Reise Know-How CityTrip Toulouse (eBook)
144 Seiten
Reise Know-How Verlag Peter Rump
978-3-8317-5376-5 (ISBN)
Petra Sparrer verlor bereits während ihres Romanistikstudiums ihr Herz an Frankreich. Sie verbrachte ein Semester in Paris und drei Monate in Montpellier. Mit einem Journalisten-Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks lernte sie die Tageszeitung 'Var Matin' mit Sitz in Toulon von innen kennen. Toulouse entdeckte sie auf ihren vielen Reisen nach Frankreich und fühlte sich in der rosafarbenen Stadt voller Flair auf Anhieb wohl. Für den Reise Know-How Verlag schrieb sie u. a. den 'CityTrip Lyon' und den 'InselTrip La Réunion'. Petra Sparrer ist als Journalistin, Reisebuchautorin, Verlagslektorin und Übersetzerin im eigenen Redaktionsbüro in Köln tätig. Für die Unterstützung bei den Recherchen für dieses Buch bedankt sie sich bei Monika Fritsch und Thomas Schmidt von Atout France, beim Office de Tourisme in Toulouse und beim CRT (Comité Regional du Tourisme Occitanie) in Toulouse.
Petra Sparrer verlor bereits während ihres Romanistikstudiums ihr Herz an Frankreich. Sie verbrachte ein Semester in Paris und drei Monate in Montpellier. Mit einem Journalisten-Stipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks lernte sie die Tageszeitung "Var Matin" mit Sitz in Toulon von innen kennen. Toulouse entdeckte sie auf ihren vielen Reisen nach Frankreich und fühlte sich in der rosafarbenen Stadt voller Flair auf Anhieb wohl. Für den Reise Know-How Verlag schrieb sie u. a. den "CityTrip Lyon" und den "InselTrip La Réunion". Petra Sparrer ist als Journalistin, Reisebuchautorin, Verlagslektorin und Übersetzerin im eigenen Redaktionsbüro in Köln tätig. Für die Unterstützung bei den Recherchen für dieses Buch bedankt sie sich bei Monika Fritsch und Thomas Schmidt von Atout France, beim Office de Tourisme in Toulouse und beim CRT (Comité Regional du Tourisme Occitanie) in Toulouse.
Toulouse erleben
Toulouse für Kunst- und Museumsfreunde
Immer noch warten alle gespannt auf die Wiedereröffnung des Musée des Augustins, einem Highlight für Liebhaber von Kunst und Bildhauerei in einem einstigen Augustinerkloster. Wer alte Meister liebt, darf sich die Sammlung der Fondation Bemberg im Hôtel d’Assézat nicht entgehen lassen, dem Stadtpalais eines Pastelhändlers aus dem 16. Jh.
Ihren Tempel der zeitgenössischen Kunst, Les Abattoirs, hat die Stadt in einem umgebauten Schlachthof am linken Garonne-Ufer untergebracht. Toulouser Maler entdeckt man in den Sälen des Capitole sowie in kleineren Museen wie dem Musée du Vieux-Toulouse. Das Musée Paul-Dupuy zeigt Kunstdrucke bedeutender Maler. Doch die Stadt der Luft- und Raumfahrt hat noch mehr Aufregendes zu bieten: Spaceshuttle und Astronautenanzüge in der Cité de l’Espace, legendäre Flugzeugmodelle im Hangar des Museums Aeroscopia und die Airbus-Fertigungshalle.
In Montaudran, wo Saint-Exupéry einst zu seinen Postflügen startete, faszinieren das Museum L’Envol des Pionniers, in dem Luftfahrtgeschichte theatralisch in Szene gesetzt wird, und die Halle de la Maschine der legendären Compagnie de la Machine aus Nantes.
Eine rege Galeristenszene bietet Toulouse insbesondere in St-Aubin und im Quartier des Antiquaires.
Museen
{20} [D5] Fondation Bemberg/Hôtel d’Assézat. In der Stadtvilla im Stil der Renaissance werden der Reichtum und der Geltungsdrang der Toulouser Pastelhändler im 16. Jh. veranschaulicht. Heute zeigt hier zudem die Stiftung Bemberg eine höchst sehenswerte Gemälde-, Skulpturen- und Kunstsammlung (–>).
> Halle de la Machine. In der Ausstellung im Viertel Toulouse Aerospace {30} können Besucher riesige Tiermaschinen bestauen.
