Kapazitätssicherung im europäisierten Stromwirtschaftsrecht
Die Absicherung der Stromerzeugung in den Mitgliedstaaten durch Kapazitätsmechanismen am Beispiel Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens
2019
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-156797-1 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-156797-1 (ISBN)
Die europäischen Stromwirtschaften befinden sich im Umbruch. Auf die Umstellung der Stromerzeugung auf fluktuierende erneuerbare Energien reagieren die Mitgliedstaaten zur Wahrung der Versorgungssicherheit mit kapazitätssichernden Maßnahmen, die mit einer Vielzahl europa- und verfassungsrechtlicher Fragen verbunden sind.
Die europäischen Stromwirtschaften befinden sich erneut in einer Phase des Umbruchs: Nach ihrer wettbewerblichen Öffnung müssen sie sich den Herausforderungen der "europäischen Energiewende", insbesondere der Umstellung auf erneuerbare, häufig stark fluktuierende Energiequellen stellen. Unter diesen Vorzeichen bedarf es zur Wahrung der Versorgungssicherheit weiterhin gesicherter (konventioneller) Erzeugungskapazität, die sich im geltenden Elektrizitätsmarktrahmen zunehmend Rentabilitätsproblemen ausgesetzt sieht. Ein Großteil der Mitgliedstaaten hat daher Fördersysteme geschaffen, die nicht mehr nur die Stromproduktion, sondern die Vorhaltung von Erzeugungsleistung explizit vergüten. Vor diesem Hintergrund untersucht Raphael Pompl, ob die Modelle in Deutschland, Frankreich und Großbritannien geeignet sind, sich in den europäischen (Energie-)Binnenmarkt einzufügen; außerdem misst er die reformierten §§ 13 ff. EnWG an den Vorgaben des deutschen Verfassungsrechts. The switch to sources of renewable energy prone to fluctuation finds Europe's electricity industries in a state of flux. To ensure security of supply, member states have introduced capacity mechanisms, which, however, raise a plethora of questions for European and constitutional law.
Die europäischen Stromwirtschaften befinden sich erneut in einer Phase des Umbruchs: Nach ihrer wettbewerblichen Öffnung müssen sie sich den Herausforderungen der "europäischen Energiewende", insbesondere der Umstellung auf erneuerbare, häufig stark fluktuierende Energiequellen stellen. Unter diesen Vorzeichen bedarf es zur Wahrung der Versorgungssicherheit weiterhin gesicherter (konventioneller) Erzeugungskapazität, die sich im geltenden Elektrizitätsmarktrahmen zunehmend Rentabilitätsproblemen ausgesetzt sieht. Ein Großteil der Mitgliedstaaten hat daher Fördersysteme geschaffen, die nicht mehr nur die Stromproduktion, sondern die Vorhaltung von Erzeugungsleistung explizit vergüten. Vor diesem Hintergrund untersucht Raphael Pompl, ob die Modelle in Deutschland, Frankreich und Großbritannien geeignet sind, sich in den europäischen (Energie-)Binnenmarkt einzufügen; außerdem misst er die reformierten §§ 13 ff. EnWG an den Vorgaben des deutschen Verfassungsrechts. The switch to sources of renewable energy prone to fluctuation finds Europe's electricity industries in a state of flux. To ensure security of supply, member states have introduced capacity mechanisms, which, however, raise a plethora of questions for European and constitutional law.
Geboren 1989; Studium der Rechtswissenschaften mit wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung in Bayreuth; wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bayreuth; 2018 Promotion; derzeit Rechtsreferendar im OLG-Bezirk Bamberg.
| Erscheint lt. Verlag | 21.6.2019 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Energierecht - Beiträge zum deutschen, europäischen und internationalen Energierecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Schlagworte | Kapazitätsmarkt • Kapazitätsreserve • Netzreserve • Sicherheitsbereitschaft • Versorgungssicherheit |
| ISBN-10 | 3-16-156797-8 / 3161567978 |
| ISBN-13 | 978-3-16-156797-1 / 9783161567971 |
| Zustand | Neuware |
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