Niemals eine Atempause
Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert
Seiten
2014
Kiepenheuer & Witsch (Verlag)
978-3-462-04691-5 (ISBN)
Kiepenheuer & Witsch (Verlag)
978-3-462-04691-5 (ISBN)
Mit seinem »Handbuch der politischen Poesie« entwirft Joachim Sartorius eine Weltkarte der Katastrophen und Aufbrüche, die das vergangene Jahrhundert prägten - vom armenischen Genozid bis zum Vietnamkrieg, von der Belagerung Sarajewos bis zur grünen Utopie.
Er präsentiert über 110 Lyriker und Lyrikerinnen aus über 50 Ländern. Seine Auswahl ist subjektiv und doch vorherbestimmt von den großen Zäsuren der Geschichte. Gerade in dem von extremen Ideologien heimgesuchten 20. Jahrhundert war das Verhältnis von Politik und Poesie besonders prekär.
Es gab Dichter, die Mitläufer waren oder Partei für das Schlimmste ergriffen. In einer »Schreckenskammer« am Ende des Buches versammelt der Herausgeber Gedichte von Despoten. Die Dichter aber, um die es ihm geht, sind unbestechlich und können, besser als andere, die Umbrüche der Geschichte nachzeichnen. Ihre Gedichte stehen im denkbar größten Gegensatz zur Macht.
Als Herausgeber führt Joachim Sartorius mit einem ausführlichen Vorwort in diese Sammlung ein und stellt jedem einem politischen Ereignis gewidmeten Kapitel einen eigenen Text voran.
Er präsentiert über 110 Lyriker und Lyrikerinnen aus über 50 Ländern. Seine Auswahl ist subjektiv und doch vorherbestimmt von den großen Zäsuren der Geschichte. Gerade in dem von extremen Ideologien heimgesuchten 20. Jahrhundert war das Verhältnis von Politik und Poesie besonders prekär.
Es gab Dichter, die Mitläufer waren oder Partei für das Schlimmste ergriffen. In einer »Schreckenskammer« am Ende des Buches versammelt der Herausgeber Gedichte von Despoten. Die Dichter aber, um die es ihm geht, sind unbestechlich und können, besser als andere, die Umbrüche der Geschichte nachzeichnen. Ihre Gedichte stehen im denkbar größten Gegensatz zur Macht.
Als Herausgeber führt Joachim Sartorius mit einem ausführlichen Vorwort in diese Sammlung ein und stellt jedem einem politischen Ereignis gewidmeten Kapitel einen eigenen Text voran.
Joachim Sartorius, geboren 1946, Lyriker, Übersetzer und Publizist, lebt in Berlin. Nachdem er fünfzehn Jahre im diplomatischen Dienst in New York, Istanbul und auf Zypern verbrachte, war er Generalsekretär des Goethe Instituts und von 2001 bis 2011 Intendant der Berliner Festspiele.
»Mit seinem »Handbuch der politischen Poesie« hat Joachim Sartorius eine Weltkarte aus Gedichten erstellt, die von den Aufbrüchen und Katastrophen erzählen, die unser Leben [...] prägen.« WDR 5 Scala 20150205
Kurz: Sartorius verfährt nach dem Grundsatz des Direktors im »Vorspiel auf dem Theater« zu Goethes Faust: »Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen.« Ein empfehlenswerter Band.
Dr. Ian King, Rundbrief der Kurt Tucholsky-Gesellschaft 04/2015
| Erscheint lt. Verlag | 6.11.2014 |
|---|---|
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 165 x 243 mm |
| Gewicht | 600 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Literatur ► Anthologien |
| Literatur ► Lyrik / Dramatik ► Lyrik / Gedichte | |
| Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► Politik / Gesellschaft | |
| Schlagworte | 20. Jahrhundert, Literatur; Lyriksammlung • Armenier-Genozid • Dichter • Geschichte • Holocaust • Ideologie • Joachim Sartorius • Katastrophen • Krieg • Lyrik-Sammlung • Politik • Politische Lyrik |
| ISBN-10 | 3-462-04691-8 / 3462046918 |
| ISBN-13 | 978-3-462-04691-5 / 9783462046915 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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