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Themenkompass 2009 Pandemie -

Themenkompass 2009 Pandemie

Buch | Softcover
32 Seiten
2009
FAZ-Institut (Verlag)
978-3-89981-779-9 (ISBN)
CHF 104,95 inkl. MwSt
  • Titel ist leider vergriffen;
    keine Neuauflage
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Im Februar dieses Jahres warnte der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation in Peking Hans Troedsson davor, dass die Gefahr einer Grippepandemie durch die Vogelgrippe nicht unterschätzt werden dürfte. Insbesondere in China ist das Virus weit verbreitet, und Infektionen von Menschen werden aus dem ganzen Land gemeldet. Aufzeichnungen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgehen, zeigen: alle 10 bis 50 Jahre treten weltweite Pandemien durch Grippeviren auf, die letzte große Pandemie liegt bereits 40 Jahre zurück.Eine Grippepandemie wird auch vor Deutschland nicht haltmachen und alle Lebensbereiche betreffen. Der Staat muss dafür sorgen, dass das öffentliche Leben und die Infrastruktur nicht zum Erliegen kommen. Der Katastrophenschutz ist Sache der Bundesländer, die mittlerweile alle eigene Pandemiepläne entwickelt haben. Auch auf kommunaler Ebene sind vielerorts die Vorbereitungen angelaufen. Die Aufrechterhaltung des Personennahverkehrs, der Wasser- und Energieversorgung sowie der öffentlichen Sicherheit sind hier Handlungsschwerpunkte.Doch die öffentliche Pandemievorsorge entbindet Unternehmen nicht davon, sich selbst auf den Krisenfall vorzubereiten. Unternehmenseigene Notfallpläne und Maßnahmenkataloge helfen, die Produktion im Krisenfall aufrechtzuerhalten und den Mitarbeitern den größtmöglichen Gesundheitsschutz zu bieten. Die Identifizierung kritischer Funktionen und Bereiche sowie deren besonderer Schutz z.B. durch die Bevorratung von Neuraminidasehemmern, eine gut geplante und gesicherte Krisenkommunikation und das Einbinden von Zulieferern und Schlüsselkunden sind hier zentrale Punkte. Dadurch lässt sich der wirtschaftliche Schaden für die Unternehmen begrenzen. Doch sind die deutschen Unternehmen schon ausreichend auf eine Grippepandemie vorbereitet? Haben Sie genügend Maßnahmen getroffen, damit ihre Existenz im Krisenfall nicht bedroht ist? Wir haben 100 Topentscheider aus deutschen Unternehmen zu ihren Vorbereitungen auf den Fall einer Influenzapandemie befragt. Außerdem stellen Ihnen in unseren Best-Practice-Beiträgen der Energieversorger E.ON, das Polizeipräsidium Stuttgart und die Stadt Frankfurt ihre Pandemievorsorge vor. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Thorsten Hofmann ist geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensberatung Advice Partners und Leiter des Instituts für Krisenmanagement der Steinbeis-Hochschule Berlin. Er verfügt über langjährige Erfahrungen im nationalen und internationalen Krisenmanagement und in der Politikberatung.

Im Februar dieses Jahres warnte der Vertreter der Weltgesundheitsorganisation in Peking Hans Troedsson davor, dass die Gefahr einer Grippepandemie durch die Vogelgrippe nicht unterschätzt werden dürfte. Insbesondere in China ist das Virus weit verbreitet, und Infektionen von Menschen werden aus dem ganzen Land gemeldet. Aufzeichnungen, die bis ins 16. Jahrhundert zurückgehen, zeigen: alle 10 bis 50 Jahre treten weltweite Pandemien durch Grippeviren auf, die letzte große Pandemie liegt bereits 40 Jahre zurück.Eine Grippepandemie wird auch vor Deutschland nicht haltmachen und alle Lebensbereiche betreffen. Der Staat muss dafür sorgen, dass das öffentliche Leben und die Infrastruktur nicht zum Erliegen kommen. Der Katastrophenschutz ist Sache der Bundesländer, die mittlerweile alle eigene Pandemiepläne entwickelt haben. Auch auf kommunaler Ebene sind vielerorts die Vorbereitungen angelaufen. Die Aufrechterhaltung des Personennahverkehrs, der Wasser- und Energieversorgung sowie der öffentlichen Sicherheit sind hier Handlungsschwerpunkte.Doch die öffentliche Pandemievorsorge entbindet Unternehmen nicht davon, sich selbst auf den Krisenfall vorzubereiten. Unternehmenseigene Notfallpläne und Maßnahmenkataloge helfen, die Produktion im Krisenfall aufrechtzuerhalten und den Mitarbeitern den größtmöglichen Gesundheitsschutz zu bieten. Die Identifizierung kritischer Funktionen und Bereiche sowie deren besonderer Schutz z.B. durch die Bevorratung von Neuraminidasehemmern, eine gut geplante und gesicherte Krisenkommunikation und das Einbinden von Zulieferern und Schlüsselkunden sind hier zentrale Punkte. Dadurch lässt sich der wirtschaftliche Schaden für die Unternehmen begrenzen. Doch sind die deutschen Unternehmen schon ausreichend auf eine Grippepandemie vorbereitet? Haben Sie genügend Maßnahmen getroffen, damit ihre Existenz im Krisenfall nicht bedroht ist? Wir haben 100 Topentscheider aus deutschen Unternehmen zu ihren Vorbereitungen auf den Fall einer Influenzapandemie befragt. Außerdem stellen Ihnen in unseren Best-Practice-Beiträgen der Energieversorger E.ON, das Polizeipräsidium Stuttgart und die Stadt Frankfurt ihre Pandemievorsorge vor. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Erscheint lt. Verlag 26.5.2010
Co-Autor Jacqueline Preußer, Wilhelm Alms, Thorsten Hofmann
Sprache deutsch
Gewicht 155 g
Einbandart geheftet
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Beruf / Finanzen / Recht / Wirtschaft Wirtschaft
Schlagworte Business-Continuity-Management • Grippe • Grippe / Influenza • Hardcover, Softcover / Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Volkswirtsch • Influenza • Krisenmanagement • Pandemie • WHO
ISBN-10 3-89981-779-6 / 3899817796
ISBN-13 978-3-89981-779-9 / 9783899817799
Zustand Neuware
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