Warum das Gehirn Geschichten liebt - Mit Storytelling Menschen gewinnen und überzeugen
Haufe-Lexware (Verlag)
978-3-648-06533-4 (ISBN)
- Titel erscheint in neuer Auflage
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Der Experte Werner T. Fuchs zeigt aus neurowissenschaftlicher Sicht, was eine gute Geschichte ausmacht. Sie erfahren, wofür sich Storytelling eignet und wie Sie zielgruppenadäquate Geschichten entwickeln können. Denn: Nur eine richtig gute Story wird gemeinsam mit der Werbebotschaft im Gehirn der Zielgruppe gespeichert, erinnert und weitererzählt.
Inhalte:
Der Wegweiser zur wirkungsvollen Geschichte für jede Zielgruppe
Wie man mit Storytelling die Emotionen der Kunden anspricht
Sieben Kontrollfragen für gute Geschichten
Fünf Schritte zum guten Geschichtenerzähler
Werner T. Fuchs lebt in Zug (Schweiz) als Marketingexperte und Werbefachmann. Zu seinen Kunden gehörten u. a. UBS und Swissair. Er promovierte in Germanistik und Theologie, beschäftigt sich seit 17 Jahren intensiv mit Hirnforschung und gibt seine Erfahrungen als Agenturinhaber, Dozent und Referent gerne weiter.
lt;br />Vorwort
Teil 1: Warum erfolgreiches Marketing eine gute Geschichte braucht
Der Vorspann - Warum Geschichten aus neurowissenschaftlicher Sicht so wichtig sind
Ein Neapolitaner in London - Warum Sie Storytelling bereits kennen
Ein Planer im Wirrwarr - Warum es oft anders kommt, als man denkt
Ein Film beim Psychiater - Warum das Gehirn Informationen als Geschichten speichert
Sabine und Hänsel - Warum jeder eine andere Geschichte braucht
Das Abenteuer beginnt - Was Sie bei einer guten Geschichte beachten sollten
Ein Fisch namens Nemo - Warum einfache Geschichten besser ankommen
Ein Held und seine Helfer - Warum wir bei Geschichten einem festen Schema folgen
Mit dem Käfer über die Alpen - Wie Sie für jede Zielgruppe den passenden Hintergrund der Geschichte finden
Ein Auftakt nach Maß - Wie Sie Storytelling mit traditionellen Methoden verknüpfen können und wo die Grenzen liegen
Das Set zusammenstellen - Was Sie für eine gute Geschichte brauchen
Ein Österreicher in China - Warum es einen guten Übersetzer für die Kommunikation braucht
Ein Prinz im Weltraum - Warum Kenntnisse großer Erzählsammlungen wichtig sind
Ein Pilot im Dschungel - Warum Checklisten nur bedingt nützen
Die Feinde und Freunde - Wo Sie Storytelling einsetzen können
Ein Hans im Glück - Warum wir auf Zufall bauen sollten
Ein Mann für alle Fälle - Warum Storytelling so anwenderfreundlich ist
Ein Regisseur in Aktion - Warum Gemeinschaftswerke langweilig sind
Der Abspann - Was beim Storytelling wichtig ist und was Sie vermeiden sollten
Orte für Aufführungen - Wo Geschichten ihren Ursprung haben
Ein Beispiel für viele - Warum eine Mustervorlage genügt
Teil 2: Welche Navigationsinstrumente zu Ihrer Zielgruppe und zu passenden Geschichten führen
Das Urthema für Ihre Geschichte finden
Was prägte die Zielgruppe am meisten?
Einsatzorte für das Storytelling
Social Media - Bühne für den Austausch von Geschichten
Verkauf - Beziehungsarbeit mit Geschichten
Lehren und Lernen - Fakten durch Atmosphäre ersetzen
Wissenschaft - ein neuer Tummelplatz für Storytelling
Visual Storytelling - Drehbücher für Bilder
Nachrichten - Kulissen und Titel
Leitbilder - Geschichten für Verhaltensmuster
Teil 3: Gesunder Menschenverstand, Checklisten und Grafiken
Checkliste für Geschichtenerzähler, Drehbuchschreiber und Regisseure
Sieben Kontrollfragen für gute Geschichten
Vier bildhafte Erinnerungshilfen
Ein Instrument für Analyse und Kontrolle des Storytelling
Fünf Schritte zum guten Geschichtenerzähler
Anhang
Filme für das Storytelling
Literaturverzeichnis
Stichwortverzeichnis
Über den Autor
Ein Österreicher in China - Warum es einen guten Übersetzer für die Kommunikation braucht
Mit welcher Note wurden Ihre Kenntnisse in Tomanisch bewertet? Was? Sagen Sie nur, Sie würden diese Sprache weder kennen noch verstehen. Immerhin haben Millionen von Zuschauern sehr wohl kapiert, was Hinkel, alias Charlie Chaplin, in der Rolle des "großen Diktators" dem Publikum zu sagen hatte, obwohl selbst deutsch Sprechende außer "Wiener Schnitzel", "Sauerkraut", "Blitzkrieg" oder "straff" nichts verstanden haben.
Der große Meister im Storytelling, Charlie Chaplin, weiß eben, worum es in der Kommunikation geht. Er ist ein ausgezeichneter Übersetzer von Geschichten in Bilder. Daher zeige ich Szenen aus seinen Filmen, wenn Kunden allzu sehr an die Praxistauglichkeit ausgeklügelter Kommunikationskonzepte glauben, gerade in einer Zeit, in der viele meinen, die Übermittlung einer Botschaft brauche zwingend einen Sprecher. Gerne vertraut man auch darauf, dass es der eigene Sprecher ist, dessen Stimme im lauten Rauschen nicht untergeht. Aber das wird auf Dauer immer unwahrscheinlicher. Bereits 1980 ergaben komplizierte Berechnungen, dass die gesamtgesellschaftliche Informationsbelastung in den USA 99,6 Prozent beträgt. Da den meisten Kommunikationsverantwortlichen und Marketingspezialisten nichts Gescheiteres einfiel, als auf diesen düsteren Befund mit noch mehr Informationen zu reagieren, hat sich die Belastung wohl nicht verringert. Zumal Sir Timothy John Berners-Lee 1994 am Massachusetts Institute of Technology das World Wide Web Consortium gründete und damit für zusätzlichen Schub sorgte.
Aber Kommunikation ist nicht gleich Information, und Information ist nicht das Gleiche wie Kommunikation. Versuchte ich die Unterschiede und Schnittstellen meinen Kunden anfangs noch zu beschreiben, trug dies eher zur Verwirrung als zur Klärung bei. Inzwischen hat sich gezeigt, dass man mit dem Begriffsinventar von Storytelling auf solche akademische Feinabstimmungen verzichten kann, falls man sich auf wenige Glaubenssätze einigt.
| Erscheint lt. Verlag | 27.5.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Haufe Fachbuch ; 00208 |
| Sprache | deutsch |
| Gewicht | 880 g |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft ► Wirtschaft |
| Schlagworte | eBook • E-Book • e-pdf • epdf • E-Pub • EPUB • Geschichten erzählen • Kunde • Marketing • Neuromarketing • Neurowissenschaft • Produktgestaltung • Storytelling • Vertrieb • Wettbewerb • Zielgruppe |
| ISBN-10 | 3-648-06533-5 / 3648065335 |
| ISBN-13 | 978-3-648-06533-4 / 9783648065334 |
| Zustand | Neuware |
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