Vorausschauende Planung von Infrastruktur
Infrastrukturbündelung durch Vorhaltemaßnahmen, insbesondere durch Leerrohrverlegung im Strom- und Telekommunikationsleitungsausbau und als verallgemeinerungsfähiger Planungsmodus in der Planfeststellung nach §§ 72 ff. VwVfG
Seiten
2026
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-19691-3 (ISBN)
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Der Planungsmodus der vorausschauenden Planung soll den Infrastrukturausbau erleichtern, indem er die Bündelung von Vorhaben ermöglicht, die im selben Raum, aber nicht zeitgleich realisiert werden. Dieses Vorgehen untersucht die vorliegende Arbeit, indem sie Grundlagen und verfassungsrechtliche Grenzen vorausschauender Planung aufzeigt und bestehende Normen zur vorausschauenden Planung analysiert. Sie überprüft, ob vorausschauende Planung ein verallgemeinerungsfähiger Planungsmodus ist.
Der Infrastrukturausbau beeinträchtigt vielfach Umweltbestandteile, ist kostenintensiv und greift in Grundrechte der Betroffenen ein. Das betrifft insbesondere den Ausbau großflächiger Netze, etwa der Strom- und Telekommunikationsinfrastruktur. Der Planungsmodus der vorausschauenden Planung soll den Infrastrukturausbau erleichtern, indem er die Bündelung von Vorhaben ermöglicht, die im selben Raum, aber nicht zeitgleich realisiert werden. Hierbei sollen sogenannte Vorhaltemaßnahmen die schonende spätere Realisierung des zeitlich nachfolgenden Vorhabens ermöglichen. Die vorliegende Untersuchung erarbeitet Grundlagen und verfassungsrechtliche Grenzen vorausschauender Planung. Es wird aufgezeigt und analysiert, wie die §§ 43 Abs. 2 S. 1 Nr. 6, 43j EnWG, 18 Abs. 3 NABEG und die §§ 125 ff. TKG vorausschauende Planung im Stromleitungs- bzw. Telekommunikationsnetzausbau ermöglichen. Es wird überprüft, ob vorausschauende Planung ein verallgemeinerungsfähiger Planungsmodus ist. »Anticipatory Planning of Infrastructure. Infrastructure Bundling through Preparatory Measures, in particular through the Laying of Empty Conduits in the Expansion of Electricity and Telecommunications Networks, and as a Generalisable Planning Mode within Plan Approval Procedures pursuant to §§ 72 ff. of the Administrative Procedure Act (VwVfG)«: The planning mode of anticipatory planning is intended to facilitate infrastructure development by enabling the bundling of projects that are implemented within the same spatial area but not simultaneously. This thesis examines this approach by outlining the foundations and constitutional limits of anticipatory planning and by analysing the existing legal provisions governing it. It further assesses whether anticipatory planning constitutes a planning mode capable of generalisation.
Der Infrastrukturausbau beeinträchtigt vielfach Umweltbestandteile, ist kostenintensiv und greift in Grundrechte der Betroffenen ein. Das betrifft insbesondere den Ausbau großflächiger Netze, etwa der Strom- und Telekommunikationsinfrastruktur. Der Planungsmodus der vorausschauenden Planung soll den Infrastrukturausbau erleichtern, indem er die Bündelung von Vorhaben ermöglicht, die im selben Raum, aber nicht zeitgleich realisiert werden. Hierbei sollen sogenannte Vorhaltemaßnahmen die schonende spätere Realisierung des zeitlich nachfolgenden Vorhabens ermöglichen. Die vorliegende Untersuchung erarbeitet Grundlagen und verfassungsrechtliche Grenzen vorausschauender Planung. Es wird aufgezeigt und analysiert, wie die §§ 43 Abs. 2 S. 1 Nr. 6, 43j EnWG, 18 Abs. 3 NABEG und die §§ 125 ff. TKG vorausschauende Planung im Stromleitungs- bzw. Telekommunikationsnetzausbau ermöglichen. Es wird überprüft, ob vorausschauende Planung ein verallgemeinerungsfähiger Planungsmodus ist. »Anticipatory Planning of Infrastructure. Infrastructure Bundling through Preparatory Measures, in particular through the Laying of Empty Conduits in the Expansion of Electricity and Telecommunications Networks, and as a Generalisable Planning Mode within Plan Approval Procedures pursuant to §§ 72 ff. of the Administrative Procedure Act (VwVfG)«: The planning mode of anticipatory planning is intended to facilitate infrastructure development by enabling the bundling of projects that are implemented within the same spatial area but not simultaneously. This thesis examines this approach by outlining the foundations and constitutional limits of anticipatory planning and by analysing the existing legal provisions governing it. It further assesses whether anticipatory planning constitutes a planning mode capable of generalisation.
| Erscheint lt. Verlag | 14.1.2026 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Schriften zum Deutschen und Europäischen Infrastrukturrecht ; 33 |
| Zusatzinfo | 2 schw.-w. Tab. |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 157 x 233 mm |
| Gewicht | 400 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Öffentliches Recht ► Allgemeines Verwaltungsrecht |
| Schlagworte | Abschnittsbildung • Abwägungsgebot • Bündelungsgebot • Energiewende • Erdkabel • Folgemaßnahme • Planrechtfertigung • Ungewissheit • Vorratsplanung • Zielstaffelung |
| ISBN-10 | 3-428-19691-0 / 3428196910 |
| ISBN-13 | 978-3-428-19691-3 / 9783428196913 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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