Algorithmische Kollusion auf hybriden Handelsplattformen
Seiten
2026
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-170564-9 (ISBN)
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Inwiefern setzt die Doppelrolle von Hybridplattformen wettbewerbliche Fehlanreize und auf welche Weise werden sie durch Algorithmen verstärkt? Svenja Huemer prüft, ob das EU-Kartellrecht die Schadenszenarien der impliziten Kollusion und des Market Tipping angemessen erfasst, und bewertet Compliance-Ansätze sowie die Digital- und Datenregulierung.
Wie bedingen sich wettbewerbsbeschränkende Auswirkungen von hybriden Handelsplattformen und algorithmischer Kollusion gegenseitig? Bietet das klassische EU-Kartellrecht einen hinreichenden Schutz? Svenja Huemer zeigt anhand ihrer Analyse, wie Plattformen in ihrer Doppelrolle als Intermediär und Marktteilnehmer Effizienz schaffen, zugleich aber Informationsasymmetrien und Fehlanreize nutzen können. Sie arbeitet heraus, wie der Algorithmeneinsatz dies noch weiter verstärkt. Im Mittelpunkt stehen zwei Schadensszenarien: die Kombination plattform- und algorithmeninduzierter impliziter Kollusion sowie Market Tipping durch Daten- und Netzwerkeffekte. Die Schutzwirkung des EU-Kartellrechts de lege lata - mit Art. 101 AEUV und den diesen flankierenden Horizontalleitlinien, Vertikal-GVO und Vertikalleitlinien - erachtet die Autorin als unzureichend. Auch die Prüfung von außerhalb des Kartellrechts liegenden Compliance-Ansätzen sowie der neueren EU-Digital- und Datenregulierung ergibt nur einen unwesentlichen Mehrwert. Letztlich wird die Wiederbelebung des New Competition Tool als ausgewogener Ansatz identifiziert, um beiden Schadensszenarien zu begegnen. Die Autorin liefert mit ihrer Untersuchung einen klaren Bezugsrahmen für die Beurteilung von Wettbewerbsbeschränkungen im Kontext von Hybridplattformen und Algorithmeneinsatz. Sie ordnet Risiken ein, legt Schutzlücken offen und zeigt Wege zu einer technologieoffenen, praxisgerechten Modernisierung des EU-Kartellrechts, welche die wirtschaftlichen Erfordernisse unternehmerischen Handelns und den Schutz der Marktgegenseite in einen Ausgleich bringt.
Wie bedingen sich wettbewerbsbeschränkende Auswirkungen von hybriden Handelsplattformen und algorithmischer Kollusion gegenseitig? Bietet das klassische EU-Kartellrecht einen hinreichenden Schutz? Svenja Huemer zeigt anhand ihrer Analyse, wie Plattformen in ihrer Doppelrolle als Intermediär und Marktteilnehmer Effizienz schaffen, zugleich aber Informationsasymmetrien und Fehlanreize nutzen können. Sie arbeitet heraus, wie der Algorithmeneinsatz dies noch weiter verstärkt. Im Mittelpunkt stehen zwei Schadensszenarien: die Kombination plattform- und algorithmeninduzierter impliziter Kollusion sowie Market Tipping durch Daten- und Netzwerkeffekte. Die Schutzwirkung des EU-Kartellrechts de lege lata - mit Art. 101 AEUV und den diesen flankierenden Horizontalleitlinien, Vertikal-GVO und Vertikalleitlinien - erachtet die Autorin als unzureichend. Auch die Prüfung von außerhalb des Kartellrechts liegenden Compliance-Ansätzen sowie der neueren EU-Digital- und Datenregulierung ergibt nur einen unwesentlichen Mehrwert. Letztlich wird die Wiederbelebung des New Competition Tool als ausgewogener Ansatz identifiziert, um beiden Schadensszenarien zu begegnen. Die Autorin liefert mit ihrer Untersuchung einen klaren Bezugsrahmen für die Beurteilung von Wettbewerbsbeschränkungen im Kontext von Hybridplattformen und Algorithmeneinsatz. Sie ordnet Risiken ein, legt Schutzlücken offen und zeigt Wege zu einer technologieoffenen, praxisgerechten Modernisierung des EU-Kartellrechts, welche die wirtschaftlichen Erfordernisse unternehmerischen Handelns und den Schutz der Marktgegenseite in einen Ausgleich bringt.
Studies in Public & Corporate Management in Friedrichshafen and Wilmington, North Carolina (B.A.); studies in law and economics in Wiesbaden and Québec, Canada (LL.B.; M.A. in Business); First State Examination in Law in 2017; legal traineeship (Rechtsreferendariat) in the district of the Higher Regional Court of Frankfurt am Main; Second State Examination in Law in 2020; research associate at the University of Mainz; Ph.D. in 2025; attorney-at-law in Mannheim.
| Erscheint lt. Verlag | 31.3.2026 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum Kartellrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 232 mm |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht |
| ISBN-10 | 3-16-170564-5 / 3161705645 |
| ISBN-13 | 978-3-16-170564-9 / 9783161705649 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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