{27} [ei] La Cité de l’Espace. In der Cité de l’Espace („Weltraumstadt“) kann man seinen Wissensdurst über das All, die Lichtgeschwindigkeit und die Weltraumtechnik stillen. Mindestens einen halben Tag, wenn nicht einen ganzen, braucht man für den Besuch und es lohnt sich, vorab eine deutsche Führung zu reservieren und sich online über Veranstaltungen der Cité zu informieren (–>).
> L’Envol des Pionniers. In dem Museum der Luftfahrtgeschichte (im Viertel Toulouse Aerospace {30}) können Besucher bei einer spannenden Führung in die Zeit von Antoine de Saint-Exupéry und der ersten Postflüge bis Argentinien eintauchen.
{16} [A5] Les Abattoirs. Die Architektur des Museums für zeitgenössische Kunst am linken Garonne-Ufer erinnert eher an eine Kathedrale als daran, dass hier früher der Schlachthof untergebracht war.
{29} [af] Let’s Visit Airbus. Bei einer Führung fährt man mit einem Bus über das Gelände und kann in der Endfertigungshalle beim Montieren zuschauen. Führungen (auf Englisch oder Französisch) rechtzeitig online reservieren (–>)!
{18} [D5] Maison de l’Occitanie. Wechselausstellungen, Sprachkurse und Workshops zur okzitanischen Sprache und Kultur in einem sehenswerten Stadtpalais.
{28} [af] Musée Aeroscopia. Wie wird ein Flugzeug gebaut? Wie fliegt man es? Wer waren die Pioniere der Luftfahrt? Welche Berufe gibt es rund ums Fliegen? Die Ausstellung informiert über alles rund um die Fliegerei und zeigt 30 historische Flugzeugmodelle in einem Hangar neben der Airbus-Endfertigung (–>).
<21> [di] Musée de la Résistance et de la Déportation, 52 Allée des Demoiselles, Metro A Esquirol oder Bus 10 bis Demouilles, Tel. 0561148040, http://musee-resistance.haute-garonne.fr, Di–Sa 10–18 Uhr, Eintritt frei. Das moderne, multimediale Museumskonzept spricht auch eine jüngere Klientel an, für die der Zweite Weltkrieg in weiter Ferne liegt. Die Dauerausstellung dreht sich um die regionale Geschichte der Widerstandsbewegung gegen die Besatzungsmacht der Nazis und die Judenverfolgung. Es geht um Erinnerung und um Menschenschicksale in der Zeit zwischen 1940 und 1945. Zudem sind Sonderausstellungen zu sehen, unter anderem rund um Vichy-Regime und Retirada, dem Exil von Millionen spanischer Flüchtlinge nach dem Beginn des Spanischen Bürgerkriegs 1936.
{19} [E5] Musée des Augustins. Das Museum für Schöne Künste im ehemaligen Augustinerkloster besitzt eine einzigartige Skulpturensammlung und um die 2000 Gemälde europäischer Meister vom Mittelalter bis zum 20. Jh. Es wird derzeit restauriert und umgebaut (–>).
> Musée des Instruments de la Médecine des Hôpitaux de Toulouse, im Hôtel-Dieu St-Jacques {14}. Die rund 2000 Exponate des „Museums der medizinischen Geräte“ stammen aus der Sammlung eines Arztes (–>).
> Musée d’Histoire de la Médecine de Toulouse, im Hôtel-Dieu St-Jacques {14}. Das Museum der Medizingeschichte ist vor allem für Mediziner interressant, aber auch wenn man die Säle des zum Weltkulturerbe der UNESCO zählenden Hôtel-Dieu betrachten möchte (–>).
{17} [D4] Musée du Vieux-Toulouse. Die Sammlung und das Haus mit Turm sind sehenswert. Zu entdecken gibt es römische und spätere Bildhauerei, historische Stadtansichten auf Lithografien und Gemälden lokaler Künstler.
{26} [di] Musée Georges-Labit. Der Sammler und Archäologe Georges Labit ließ sich eine maurisch inspirierte Villa bauen. Im Garten stehen noch viele asiatische Pflanzen, die er wie auch viele der Exponate von seinen Reisen mitbrachte, u. a. wunderschöne asiatische Skulpuren. Das Museum ist wegen Renovierung bis mindestens 2026 geschlossen (–>).
