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Reset

Wie wir anders leben, arbeiten und eine neue Ära des Wohlstands begründen werden

(Autor)

Buch | Hardcover
248 Seiten
2010
Campus (Verlag)
978-3-593-39125-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Reset - Richard Florida
CHF 30,80 inkl. MwSt
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Wie wir leben werden
Vom Autor des internationalen Bestsellers The Rise of the Creative Class
Die Kreativen sind der Wirtschaftsmotor der Zukunft. Sie sind der Rohstoff, auf den die neue Wirtschaftsordnung nach der Krise setzen muss. Für allgemeinen, dauerhaften Wohlstand müssen wir jetzt handeln und das kreative Potenzial unserer Gesellschaft aktivieren.
Vom Autor des internationalen Bestsellers The Rise of the Creative Class

Die Kreativen sind der Wirtschaftsmotor der Zukunft. Sie sind der Rohstoff, auf den die neue Wirtschaftsordnung nach der Krise setzen muss. Für allgemeinen, dauerhaften Wohlstand müssen wir jetzt handeln und das kreative Potenzial unserer Gesellschaft aktivieren.

Richard Florida, Jahrgang 1957, ist ein bedeutender US-amerikanischer Ökonom und international bekannter Intellektueller. Als der weltweit einflussreichste Experte in Sachen Wirtschaftsgeografie ist er ein gefragter Redner und Berater. Florida ist Autor mehrerer Bücher, darunter "The Rise of the Creative Class" (2003), schreibt regelmäßig u. a. für Atlantic Monthly, The Economist, Harvard Business Review und lehrt an der Universität Toronto.

Inhalt
Vorwort für die deutsche Ausgabe 9
Einleitung 13
Teil I: Vergangenheit als Prolog
?1.Der große Reset 17
?2.Die großen Vorgänger 24
?3.Stadtentwicklung als Innovation 33
?4.Das Jahrzehnt der größten technischen Fortschritte 40
?5.Die Stunde der Vorstadt 46
?6.Raumlösungen 54
?7.Die Fäden entwirren 58
Teil II: Die Umgestaltung der Wirtschaftslandschaft
?8.Die Hauptstadt des Kapitals 67
?9.Ablösung an der Spitze? 74
10.Der FIRE-Sektor 81
11.Der Boom der Behördenstädte 87
12.Leben und Sterben alter Industriestädte 92
13.Nordlicht 110
14.Sonnenuntergang über dem Sunbelt 115
Teil III: Eine neue Lebensweise
15.Die Reset-Ökonomie 129
16.Eine gute Jobmaschine 141
17.Die neue Normalität 156
18.Die große Umsiedlung 170
19.Groß, schnell und grün 181
20.Die eigene Geschwindigkeit 186
21.Wie ein geölter Blitz 195
22.Ein Traum zur Miete 203
23.Der Zeitpunkt für den Reset 213
Danksagung 221
Anmerkungen 224

Die Krise als Impuls zum Neustart "Endlich ein positiver Denkanstoß: Der US-Ökonom Richard Florida verbreitet in seinem Buch keine Untergangsstimmung, sondern beschreibt die Chancen für ein neues Wirtschaftssystem ... Spannend zu lesen und ohne mit Zahlen und Statistiken zu erschlagen." (Handelsblatt, 03.09.2010) Gesellschaft auf Neustart "Florida, der Prophet der kreativen Klasse, beschreibt die Vitalität, mit der die großen Finanzzentren wie New York oder London der Krise trotzen, indem sie sich auf die Vielfalt ihrer Wirtschaftszweige besinnen, auf ihre Fähigkeit, die besten Köpfe aus einem breiten Spektrum von Fachgebieten anzuziehen." (Wirtschaftswoche, 06.09.2010) Anders wirtschaften "Sympathisch: Mehr Wohlstand heißt laut Florida nicht unbedingt mehr Geld, sondern auch mehr Zeit für sich sowie Freunde und Familie." (Oberösterreichische Nachrichten, 12.11.2010) Kreative Wirtschaft in Megaregionen "Ein Buch, das Aufmerksamkeit verdient." (Süddeutsche Zeitung, 05.02.2011)

