Nosoden und Sarkoden
Einführung und Entwicklung zweier homöopathischer Arzneimittelgruppen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Seiten
2013
NATUR UND MEDIZIN KVC Verlag
978-3-86864-033-5 (ISBN)
NATUR UND MEDIZIN KVC Verlag
978-3-86864-033-5 (ISBN)
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Nosoden und Sarkoden, also aus Krankheitsprodukten bzw. Organen und Geweben hergestellte Arzneien, werden seit ihrer Einführung in den homöopathischen Arzneimittelschatz in den 1830er Jahren kontrovers diskutiert. Dabei stößt ihr therapeutischer Gebrauch nicht nur bei Kritikern der Homöopathie oft auf Unverständnis.
Auf der Grundlage umfangreicher Quellenstudien zeichnet Viktoria Vieracker die Einführung und Entwicklung der beiden Arzneimittelgruppen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach und stellt sie in einen weiten medizinhistorischen Zusammenhang. Vorläufer dieser Therapieformen werden ebenso beleuchtet wie die zeitgenössischen Debatten um ihre theoretischen und praktischen Grundlagen. Auch die Prinzipien ihrer therapeutischen Anwendung in der damaligen Zeit, die sich von den heutigen nicht unwesentlich unterscheiden, werden detailreich rekonstruiert.
Mit der vorliegenden Arbeit, die sich an der Schnittstelle von Pharmazie-, Medizin- und Kulturgeschichte bewegt, liegt erstmals eine umfassende wissenschaftliche Rekonstruktion der Anfänge der Nosoden- und Sarkodentherapie vor. Aufgrund der Fülle des ausgewerteten Materials und des differenzierten Blicks auf die zeitgenössischen Positionen wirft die Untersuchung ein neues Licht auf die bis heute andauernde Diskussion um diese beiden Arzneimittelgruppen.
Auf der Grundlage umfangreicher Quellenstudien zeichnet Viktoria Vieracker die Einführung und Entwicklung der beiden Arzneimittelgruppen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts nach und stellt sie in einen weiten medizinhistorischen Zusammenhang. Vorläufer dieser Therapieformen werden ebenso beleuchtet wie die zeitgenössischen Debatten um ihre theoretischen und praktischen Grundlagen. Auch die Prinzipien ihrer therapeutischen Anwendung in der damaligen Zeit, die sich von den heutigen nicht unwesentlich unterscheiden, werden detailreich rekonstruiert.
Mit der vorliegenden Arbeit, die sich an der Schnittstelle von Pharmazie-, Medizin- und Kulturgeschichte bewegt, liegt erstmals eine umfassende wissenschaftliche Rekonstruktion der Anfänge der Nosoden- und Sarkodentherapie vor. Aufgrund der Fülle des ausgewerteten Materials und des differenzierten Blicks auf die zeitgenössischen Positionen wirft die Untersuchung ein neues Licht auf die bis heute andauernde Diskussion um diese beiden Arzneimittelgruppen.
| Erscheint lt. Verlag | 2.12.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Quellen und Studien zur Homöopathiegeschichte |
| Verlagsort | Essen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 167 x 245 mm |
| Gewicht | 733 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Alternative Heilverfahren |
| Medizin / Pharmazie ► Naturheilkunde | |
| Studium ► Querschnittsbereiche ► Geschichte / Ethik der Medizin | |
| Schlagworte | Arzneimittelwahl • Hahnemann • Hering • Homöopathie • Homöopathie, Medizingeschichte, Hahnemann, Hering |
| ISBN-10 | 3-86864-033-9 / 3868640339 |
| ISBN-13 | 978-3-86864-033-5 / 9783868640335 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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