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Die strafrechtliche Beurteilung von Cum/Fake-Geschäften - Paul Zandecki

Die strafrechtliche Beurteilung von Cum/Fake-Geschäften

Der Grundsatz der umgekehrt restriktiven Auslegung des Steuerrechts im Rahmen des Steuerstrafrechts

(Autor)

Buch | Softcover
238 Seiten
2026 | 1. Aufl.
Kovac, Dr. Verlag
978-3-339-14800-1 (ISBN)
CHF 124,45 inkl. MwSt
  • Noch nicht erschienen (ca. Januar 2026)
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Der Cum/Ex-Skandal beschäftigt die deutsche Justiz seit Jahren. Parallel dazu rückt mit Cum/Fake-Geschäften eine weitere komplexe Materie in den Fokus. Bei diesen Transaktionen, die unter anderem American Depositary Receipts (ADRs) nutzten, steht der Vorwurf der Steuerhinterziehung im Raum.

Die strafrechtliche Aufarbeitung dieser Cum/Fake-Fälle steht noch am Anfang. Eine zentrale Frage ist dabei die Abgrenzung: Wo endet die legale Steuergestaltung und wo beginnt der Gestaltungsmissbrauch (§ 42 AO) oder die strafbare Steuerhinterziehung (§ 370 AO)?

Paul Zandecki widmet sich in seiner Dissertation der strafrechtlichen Beurteilung von Cum/Fake-Geschäften. Als Ausgangspunkt dient eine Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung von BGH und BFH zu Cum/Ex. Die Arbeit beleuchtet mögliche dogmatische Schwächen und verfassungsrechtliche Risiken der bisherigen Urteile, insbesondere im Hinblick auf das vieldiskutierte Verhältnis von § 370 AO (Steuerhinterziehung) und § 42 AO (Gestaltungsmissbrauch).

Im Zentrum der Arbeit steht die Entwicklung eines Lösungsansatzes: des Grundsatzes der umgekehrt restriktiven Auslegung des Steuerrechts im Steuerstrafrecht. Der Autor legt dar, warum die ausfüllenden Steuernormen im Rahmen des § 370 AO (als Blankettstrafgesetz) „umgekehrt restriktiv“ – also zugunsten des Steuerpflichtigen – ausgelegt werden sollten. Dies wird als ein möglicher Weg gesehen, dem Bestimmtheitsgebot des Art. 103 II GG Genüge zu tun.

Auf dieser Basis wird eine Abgrenzung zwischen straflosem Gestaltungsmissbrauch und strafbarer Steuerhinterziehung diskutiert. Die Arbeit analysiert die verschiedenen bekannten Varianten von Cum/Fake-Transaktionen und untersucht, welche Kriterien für eine Einstufung als strafbar oder (allenfalls) als missbräuchlich sprechen könnten.

Dieses Buch liefert einen fundierten Diskussionsbeitrag zur aktuellen Debatte um Finanzkriminalität. Es bietet eine dogmatische Auseinandersetzung mit einem der komplexesten Bereiche des modernen Wirtschaftsstrafrechts.
Reihe/Serie Strafrecht in Forschung und Praxis ; 434
Verlagsort Hamburg
Sprache deutsch
Maße 148 x 210 mm
Gewicht 315 g
Themenwelt Recht / Steuern Strafrecht
Schlagworte Betrug • Cum Cum • Cum Ex • Cum Fake • Gestaltungsmissbrauch • Steuerhinterziehung • Steuerrecht • Steuerstrafrecht
ISBN-10 3-339-14800-7 / 3339148007
ISBN-13 978-3-339-14800-1 / 9783339148001
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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