Vorwort für die deutsche Ausgabe
Mit der industriellen Revolution veränderte sich die Gesellschaft in allen Regionen Europas grundlegend, auch in Deutschland. Die Arbeit der Bauern und Handwerker, die jeden Entstehungsschritt ihres Produkts begleitet und verantwortet hatten, verlor an Bedeu-tung, und an ihre Stelle trat die industrielle Fertigung durch den Arbeiter. In den Fabriken der großen Städte arbeiteten die Men-schen nun in einem Prozess, der die Herstellung der Güter in viele einzelne Schritte zerlegt und auf Fließbänder verlagert hatte. Die zunehmende Produktivität verhalf der gesamten Bevölkerung über die Jahrzehnte zu mehr Wohlstand.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erfüllte sich gerade auch in Deutschland der Traum vom Wirtschaftswunder. Die eigenen vier Wände ließen sich mit Gebrauchsgütern aller Art füllen, vor der Tür stand das eigene Auto. Den Kindern ermöglichte man eine Ausbil-dung, mit der sie es später einmal sogar noch besser haben sollten als man selbst.
Heute ist unsere Gesellschaft erneut in einer Umbruchphase. Wir haben das industrielle Zeitalter ein für alle Mal hinter uns gelassen und stehen an der Schwelle zu einem völlig neuen Wirtschaftssys-tem, dem der "kreativen Wirtschaft". Die gegenwärtige Weltwirt-schaftskrise hat diesen Umbruch zusätzlich beschleunigt. In der neuen Wirtschaftsordnung sind nicht mehr länger Kapital und Ar-beit die Motoren der Wirtschaft, sondern Kreativität. Die hochkrea-tiven und kreativen Berufe vom Designer bis zum Informatiker, vom Ingenieur bis zum Wissenschaftler drängen die Produktions- und Dienstleistungsberufe in den Hintergrund. Dabei ist Kreativität nicht den Künstlern und einigen wenigen vorbehalten, sondern eine Fähigkeit aller Menschen, die sie bei ihrer beruflichen Tätigkeit entfalten können. Die gerne beschworene Wissensgesellschaft ist nur dann wirtschaftlich erfolgreich, wenn das im Überfluss vorhan-dene Wissen in Geschäftsideen umgewandelt und ökonomisch genutzt wird. Nur mit Innovationen, die genau diese Kreativität hervorbringt, mit dem Schaffen von neuen Produkten, neuen Ver-fahren, neuen Märkten und Organisationsformen werden wir einen Weg aus der Krise finden und einen neuen Aufschwung erleben.
Die drei entscheidenden Faktoren der kreativen Wirtschaft sind Talent, Technologie und Toleranz. Wie auch in den USA vertrauen die Deutschen dabei bislang zu sehr auf die Technologie und die damit verbundenen Errungenschaften. Technologie ist jedoch kein Allheilmittel. Weder der Technologie noch der protestantischen Arbeitsethik verdanken die USA ihre Position als globale Wirt-schaftsmacht, sondern der Tatsache, dass Amerika es geschafft hat, talentierte und kreative Menschen aus aller Welt anzuziehen. Was das angeht, hat Deutschland noch einiges vor sich.
Allerdings haben die Deutschen den USA auf dem Weg zur Krea-tivwirtschaft auch einiges voraus, und das ist Toleranz, jedenfalls in bestimmten Städten und Regionen. Damit meine ich die Offenheit gegenüber Vielfalt, alternativen Lebensstilen und zeitgenössischen Werten wie Meinungsfreiheit, Forscherdrang, Experimentiergeist und Entfaltungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen.
Wegen ihrer Klassengesellschaft sind die USA gar nicht in der Lage, die Kreativität jedes Einzelnen gesamtgesellschaftlich zu nutzen. Städte in Kanada, Skandinavien, aber eben auch in Deutschland haben dabei viel bessere Chancen. Denn künftig werden nicht nur Firmen wie Porsche, Siemens und BMW in globa-lem Wettbewerb mit beispielsweise Toyota oder Sony stehen, son-dern Städte wie Hamburg, Berlin oder München ebenso miteinan-der konkurrieren wie mit Barcelona, Toronto, London, New York oder Stockholm. Und in allererster Linie ist dies ein Konkurrieren um Talente. Bei diesen Talenten wird künftig die wirtschaftliche Wertschöpfung liegen.
In Deutschland gibt es im Wesentlichen zwei Arten von kreativen Zentren. Zum einen die Metropolregionen wie Hamburg oder Mün-chen, zum anderen Berlin - die S

Erscheint lt. Verlag 9.8.2010
Übersetzer Ulrike Bischoff
Sprache deutsch
Original-Titel The Great Reset. How New Ways of Living and Working Drive Post-Crash Prosperity
Maße 140 x 215 mm
Gewicht 480 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft Wirtschaft
Schlagworte Aufschwung • Depression • Dienstleistungsgesellschaft • Finanzkrise • Gesellschaft • Globalisierung • Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Wirtschaft/A • Humangeografie • Informationsgesellschaft • Kreative Klasse • Ökonomie • Psychologie • Rezession • Sozialwissenschaft • Soziologie • Sozio-Ökonomie • Wirtschaft • Wirtschaftsgeografie • Wohlstandsgesellschaft • Wohlstandsgesellschaft / Überflußgesellschaft
ISBN-10 3-593-39125-2 / 3593391252
ISBN-13 978-3-593-39125-0 / 9783593391250
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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