtigkeit, genau wie sie, die sich schon von Kindesbeinen an im Dorf sozial engagierte, weil sie Ungerechtigkeit immer schon empörte. Robin Hoods hervorragende Eigenschaften waren Mut und Witz, mit denen er den großkotzigen Sheriff von Nottingham überlistete. Und am Ende bekam er noch Marian, eine Frau, welche die konventionelle Mädchenrolle genauso verachtete wie sie. Ein Land, das solche Helden hervorbrachte, wollte sie kennen lernen.
| Erscheinungsdatum | 01.03.2017 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 130 x 195 mm |
| Gewicht | 294 g |
| Einbandart | kartoniert |
| Themenwelt | Literatur ► Romane / Erzählungen |
| Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik | |
| Schlagworte | Belletristik: religiös, spirituell • Biografien: Religion und Spirituelles • Biografischer Roman • Das schwarze Loch in mir • Entwicklungstrauma • Erinnerungen • Familienleben • Hessen • Kindheit • Kollektivschuld • Memoiren, Berichte/Erinnerungen • Moderne und zeitgenössische Belletristik • Osho • Osho / Bhagwan Shree Rajneesh • Schatten der Schuld • Sex-Chakra • spirituelle Odysee • Tantra; Bericht/Erinnerung • Tantra; Romane/Erzählungen • Tantrischer Weg • Thüringen • Vereinigtes Königreich, Großbritannien • Vergangenheitsbewältigung • Zeitgenössische Liebesromane • Zwiespalt zur katholischen Kirche |
| ISBN-10 | 3-95667-295-X / 395667295X |
| ISBN-13 | 978-3-95667-295-8 / 9783956672958 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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