{24} [E6] Musée Paul-Dupuy. Das Museum für Angewandte und Grafische Kunst in einem typischen Patrizierhaus geht auf die Sammlung eines privaten Kunstliebhabers zurück, gehört aber heute der Stadt. Die Uhrensammlung und die Zeichnungen vieler berühmter Maler zählen zu den Highlights.
<22> [D3] Musée St-Raymond, Pl. St-Sernin, Tel. 0561223144, https://saintraymond.toulouse.fr, Di–So 10–18 Uhr, Eintritt 12/8 € mit Wechselausstellung, jeden 1. So des Monats frei, unter 18 Jahren frei, Audioguide kostenlos. Das archäologische Museum der Stadt integriert im Untergeschoss Grabungen aus dem 4. und 5. Jh. Der Garten mit Café lädt bei schönem Wetter zum Erholen und Erfrischen ein. Im 2. Stock sind Amphoren, Goldschmuck, Münzen, Kämme, römische Kapitelle, Öllampen und Mosaike aus der Zeit der antiken Stadt Tolosa ausgestellt, ebenso das Modell eines römischen Tempels, dessen Überreste Archäologen unter der Place Esquirol fanden. Die seltenen Büsten römischer Herrscher wurden 1844 in Beziers gefunden. In der 1. Etage sind Marmorskulpturen aus einer römischen Villa in Chiragan bei Martres-Tolosane zu sehen. Auch die Reliefs mit den ausdrucksvollen Figuren, die angestrengte Gesichter machen und ihre Muskeln spielen lassen, weil sie wahre Herkulesarbeiten leisten, stammen aus dieser Villa.
{25} [E7] Muséum de Toulouse. Mensch, Natur und Umwelt stehen im Zentrum der Ausstellung des Toulouser Naturwissenschaftsmuseums, zu dem auch ein botanischer Garten mit tropischen Gewächshäusern und vielen Pflanzenarten der Pyrenäenregion gehören. Veilchen und Pastel sind im Garten ebenfalls vertreten. Eine tolle Adresse für Familien (keine Beschriftung auf Deutsch) mit angrenzendem Park.
<23> [F7] Quai des Savoirs, 39 Allée Jules Guesde, Metro B Carmes, Tram 1 oder 2 bis Palais de Justice, Tel. 0567738484, www.quaidessavoirs.fr, Di–So 10–18 Uhr, 9/5 €, Kinder 2–7 Jahre 3 €. Im Erdgeschoss des Universitätsgebäudes sind große Ausstellungen rund um Technik, Wissenschaft und Industrie zu sehen. Der Quai des Savoirs hat ein Café und veranstaltet z. B. das Fest der Wissenschaft, Futurapolis, die europäische Nacht der Forschung und ein Lichterfest mit bunten Projektionen auf der Fassade.
> Terre de Pastel. Mit einem Video und einer Vorführung lernt man bei Sandrine Banessy und ihrem Team im Vorort Labège alles über die Pastellpflanze und ihre Eigenschaften, die Toulouse Reichtum und Schönheit brachte und heute auch in der Kosmetik und beim Textildruck Glamour verströmt. Angeschlossen ist ein Spa, in dem für die Anwendungen Produkte auf der Basis von Pastell eingesetzt werden
Bei Kindern hochbeliebt: die Spinne Ariadne, treue Begleiterin des Minotaurus in der Halle de la Machine (093to-ot©G. Bovilan)
Kunstgalerien
Über aktuelle Events, Ausstellungen, Festivals und Galerien informiert die Website des Netzwerks PinkPong (www.pinkpong.fr, auf Französisch). Einige Galerien sind nicht nur bei Vernissagen angenehme Orte der Begegnung.
<24> [C5] Institut supérieur des arts de Toulouse, 5 Quai de la Daurade, Tel. 0531471211, www.isdat.fr, Mo–Fr 8–20 Uhr (bei Ausstellungen). Das Institut für Schöne Künste, Musik, Tanz und Grafikdesign veranstaltet hier und an weiteren Orten Ausstellungen, Installationen und...
| Erscheint lt. Verlag | 10.2.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | CityTrip |
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Reisen ► Reiseführer ► Europa |
| Schlagworte | 2025 • City-Trip • Frankreich • Guide • Kurztrip • Reiseführer • Städtetrip • Stadtführer • Stadtplan • Südfrankreich • Toulouse |
| ISBN-10 | 3-8317-5376-8 / 3831753768 |
| ISBN-13 | 978-3-8317-5376-5 / 9783831753765 |
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