Lernen mit Sunflower (eBook)
117 Seiten
Allitera Verlag
978-3-935284-34-9 (ISBN)
Gerhard Otto, ärztlicher Leiter des Sunfl ower-Therapiezentrums in Essen, stellt in seinem Buch die theoretischen Grundlagen der Therapie vor, vermittelt durch zahlreiche Fallbeispiele aber auch einen lebendigen Eindruck von der eindrucksvollen Wirkung der Therapie bei Kindern mit Lern- und Teilleistungsstörungen.
Der Autor
Dr. med Gerhard Otto, Facharzt für Allgemeinmedizin, Chirotherapie, Naturheilverfahren, Homöopathie, ist seit 1984 in eigener Praxis in Essen tätig. Ausbildungen in TCM und Akupunktur, Osteopathie und Craniosakraltherapie, Applied Kinesiology, Sunfl ower-Therapie und Learning Enhancement Advanced Program (LEAP).
Praxisschwerpunkte: Naturheilverfahren, ganzheitliche Regulations- und Komplementärmedizin, Chirotherapie, Schmerztherapie, Behandlung von Lern- und Teilleistungsstörungen. Seit 1999 ist Gerhard Otto ärztlicher Leiter der Privatklinik Lindenallee und des Sunfl ower-Therapiezentrums in Essen
Inhalt 8
Vorwort 10
Einleitung 12
1 Das Gedächtnis, dein unbekanntes Wesen 16
Unterschiedliche Lernstörungen 16
Das Gedächtnis als Grundlage des Lernens 20
2 Die Sunflower-Therapie in der Biografie von Mark O. Mathews 26
Erfahrungen und Konsequenzen 27
Wie ging es weiter? 28
Mein Lebensplan 29
Die ganzheitliche Sichtweise – eine Vision? 30
Vorbeugen ist besser als Heilen 31
3 Die Problematik der Lernschwierigkeiten 32
Stellenwert und Umfang der Störung 32
Die Eltern 32
Die Kinder 33
Die Störung 34
Die Behandlung 34
Die landläufi ge Beurteilung 35
Wie sieht die Therapie aus? 35
Das ganzheitliche Behandlungskonzept 36
4 Ursachen für Lernschwierigkeiten 37
Welche Rolle spielt der Stress? 38
Welche Rolle spielt die Ernährung? 38
Welche Wirkung hat negativer Stress auf die Augen? 41
Wie reagieren die Nebennieren auf anhaltende Belastung? 41
5 »Many and various are the kinds of fish that inhabit this pool« oder »Jeder Fall liegt anders« 43
Lernschwierigkeiten verstehen 43
Die übergeordnete Bedeutung des vernetzten Nervensystems 44
Wie die Sunflower-Terapie funktioniert (Fallgeschichten): 45
6 Die Grundlagen der Sunflower-Therapie 53
Anmerkungen zur Behandlung 56
Teilleistungsstörungen als Zeichen einer gestörten Balance 58
Verbesserung des Ernährungsstatus 60
Neuro-linguistische Programmierung (NLP) 61
Erfahrungen mit Akupunktur und Akupressur – das Ganze sehen 62
7 Lernschwierigkeiten und die Sunflower-Therapie – eine englische Pilot-Studie 64
Misserfolg in der Schule muss nicht sein 64
Die Pilot-Studie – Einführung 64
Ergebnisse hinsichtlich des Wertes der Sunfl ower-Therapie bei Kindern mit Lernschwierigkeiten 65
Verbesserungen bestimmter Fähigkeiten 66
8 Die Förderung der Selbstheilungskräfte 70
Das ganzheitliche Behandlungskonzept 71
Einführung in die Applied Kinesiology, 72
Behandlung und Therapie 74
Möglichkeiten und Grenzen der Applied Kinesiology 79
Wer kann Applied Kinesiology und die Sunflower-Therapie praktizieren? 80
Applied Kinesiology und konventionelle Medizin? 80
9 Wie verläuft für Ihr Kind die Sunfl ower-Therapie? 83
Erste Einführung in die Sunfl ower-Therapie 83
Ablauf der Untersuchung und Behandlung 83
Anhang 93
Allgemeine Ratschläge – nicht nur für Eltern von Kindern mit Lernschwierigkeiten 93
Das Kind an die Eltern 98
Die Bedeutung von Wasser 100
Berichte von Kindern und Eltern über die Sunfl ower- Therapie 102
Abkürzungsverzeichnis 114
Bibliografie 115
2 Die Sunflower-Therapie in der Biografie von Mark O. Mathews (S. 25-26)
»Ich wurde mit einer so stark ausgeprägten Legasthenie geboren, dass ich bis zum Alter von 12 Jahren nicht lesen konnte. Mir ist aus eigener Erfahrung bewusst, was es heißt, anders zu sein und sich auf unbestimmte Art anders und unzulänglich zu fühlen. Diese Hürde musste ich überwinden, um mich den Anforderungen einer qualifizierten Ausbildung zu stellen.
