Rechtsfähigkeit des Unternehmens im Unionswettbewerbsrecht
Zugleich eine Näherung an den Begriff der Rechtsfähigkeit im Unionsrecht
2020
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-159313-0 (ISBN)
Mohr Siebeck (Hersteller)
978-3-16-159313-0 (ISBN)
Vor dem Hintergrund der Diskussionen über den Unternehmensbegriff im Unionswettbewerbsrecht untersucht Larissa Schildgen die rechtliche Qualifikation des Unternehmens im Sinne der wirtschaftlichen Einheit und begründet dessen Rechtsfähigkeit. Hierdurch können Unstimmigkeiten in der Rechtsprechung des EuGH beseitigt werden.
Vor dem Hintergrund der Diskussionen um den Unternehmensbegriff im Unionswettbewerbsrecht untersucht Larissa Schildgen die rechtliche Qualifikation des Unternehmens im Sinne der wirtschaftlichen Einheit. Ausgehend von den Rechten sowie Pflichten, die das Unternehmen insbesondere in den Regelungen des AEUV und der VO 1/2003 treffen, begründet sie seine Rechtsfähigkeit im Unionswettbewerbsrecht. Sie setzt sich dabei zugleich allgemein mit dem Begriff der Rechtsfähigkeit im Unionsrecht auseinander. Dabei geht die Autorin auf Fragen der Vertretung und Haftung, die Möglichkeit einer impliziten Anerkennung von Rechtsfähigkeit sowie deren Umfang ein. Folgen der Rechtsfähigkeit des Unternehmens sind vor allem seine eigenständige Adressierbarkeit und Verfahrensbeteiligung. Durch die Anerkennung der Rechtsfähigkeit des Unternehmens können Unstimmigkeiten in der Rechtsprechung des EuGH beseitigt werden. As part of the current discussion about the concept of the undertaking in European competition law, Larissa Schildgen analyses the legal qualification of the undertaking in terms of an economic unit and finds that it is legally capable. As a consequence, inconsistencies in the case law of the European Court of Justice can be resolved.
Vor dem Hintergrund der Diskussionen um den Unternehmensbegriff im Unionswettbewerbsrecht untersucht Larissa Schildgen die rechtliche Qualifikation des Unternehmens im Sinne der wirtschaftlichen Einheit. Ausgehend von den Rechten sowie Pflichten, die das Unternehmen insbesondere in den Regelungen des AEUV und der VO 1/2003 treffen, begründet sie seine Rechtsfähigkeit im Unionswettbewerbsrecht. Sie setzt sich dabei zugleich allgemein mit dem Begriff der Rechtsfähigkeit im Unionsrecht auseinander. Dabei geht die Autorin auf Fragen der Vertretung und Haftung, die Möglichkeit einer impliziten Anerkennung von Rechtsfähigkeit sowie deren Umfang ein. Folgen der Rechtsfähigkeit des Unternehmens sind vor allem seine eigenständige Adressierbarkeit und Verfahrensbeteiligung. Durch die Anerkennung der Rechtsfähigkeit des Unternehmens können Unstimmigkeiten in der Rechtsprechung des EuGH beseitigt werden. As part of the current discussion about the concept of the undertaking in European competition law, Larissa Schildgen analyses the legal qualification of the undertaking in terms of an economic unit and finds that it is legally capable. As a consequence, inconsistencies in the case law of the European Court of Justice can be resolved.
Geboren 1991; Studium der Rechtswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht sowie deutsches und internationales Unternehmens-, Wirtschafts- und Kartellrecht der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; seit 2018 Rechtsreferendarin im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf.
| Erscheint lt. Verlag | 2.7.2020 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beiträge zum Kartellrecht |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Recht / Steuern ► EU / Internationales Recht |
| Recht / Steuern ► Wirtschaftsrecht | |
| Schlagworte | Europäisches Kartellrecht • Haftung • Rechtspersönlichkeit • Vertretung • Wirtschaftliche Einheit |
| ISBN-10 | 3-16-159313-8 / 3161593138 |
| ISBN-13 | 978-3-16-159313-0 / 9783161593130 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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