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Untergetaucht

Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 - 1945
Buch | Softcover
424 Seiten
2015 | 5. Auflage
Fischer Taschenbuch (Verlag)
978-3-596-19827-6 (ISBN)
CHF 33,55 inkl. MwSt
lt;p>Berlin 1942: Die Verhaftung durch die Gestapo steht unmittelbar bevor. Die junge Marie Jalowicz will leben und taucht unter. Über 50 Jahre danach erzählt Marie Jalowicz Simon erstmals ihre ganze Geschichte. 77 Tonbänder entstehen - sie sind die Grundlage dieser einzigartigen Geschichte.
»In diesem Winter 1941 spürte ich die Bedrohung wie eine Schlinge um den Hals, die sich immer weiter zuzog. Ich wollte mich retten, aber ich wusste nicht wie. Ich hatte Angst. Genauer gesagt: Die Angst hatte mich. Sie hatte mich gepackt und würgte mich«, so beschreibt sie ihren Entschluss, sich zu verstecken, bevor sie deportiert wird.
Offen und schonungslos schildert Marie Jalowicz, was es heißt, sich Tag für Tag im nationalsozialistischen Berlin durchzuschlagen: Sie braucht falsche Papiere, sichere Verstecke und vor allem Menschen, die ihr helfen. Vergeblich versucht sie, durch eine Scheinheirat mit einem Chinesen zu entkommen, ein anderes Mal reist sie nach Bulgarien, um von dort nach Palästina zu fliehen. Doch sie muss nach Berlin zurückkehren. Sie findet Unterschlupf im Artistenmilieu und lebt mit einem holländischen Fremdarbeiter zusammen. Immer wieder retten sie ihr ungewöhnlicher Mut und ihre Schlagfertigkeit - der authentische Bericht einer außergewöhnlichen jungen Frau, deren unbedingter Lebenswille sich durch nichts brechen ließ.
Mit einem Nachwort von Hermann Simon, Sohn von Marie Jalowicz Simon, Historiker und Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.

Marie Jalowicz, Tochter eines jüdischen Anwalts, geboren 1922 in Berlin, überlebte die Zeit des Nationalsozialismus untergetaucht mitten in Berlin. Nach der Befreiung 1945 blieb sie in Berlin und wurde Professorin für Antike Literatur- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Universität.Ihr Sohn Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, bat sie kurz vor ihrem Tod, die Geschichte ihres Überlebens auf Band zu sprechen. Auf dieser Grundlage hat die Autorin Irene Stratenwerth zusammen mit Hermann Simon die hier veröffentlichte Fassung erstellt. Marie Jalowicz Simon starb 1998 in Berlin.

Wer mehr über Volkswiderstand, Hass, Moral, Menschlichkeit und proletarischen Nazismus wissen will, lese dieses Buch. Götz Aly Berliner Zeitung 20140715

Wer mehr über Volkswiderstand, Hass, Moral, Menschlichkeit und proletarischen Nazismus wissen will, lese dieses Buch.

Erscheint lt. Verlag 22.10.2015
Reihe/Serie Fischer Taschenbücher
Nachwort Hermann Simon
Sprache deutsch
Maße 125 x 190 mm
Gewicht 325 g
Themenwelt Literatur Biografien / Erfahrungsberichte
Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik
Geschichte Allgemeine Geschichte 1918 bis 1945
Geisteswissenschaften Religion / Theologie Judentum
Schlagworte abteil • Artistik • Autobiographie • Bahnsteig • baracke • Beendigung • Berlin • Berlin, Geschichte; Berichte/Erinnerungen • Biografisch • Blase • Bummelzug • Damals-Buchwettbewerb; Autobiographisches • DDR • Deportation • Detektorempfänger • Drittes Reich / 3. Reich; Berichte/Erinnerungen • Drittes Reich; Berichte/Erinnerungen • Erkältung • Fiochi • Fotografie • Geschehnis • Gestapo • Holocaust • Judenverfolgung • Judenverfolgung (Nationalsozialismus); Berichte/Erinnerungen • Jüdische Gemeinde • Kaulsdorf • Kneipe • Konflikt • Krankenhaus • Krebskrankheit • Kreuzberg • Lebensgeschichte • Nachkriegszeit • Nationalsozialismus • Pankow • Privatbesitz • Sachbuch • Schiwe • Schmidstraße • Schönleinstraße • Siemens • Siemens AG • Trauerzeit • U-Boot • Untermiete • Urbanstraße • Verbrechen • Wassertorstraße • Werkhalle • Zentnerlast • Zeuthen • Zimmerwirt • Zwangsarbeit • Zweiter Weltkrieg
ISBN-10 3-596-19827-5 / 3596198275
ISBN-13 978-3-596-19827-6 / 9783596198276
Zustand Neuware
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