Obwohl ich nur sehr langsam lesen und schreiben lernte, wussten meine Eltern, dass ich durchaus intelligent bin. Aufgrund meiner Kommunikationsschwierigkeiten waren meine Leistungen in der Schule unzureichend. Nur unter großen Schwierigkeiten konnte ich mir Zahlen und Namen merken, so dass ich während der Schulzeit zunehmend schlechtere Noten erhielt.
Mein Gedächtnis ist visuell ausgerichtet, so dass ich mich an Dinge eher im Hinblick auf ihre Beziehung zu Bildern und logische Zusammenhänge als an Tatsachen erinnern kann. Die meisten Menschen können jedoch während ihrer Ausbildung eine beträchtliche Menge von Tatsachen verinnerlichen. Meine eigene Methode, Tatsachen mit Hilfe visueller Assoziationen oder logischer Beziehungen zu erlernen, war jedoch viel schwerfälliger als das Vorgehen meiner Schulkameraden. Deshalb wurde die weiterführende Schule für mich zu einer echten Schinderei. Ich musste zum Erzielen identischer Ergebnisse wesentlich härter arbeiten als meine Mitschüler. Die dafür erforderliche Willenskraft und Entschlossenheit brachten mir dann aber einige Vorteile für mein Studium.
Mit dieser Darstellung zeichne ich allerdings ein übertrieben geschöntes Bild meiner Person. Tatsache ist, dass ich im Alter von 14 Jahren wegen Provokation eines Lehrers von der Schule verwiesen wurde. Dieser Verweis beruhte darauf, dass ich einige Streiks und Boykotts in der Schule organisiert hatte. Auf diesem Weg hätte ich ohne weiteres einer der Gefängnisinsassen werden können, die zu 65 Prozent ebenfalls mit Lernschwierigkeiten aufgewachsen sind.
Glücklicherweise wusste ich, dass meine Eltern mich liebten. Wir saßen bei den Mahlzeiten gemeinsam am Tisch und redeten miteinander, so dass ich gut formulieren mußte, wenn ich meinen Standpunkt vertreten wollte. Zudem hatten meine Eltern uns Kindern das Fernsehen verboten. Sie hielten eine Beriese lung mit bedürfnisloser Unterhaltung für die Entwicklung unseres Verstandes, unserer Fantasie und unserer Begabungen nicht für förderlich.
Mein Vater erhielt als Geistlicher häufi g Besuch von ehemaligen Sträfl ingen, nachdem sie aus dem Gefängnis entlassen worden waren. Sie hielten sich solange im Kreise unserer Familie auf, bis sie ein Gespür dafür entwickelten, wer sie eigentlich waren und dass sie nicht weniger galten als andere Menschen. Sie lernten dabei, sich als geschätzter Teil der Familie zu sehen und erlangten so ihre Selbstachtung zurück. Viele dieser ehemaligen Sträflinge gingen danach in eine hoffnungsvolle und lebensfrohe Zukunft«.
| Erscheint lt. Verlag | 1.1.2001 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Familie / Erziehung |
| Sachbuch/Ratgeber ► Gesundheit / Leben / Psychologie ► Psychologie | |
| Geisteswissenschaften ► Psychologie | |
| ISBN-10 | 3-935284-34-9 / 3935284349 |
| ISBN-13 | 978-3-935284-34-9 / 9783935284349 |
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