Made in Zschopau
Motorräder mit Herz
Seiten
2012
Chemnitzer Verlag und Druck
978-3-937025-86-5 (ISBN)
Chemnitzer Verlag und Druck
978-3-937025-86-5 (ISBN)
- Titel ist leider vergriffen;
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Motorräder aus Zschopau – das ist noch immer
ein Begriff, auch wenn inzwischen seit mehr als zwanzig
Jahren um den Fortbestand der Marke MZ gerungen wird.
Motorräder aus Zschopau haben die Stadt bekannt gemacht
– im vorigen Jahrhundert, als das Zschopauer Werk die
größte Motorradfabrik der Welt war, als Motorräder aus
Zschopau bei Straßenrennen und vor allem im Gelände in
der Weltspitze mitfuhren.
Darüber ist viel geschrieben worden – es gibt jedoch kaum
ein Buch über die Geschichte des Motorradbaus in Zschopau
und später im benachbarten Hohndorf nach der Wende 1989.
Fast über Nacht änderten sich damals die Voraussetzungen
für den Bau von Motorrädern. Unter den Bedingungen der
Marktwirtschaft wurde aus dem gefragten Gebrauchsgut
ein Luxusartikel, der nur noch in wesentlich geringeren
Stückzahlen abzusetzen war.
Hinzu kam der Sanierungs- und Investitionsstau im Motorradwerk
Zschopau, der über die DDR-Jahrzehnte gewachsen
war. Als das alte Motorradwerk im Dischautal stillgelegt
wurde, fanden sich neben blitzblanken, modernen Abteilungen,
denen die Liebe und die Sorgfalt der Kolleginnen und
Kollegen anzusehen war, mit der sie dort gearbeitet hatten,
auch Produktionsräume, die den Arbeits- und Umweltstandards
des ausgehenden 20. Jahrhunderts nicht mehr
entsprachen. Und dennoch: Tausende lebten von dem, mit
dem und durch den Motorradbau.
Mit Leidenschaft, Einfallsreichtum und Engagement kämpften
damals tausende Zschopauerinnen und Zschopauer um
den Fortbestand „ihres“ Motorradwerkes – manchmal mit
der und manchmal gegen die Politik. Dass die Geschichte
des Motorradbaus in Zschopau bis ins 21. Jahrhundert reicht,
ist denn auch das Verdienst vieler Menschen.
Ihnen setzt der Plauener René Zapf mit seinem Buch ein
Denkmal. Er beschreibt die Geschichte des Motorradbaus in
Zschopau und Hohndorf nach der Wende mit dem kundigen,
kritischen, liebevollen Blick des Fans, der MZ-Motorrädern
seit seiner Jugend verbunden ist. In unzähligen Gesprächen
mit Motorradbauern, Händlern, MZ-Fahrerinnen und MZFahrern
hat er die Geschichte des Motorradbaus in Zschopau
bis in die unmittelbare Gegenwart recherchiert. Detailverliebt
und mit technischem Sachverstand beschreibt er alle
Modelle, die seit 1989 die Produktionshallen in Zschopau
und Hohndorf verlassen haben – und er wagt sogar einen
Blick in die Zukunft. Auf dass Motor-Räder aus Zschopau
auch weiterhin ein Begriff bleiben.
ein Begriff, auch wenn inzwischen seit mehr als zwanzig
Jahren um den Fortbestand der Marke MZ gerungen wird.
Motorräder aus Zschopau haben die Stadt bekannt gemacht
– im vorigen Jahrhundert, als das Zschopauer Werk die
größte Motorradfabrik der Welt war, als Motorräder aus
Zschopau bei Straßenrennen und vor allem im Gelände in
der Weltspitze mitfuhren.
Darüber ist viel geschrieben worden – es gibt jedoch kaum
ein Buch über die Geschichte des Motorradbaus in Zschopau
und später im benachbarten Hohndorf nach der Wende 1989.
Fast über Nacht änderten sich damals die Voraussetzungen
für den Bau von Motorrädern. Unter den Bedingungen der
Marktwirtschaft wurde aus dem gefragten Gebrauchsgut
ein Luxusartikel, der nur noch in wesentlich geringeren
Stückzahlen abzusetzen war.
Hinzu kam der Sanierungs- und Investitionsstau im Motorradwerk
Zschopau, der über die DDR-Jahrzehnte gewachsen
war. Als das alte Motorradwerk im Dischautal stillgelegt
wurde, fanden sich neben blitzblanken, modernen Abteilungen,
denen die Liebe und die Sorgfalt der Kolleginnen und
Kollegen anzusehen war, mit der sie dort gearbeitet hatten,
auch Produktionsräume, die den Arbeits- und Umweltstandards
des ausgehenden 20. Jahrhunderts nicht mehr
entsprachen. Und dennoch: Tausende lebten von dem, mit
dem und durch den Motorradbau.
Mit Leidenschaft, Einfallsreichtum und Engagement kämpften
damals tausende Zschopauerinnen und Zschopauer um
den Fortbestand „ihres“ Motorradwerkes – manchmal mit
der und manchmal gegen die Politik. Dass die Geschichte
des Motorradbaus in Zschopau bis ins 21. Jahrhundert reicht,
ist denn auch das Verdienst vieler Menschen.
Ihnen setzt der Plauener René Zapf mit seinem Buch ein
Denkmal. Er beschreibt die Geschichte des Motorradbaus in
Zschopau und Hohndorf nach der Wende mit dem kundigen,
kritischen, liebevollen Blick des Fans, der MZ-Motorrädern
seit seiner Jugend verbunden ist. In unzähligen Gesprächen
mit Motorradbauern, Händlern, MZ-Fahrerinnen und MZFahrern
hat er die Geschichte des Motorradbaus in Zschopau
bis in die unmittelbare Gegenwart recherchiert. Detailverliebt
und mit technischem Sachverstand beschreibt er alle
Modelle, die seit 1989 die Produktionshallen in Zschopau
und Hohndorf verlassen haben – und er wagt sogar einen
Blick in die Zukunft. Auf dass Motor-Räder aus Zschopau
auch weiterhin ein Begriff bleiben.
| Zusatzinfo | viele Fotos |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Maße | 245 x 220 mm |
| Gewicht | 935 g |
| Einbandart | gebunden |
| Themenwelt | Literatur |
| Sachbuch/Ratgeber ► Natur / Technik ► Fahrzeuge / Flugzeuge / Schiffe | |
| Technik ► Fahrzeugbau / Schiffbau | |
| Schlagworte | Motorrad • Motorradbau • MZ • Sachsen • Zschopau • Zschopauer Motorenwerke |
| ISBN-10 | 3-937025-86-3 / 3937025863 |
| ISBN-13 | 978-3-937025-86-5 / 9783937025865 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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