Die gestörte Option
Duncker & Humblot (Verlag)
978-3-428-19616-6 (ISBN)
Mithilfe eines Optionsvertrages wird einer Partei das Recht eingeräumt, ein weiteres Vertragsverhältnis – häufig einen Kaufvertrag – ins Werk zu setzen. Der Inhalt dieses Vertrages, insbesondere Leistung und Gegenleistung, wird dafür bereits mit Abschluss des Optionsvertrages verbindlich vereinbart. Kommt es zwischen Einräumung und Ausübung der Option zu einem Wertmissverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung, weil der Wert der optierten Kaufsache steigt bzw. fällt oder sich die Kaufkraft verringert, stellt sich die Frage, ob eine nachträgliche Anpassung oder Aufhebung möglich ist. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit rechtsvergleichend, ob gestörte Optionen in Deutschland gemäß § 313 BGB und in Österreich nach § 934 ABGB oder mittels der österreichischen Geschäftsgrundlagenlehre angepasst oder aufgehoben werden können. Zentraler Gegenstand der Untersuchung ist dabei die Risikoverteilung des Optionsvertrages, die einem korrigierenden Eingriff grundsätzlich entgegensteht. »The Disrupted Option Right. Acomparative Law Study on the Subsequent Disruption of Equivalence of Option Rights«: This thesis provides a comparative legal analysis of whether option rights can be adjusted or terminated due to changes in value that occur after the option right has been granted. It concludes that a corrective intervention is generally not feasible under both German law with regard to sec. 313 German Civil Code (BGB) and Austrian law in terms of sec. 934 Austrian Civil Code (ABGB) and the collapse of the basis of the transaction (Störung der Geschäftsgrundlage) which follows from the underlying risk allocation and the inherent legal principles of option rights.
§ 1 Die Rechtsnatur der Option
Begriffsbestimmung – Die Rechtsnatur der Option im deutschen Recht – Die Rechtsnatur der Option im österreichischen Recht – Rechtsvergleichende Analyse
§ 2 Die gestörte Option im deutschen Recht
Austausch und Äquivalenz – Äquivalenz und Geschäftsgrundlage – Störung der Geschäftsgrundlage des Optionsvertrages – Gesamtergebnis zur eigenen Geschäftsgrundlage des Optionsvertrages
§ 3 Die gestörte Option im österreichischen Recht
Die Verkürzungsanfechtung (§ 934 ABGB) – Anfechtung des Options- oder Hauptvertrages wegen einer Verkürzung über die Hälfte – Die österreichische Geschäftsgrundlagenlehre – Wegfall der Geschäftsgrundlage von Optionsverträgen – Gesamtergebnis zu äquivalenzgestörten Optionsverträgen im österreichischen Recht
§ 4 Vergleichende Analyse zu äquivalenzgestörten Optionsverträgen
Rechtsvergleichende Gegenüberstellung der Geschäftsgrundlagenlehren – Korrektur äquivalenzgestörter Optionsverträge – Die Implikationen der Vorschaltung eines Optionsvertrages – Gemeinsame Maßstäbe für die Behandlung äquivalenzgestörter Optionen
§ 5 Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse
§ 6 Schlusswort
| Erscheinungsdatum | 12.12.2025 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zum vergleichenden Privatrecht - Studies in Comparative Private Law ; 31 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 157 x 233 mm |
| Gewicht | 470 g |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht ► Internationales Privatrecht | |
| Schlagworte | Call-Option • laesio enormis • Put-Option • Störung der Geschäftsgrundlage • Verkürzungsanfechtung • Wertmissverhältnis • Wertverschiebung |
| ISBN-10 | 3-428-19616-3 / 3428196163 |
| ISBN-13 | 978-3-428-19616-6 / 9783428196166 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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