Auf Irrfahrt
Sieben kanadische Frauen unterwegs im »Dritten Reich«
Seiten
2009
Links, Ch (Verlag)
978-3-86153-545-4 (ISBN)
Links, Ch (Verlag)
978-3-86153-545-4 (ISBN)
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Sie wollten ans Kap der Guten Hoffnung - und landeten im Herzen Hitler-Deutschlands.
Im April 1941 werden sieben kanadische Frauen zu Kriegsgefangenen, als sie auf der ägyptischen Zamzam den Atlantik überqueren wollen und ihr Schiff von einem deutschen Kaperkreuzer versenkt wird. Man bringt sie nach Frankreich, von wo eine Odyssee durch verschiedene deutsche Internierungslager beginnt. Schließlich finden sich die Frauen in Berlin wieder, mitten im Herzen Nazi-Deutschlands, wo sie versuchen, ihr Leben zu organisieren. Sie knüpfen Kontakte mit Journalisten und Diplomaten, mit Angehörigen des Roten Kreuzes, mit einem älteren jüdischen Professor und selbst mit dem NS-Propagandisten P. G. Wodehouse. Sie leben unter den Kriegsbedingungen wie die Berliner Bevölkerung und bleiben doch als "feindliche Ausländerinnen" Außenseiter eine Sonderstellung, die ungewöhnliche Einblicke in den Kriegsalltag der Reichshauptstadt ermöglicht. Erst im Juni 1942 gelangen die sieben Frauen im Zuge eines Gefangenaustausches in ihre Heimat zurück. Carolyn Gossage erzählt anhand von Tagebüchern und Berichten der Zamzam-Passagiere diese bizarre, aber in jedem Detail belegte Geschichte.
Im April 1941 werden sieben kanadische Frauen zu Kriegsgefangenen, als sie auf der ägyptischen Zamzam den Atlantik überqueren wollen und ihr Schiff von einem deutschen Kaperkreuzer versenkt wird. Man bringt sie nach Frankreich, von wo eine Odyssee durch verschiedene deutsche Internierungslager beginnt. Schließlich finden sich die Frauen in Berlin wieder, mitten im Herzen Nazi-Deutschlands, wo sie versuchen, ihr Leben zu organisieren. Sie knüpfen Kontakte mit Journalisten und Diplomaten, mit Angehörigen des Roten Kreuzes, mit einem älteren jüdischen Professor und selbst mit dem NS-Propagandisten P. G. Wodehouse. Sie leben unter den Kriegsbedingungen wie die Berliner Bevölkerung und bleiben doch als "feindliche Ausländerinnen" Außenseiter eine Sonderstellung, die ungewöhnliche Einblicke in den Kriegsalltag der Reichshauptstadt ermöglicht. Erst im Juni 1942 gelangen die sieben Frauen im Zuge eines Gefangenaustausches in ihre Heimat zurück. Carolyn Gossage erzählt anhand von Tagebüchern und Berichten der Zamzam-Passagiere diese bizarre, aber in jedem Detail belegte Geschichte.
Carolyn Gossage: Jahrgang 1933, geboren und aufgewachsen in Toronto; nach einem Französisch- und Germanistikstudium verbrachte sie ein Jahr in Paris an der Sorbonne, bevor sie nach Kanada zurückkehrte; unterrichtete dort Englisch und Geschichte an der Nationalen Ballettschule; ab 1990 begann sie für verschiedene Filmproduktionen zu arbeiten. Zahlreiche Publikationen, u. a. »Greatcoats & Glamour Boots. Canadian Women in Uniform 1939 – 45« und, zusammen mit Stanislaw Chojnacki, »Ethiopian Icons«.
| Erscheint lt. Verlag | 10.9.2009 |
|---|---|
| Übersetzer | Britta Grell |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 135 x 210 mm |
| Gewicht | 415 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► 20. Jahrhundert bis 1945 |
| Schlagworte | Berlin, Geschichte; Berichte/Erinnerungen • Berlin, Geschichte; Militär-/Kriegs-Geschichte • Drittes Reich / 3. Reich; Berichte/Erinnerungen • Drittes Reich / 3. Reich; Militär-/Kriegs-Geschichte • Drittes Reich; Berichte/Erinnerungen • Drittes Reich; Militär-/Kriegs-Geschichte • Kriegsgefangenschaft (2. Weltkrieg); Berichte/Erinnerungen |
| ISBN-10 | 3-86153-545-9 / 3861535459 |
| ISBN-13 | 978-3-86153-545-4 / 9783861535454 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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